Italien will in Infrastruktur investieren
Die italienische Regierung unter Enrico Letta will die Wirtschaft des Landes mit einem Milliardenprogramm ankurbeln. Drei Milliarden Euro sollen unter anderem in das Bahnnetz gesteckt werden.
Die italienische Regierung unter Enrico Letta will die Wirtschaft des Landes mit einem Milliardenprogramm ankurbeln. Drei Milliarden Euro sollen unter anderem in das Bahnnetz gesteckt werden.
Das Auftreten von Papst Franziskus wirkt prägend auf andere Geistliche. Und auch das Spendensammeln fällt kirchlichen Institutionen wieder leichter.
Die Finanz- und Arbeitsminister von Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien treffen sich in Rom, um über die hohe Jugendarbeitslosigkeit zu beraten.
Papst Franziskus soll in vertraulichem Gespräch Probleme in der Kurie eingestanden haben. Ein Protokoll zitiert ihn mit den Worten, es gebe „Heilige in der Kurie“, aber auch eine „Lobby Gay“.
Dieser Aufstieg erstaunt noch immer: Der Althistoriker Michael Sommer schließt seine Gesamtdarstellung der römischen Geschichte ab - und spielt Doppelpass mit dem Zufall.
Italiens Ministerpräsident Letta hat die Entlassung seines Landes aus dem Defizitverfahren der EU als „Anlass großer Zufriedenheit“ bezeichnet. Italien verpflichte sich zu Sparsamkeit und Reformen, sagte Letta - dazu zählt auch eine neues Wahlrecht.
Als Dirigent, Organist und zugleich Meister des Gesprächskonzerts erfüllt er einen schwäbischen Topos - und weist darüber hinaus. Helmuth Rilling zum Achtzigsten.
Zwischen Spiritualität und Freizeitvergnügen: Auf dem Marienweg von Slowenien nach Mariazell bleibt dem Pilger nichts Menschliches fremd.
Der österreichische Rabbiner Benjamin Murmelstein galt lange Zeit als ein Verräter, der mit den Nationalsozialisten kollaboriert hatte: Zu Unrecht, sagt Claude Lanzmann. In seinem Dokumentarfilm „Der letzte der Ungerechten“, der auf dem Festival in Cannes lief, rollt er den Fall neu auf.
Der Fotograf Jim Rakete und der Lyriker Gerhard Falkner leben beide in Berlin. Aber dort sind sie einander nie begegnet, und so verschieden, wie sie sind, hätten sie wohl auch nichts miteinander zu besprechen gehabt. In Istanbul aber sind sie Freunde geworden.
Der Global Hawk ist der ganze Stolz der Nordatlantikpaktorganisation. Doch nach der Bruchlandung der deutschen Bruderdrohne Euro Hawk bangen die Bündnispartner nun um ihr Lieblingsprojekt.
Die bedrohte Existenz schafft oft die beste Kunst: Zum Ende eines beeindruckenden Filmfestivals wird in Cannes über die Palmen spekuliert.
Die Wirtschaftskrise verringert den Wohlstand der Italiener: Jeder Fünfte kann seine Wohnung nicht ausreichend heizen. Die Regierung will nun gezielt die hohe Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen.
Rund 200.000 Gläubige haben am Pfingstgottesdienst im Vatikan mit Papst Franziskus teilgenommen. Das katholische Kirchenoberhaupt warnte die Gläubigen vor einer Spaltung in der christlichen Gemeinschaft.
Bundeskanzlerin Merkel ist am Pfingstsamstag von Papst Franziskus zu einer ungewöhnlich langen Privataudienz empfangen worden. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Finanzkrise und die Rolle der Europäischen Union.
Millionenauflage garantiert: Dan Brown schickt in „Inferno“ seinen Ermittler Robert Langdon zum vierten Mal auf die Spur einer Weltverschwörung. Das Zeichensystem liefert diesmal Dante.
Ihre Berufung: Gina Nazionale, ihre Leidenschaft: Bulgari. Bei Sotheby’s in Genf werden am 14. Mai Schmuckstücke aus dem Besitz der Schauspielerin Gina Lollobrigida versteigert.
Jüngst hat Jérôme Ferrari den prestigeträchtigen Prix Goncourt gewonnen. Er ist ein Grenzgänger, der Philosophie lehrt, aber Literatur schreibt. Ein Gespräch über Korsika, französischen Postkolonialismus und philosophische Literatur.
In der Nacht zum 8. Mai 2010 begann das große Retten. Die Regierungschefs der Euroländer haben in einer dramatischen Sitzung die Regeln der Währungsunion über den Haufen geworfen. Eine Rekonstruktion.
Giulio Andreotti starb im Alter von 94 Jahren in Rom. Er war siebenfacher Ministerpräsident und prägte Italiens Nachkriegspolitik wie kein Zweiter.
Vergil hielt die Bienen für die letzten Erben des Goldenen Zeitalters, in der „Ilias“ werden die Wunden der Krieger mit Honigpflastern geheilt. Das alles weiß der Lyriker, Essayist und Bienenliebhaber Ralph Dutli. Ein Frühlingsspaziergang, der viel zu früh endet.
Italiens neuer Ministerpräsident will zur Beilegung der Schuldenkrise eng mit Deutschland zusammenarbeiten. Europa habe immer Erfolg gehabt, „wenn Deutschland und Italien gemeinsam voranschritten“, sagte Letta bei seinem Antrittsbesuch in Berlin.
Der neue italienische Ministerpräsident Letta hat sich mühelos das Vertrauen des Abgeordnetenhauses in Rom gesichert. Letta kündigte an, mit seiner „Regierung des Dienens“ die politischen Institutionen „radikal zu reformieren“.
Amanda Knox hat ein Buch geschrieben und will keine Mörderin sein. Italien hat ihr dennoch den Prozess gemacht, und Amerika glaubt weiter an die Tochter der Nation.
Italien und der Anschlag vom Sonntag: Der Schütze vor dem Palazzo Chigi war offenbar ein Einzeltäter. Er wollte einen Politiker erschießen und dann sich selbst umbringen, sagte er im Verhör. Es ist nicht die erste derartige Tat eines Verzweifelten.
Kaum ist Italiens Regierung vereidigt, muss sie sich der Vertrauensfrage stellen. Indes hofft man, dass dies reine Formsache sein wird.
Italiens Ministerpräsident Enrico Letta ist an der Spitze einer aus 21 Ministern bestehenden Großen Koalition vereidigt worden. Zur gleichen Zeit wurde vor Lettas künftigem Amtssitz auf einen Polizisten geschossen.
Louis Vuittons neuer Stützpunkt in München zeigt, wie man heute eine Handtasche kaufen könnte - nämlich in großräumigen Erlebnisgeschäften, zwischen moderner Kunst und Filmvorstellungen.
Der designierte italienische Ministerpräsident Enrico Letta kann eine neue Regierung bilden. Letta einigte sich mit dem Mitte-Rechts-Bündnis von Silvio Berlusconi. Dabei war sein Verhältnis zu Berlusconi noch bis vor kurzem sehr gespalten.
Enrico Letta ist der Profiteur eines dreifachen Scheiterns und soll den politischen Stillstand in Rom überwinden. Es sieht ganz so aus, als habe Staatspräsident Napolitano nach seiner Wiederwahl einen Plan ausgeführt.
Die Umsätze des französischen Autobauers Renault fallen im ersten Quartal noch stärker als befürchtet, Qualcomm senkt seine Erwartungen an die Verkaufspreise für Mobiltelefone und Krones will mehr als 1,4 Millionen eigene Aktien verkaufen.
„Unter Vorbehalt“ hat der Sozialdemokrat Enrico Letta den Auftrag des italienischen Staatspräsidenten Napolitano zur Bildung einer Regierung angenommen. Für den 46 Jahre alten Letta sprächen seine Jugend und Erfahrung, sagte Napolitano.
Italiens Staatspräsident Giorgio Napolitano ist zu einer zweiten Amtszeit vereidigt worden. Er forderte „unverzüglich“ die Bildung einer Regierung und kritisierte „unverzeihlichen“ die Streitereien der Parteien.
Chinesisch zu lernen mag mühsam sein, aber es lohnt sich: Rolf Elberfeld untersucht in seinem neuen Buch die Sprachen der Welt als Schatzkammer philosophischer Einsichten.
Während Giorgio Napolitano in Rom abermals Präsident wird, sitzt Beppe Grillo, Kopf der neuen Partei „Bewegung 5 Sterne“, bei Wein im Friaul. Er wartet auf die Fehler seiner Gegner.
Italiens Parteien sind zerstritten. Nun soll es ein Präsident richten, der auf die neunzig zugeht. Napolitano wird nur erfolgreich sein, wenn er Reformen durchsetzt und zugleich den politischen Frieden wiederherstellt.