Italien greift in den Krieg ein
„Italien will den Krieg, es wird ihn mit all seinen Furchtbarkeiten haben“ schreibt die Frankfurter Zeitung am 25. Mai 1915. Zuvor hatte Italien Österreich-Ungarn den Krieg erklärt.
„Italien will den Krieg, es wird ihn mit all seinen Furchtbarkeiten haben“ schreibt die Frankfurter Zeitung am 25. Mai 1915. Zuvor hatte Italien Österreich-Ungarn den Krieg erklärt.
450 Oldtimer auf der Fahrt von Brescia nach Rom und zurück erinnern an das legendäre Straßenrennen Mille Miglia. Die Fahrer schwelgen in Nostalgie und verzichten auf moderne Mobilität, was ihnen aber auch einige Probleme bereitet.
Die syrische Stadt Palmyra befindet sich in der Hand des „Islamischen Staats“. Schon in der Antike kam der Stadt, die Ost und West verband, eine besondere Bedeutung zu. Von ihrem neuen Brückenkopf aus können die Islamisten weiter nach Westen vorstoßen.
Wer frische Trüffeln liebt, wird seit neuestem auch in Mailand fündig. Ein Restaurant widmet seine gesamte Speisekarte dem Pilz. Wir waren vor Ort.
Im Saarland dürfen die Schüler keine weiten Klassenfahrten mehr unternehmen, sondern sollen in der Region bleiben. Eine absurde Regelung, die von falsch verstandenem Sparwillen zeugt - und von noch mehr Provinzialität.
Ins Schullandheim nach München, Rom oder Prag? Zu teuer, sagt das saarländische Bildungsministerium und verfügt: Klassenfahrten nur noch in die Region. Die Regelung sorgt für heftige Kritik.
In den letzten Kriegstagen gelang Tausenden NS-Schergen die Flucht. Viele setzten sich nach Südamerika ab, wo diktatorische Regime sie mit offenen Armen empfingen. Dabei hatten sie Helfer, wo man sie nicht vermutet.
Erfolgsgeschichten über Roma werden selten erzählt. Das hat auch damit zu tun, dass viele über ihre Herkunft schweigen, um sich den Weg nach oben nicht zu verbauen - nicht so bei Erzsébet Gulyás und Béla Lakatos aus Ungarn.
Fast täglich helfen deutsche Handelsschiffe im Mittelmeer Flüchtlingen in Seenot. Am 12. April rettete die „Santa Giorgina“ 417 Menschen. Auszüge aus dem Bericht des Kapitäns.
Lizzie Dorons neuer, dokumentarischer Roman erzählt von der unmöglichen Annäherung zwischen einer Israelin und einem Palästinenser. In dieser aberwitzigen Groteske wird niemand geschont.
Wegen einer Flugzeugpanne hatte Serbiens Präsident eine Audienz beim Papst am vergangenen Freitag absagen müssen. Offenbar hatte der Kopilot versehentlich Kaffee verkippt und damit einen Kurzschluss ausgelöst.
Nach der bisher wohl schwersten Flüchtlingstragödie im Mittelmeer beraten die EU-Außenminister über Konsequenzen. Unterdessen ist ein weiteres Schiff mit 300 Menschen an Bord in Seenot geraten.
Das Flüchtlingsunglück im Mittelmeer kann niemanden überraschen. Italien fordert lange schon Hilfe – und bittet sogar Amerikas Präsidenten um Unterstützung bei der Stabilisierung Libyens. Doch Obama winkt ab.
Laurent Stefanini sollte der neue Botschafter Frankreichs beim Heiligen Stuhl werden. Doch der Vatikan lehnt es seit Monaten ab, den bekennenden Homosexuellen zu akkreditieren. Kritiker sagen, das Schweigen des Papstes passe nicht zu seinen früheren Worten über Schwule.
Der Papst hat in Rom den Beginn eines katholischen Jubeljahres ab Dezember angekündigt. Es soll im Zeichen eines seiner Schlüsselbegriffe stehen: der Barmherzigkeit. Zugleich will Franziskus damit seine Reformbemühungen stärken.
Nach einer Runderneuerung kommt der größte Teilchenbeschleuniger der Welt wieder auf Trab. Während Papst Franziskus in Rom die Ostermesse feierte, begann zwischen dem französischen Jura und dem Genfer See ein neues Zeitalter der Erforschung des Universums.
Einst hatte die assyrische Kirche Mesopotamiens eine größere Verbreitung als andere christliche Kirchen. Den langen Exodus beschleunigt nun der Terror des IS.
Kein feste Burg ist die neue Leipziger Propsteikirche St. Trinitatis. Gefahr droht ihr aus dem eigenen Geläut: ausgerechnet durch ihre kleinste Glocke, die selbst Einschmelzung und Bombennächte überstand.
Die Hinrichtung Jesu war unfassbar grausam und demütigend. Für die Römer nur eine Fußnote in der Geschichte, blieb sie ein Stachel im Fleisch der Christen – bis zum heutigen Tage.
Viele Monate sind vergangen, seit Franz-Peter Tebartz-van Elst in Rom eine neue Aufgabe erhielt. Nun will das Bistum Limburg zumindest fragen, ob es die Rentenbezüge des ehemaligen Bischofs mit seinem neuem Gehalt verrechnen darf.
Neue Aufgabe für Franz-Peter Tebartz-van Elst: Allem Anschein nach soll der frühere Limburger Bischof in Rom im Rat für die Neu-Evangelisierung arbeiten. Die Beteiligten äußern sich nur verhalten – doch der Umzugswagen steht schon bereit.
Varoufakis, Steinbrück, Effenberg: Wenn es verbal nicht mehr weitergeht oder dringend ein zünftiger Skandal her muss, hat der Mittelfinger schon immer beste Dienste geleistet. Eine kleine Geschichte des eindeutigsten Fingerzeigs der Welt.
In Rom gibt es viele Restaurants. Zu viele. Doch nach der Schließung zweier Lokale, die in Mafia-Geschäfte verwickelt gewesen sein sollen, sorgen sich ausländische Besucher.
Auferstanden aus Ruinen - zum Höhenflug: Die Ausstellung „Bellissima“ in Rom zeigt die italienische Mode der Nachkriegszeit zwischen Kino, Kunst und Wirklichkeit. Männermode gab es da noch nicht.
Nach neun Stunden Beratung hat das oberste Gericht in Rom das Urteil gegen Silvio Berlusconi im „Ruby“-Prozess aufgehoben. Seine „Demütigung“ sei endlich zu Ende, sagte der ehemalige italienische Ministerpräsident.
Um die 15 „Kurienkrankheiten“ zu heilen, müsste Doktor Franziskus nur in die Geschichte der Kirche schauen: Gegen Gier nach Macht und kalten Bürokratismus helfen bewährte Modelle kollegialer Entscheidungsfindung wie das Konsistorium und die Kongregation für die außerordentlichen kirchlichen Angelegenheiten.
Was haben Hilary Mantels Tudor-Romane mit der aktuellen Politik zu tun? War Heinrich VIII. der erste Euro-Skeptiker? In Großbritannien ist durch die BBC-Verfilmung eine Debatte über die historischen Rollen von Thomas Morus und Thomas Cromwell entbrannt.
Papst Franziskus hat 20 neue Kardinäle in ihr Amt eingeführt. Unter den Würdenträgern war auch der 80 Jahre alte Erzbischof Karl-Josef Rauber. Damit gibt es nun zehn aus Deutschland stammende Kardinäle.
Spekulationen, Franz-Peter Tebartz-van Elst werde nach seinem Weggang aus Limburg eine Stelle in Rom bekleiden, waren bislang unbestätigt geblieben. Nun ist sein Wechsel in den Vatikan definitiv.
Der neue griechische Regierungschef Tsipras wirbt in Rom für seine Vorstellungen von Europa, trifft dort auf einen weiteren Gegner strenger Sparpolitik. Doch Italiens Ministerpräsident Renzi bleibt auf Distanz - und erinnert an die Spielregeln der EU.
Sergio Mattarella, der im vierten Wahlgang zum neuen italienischen Staatspräsidenten gewählt worden ist, gilt als bescheidener, aber beharrlicher Kämpfer.
Der frühere Bischof von Limburg sucht in Rom nach einer neuen Aufgabe. In seiner deutschen Heimat könne er wohl nicht mehr eingesetzt werden, verlautet aus dem Vatikan. Aber welche Pläne hat Papst Franziskus mit dem Deutschen?
Papst Franziskus versteckt sich nicht hinter Floskeln und Formeln. Er spricht stattdessen von „Karnickeln“, von „geistlichem Alzheimer“. Was bedeutet das für die Weltkirche?
Seit Juli vergangenen Jahres waren zwei junge Italienerinnen in der Gewalt der radikal-islamischen Al-Nusra-Front. Nun sind beide wieder in Rom, doch nicht in ganz Italien wird ihre Freilassung begrüßt.
Eine Maschine auf dem Weg nach Wien hat ihren Flug am frühen Abend nicht angetreten. Ein Passagier hat noch auf dem Flughafen in Rom behauptet, er habe eine Bombe in seinem Gepäck. Die Maschine wurde evakuiert.
Italien liegt im geologischen Risikogebiet: Platte an Platte, deren Tektonik erneut eine schwere Katastrophe auslöste. Über das schwere Erdbeben im Süden berichtet die Frankfurter Zeitung am 14. Januar 1915.