Immer engere Union?
Der Vertrag von Maastricht wird 25 Jahre alt. Was Kohl, Mitterand und Major damals sagten – und wie zwei junge Deutsche heute über Europa denken.
Der Vertrag von Maastricht wird 25 Jahre alt. Was Kohl, Mitterand und Major damals sagten – und wie zwei junge Deutsche heute über Europa denken.
Italiens Staatspräsident Mattarella lässt Renzi nach dessen Pleite beim Verfassungsreferendum ziehen. Der Präsident muss nun eine neue Regierung bilden. Die fremdenfeindliche Lega Nord droht indes mit Protesten.
Nach Matteo Renzis Rücktritt braucht Italien eine neue Regierung. Es kursieren schon Namen in der Nachfolgefrage. Doch auch Renzi selbst scheint noch nicht aus dem Spiel.
Beim Referendum in Italien zeichnet sich eine relativ hohe Beteiligung ab. Bis um 23 Uhr waren die Italiener am Sonntag zur Abstimmung aufgerufen. Die letzten Umfragen hatten auf einen Vorteil für die Gegner der Reform hingewiesen.
Alessandro Di Battista ist in Rage: Die Italiener sollen endlich stolz ihr Haupt erheben. Der Abgeordnete der „Bewegung fünf Sterne“ tourt durch das Land und wettert gegen die Senatsreform.
Matteo Renzi will eine Blockade in der italienischen Politik lösen. Doch der Ministerpräsident kämpft gegen ein Bündnis von links bis rechts. Ob Rache oder Misstrauen - viele wollen mit „Nein“ stimmen.
Der Papst hat für 4000 Obdachlose und Arme aus rund 20 Ländern eine Messe gelesen. Er machte einen tragischen Widerspruch zwischen eigentlich zunehmenden Chancen und zunehmender Ausgrenzung aus.
Nur der Krimi bietet wahren Realismus: Nicola Lagioia legt mit „Eiskalter Süden“ einen preisgekrönten Roman vor, der ins grausame Herz eines apulischen Clans führt. Eine Gegenwartsanalyse.
Der italienische Oscar-Preisträger Paolo Sorrentino hat nun auch eine Fernsehserie gedreht. Sie heißt „Der junge Papst“ und spielt im Vatikan. Ein Gespräch über Katholizismus, Religion und die Magie des Kinos.
Wieder bebt die Erde in Mittelitalien. Nun sind auch Gebäude zerstört, die bisher standhielten. Viele Menschen trauen sich nicht mal in ihr Zuhause zurück, wenn es unbeschädigt ist.
Die Cloaca Maxima ist 2500 Jahre alt und führt noch heute Wasser in den Tiber. Die einstige Römische Kloake war aber eigentlich für etwas ganz anderes vorgesehen - und einer Göttin gewidmet.
Die Sommerresidenz der Päpste öffnet für Besucher und erlaubt Einblicke in die privatesten Gemächer. Der Besucher erfährt dort auch, warum der jetzige Papst sie nicht mehr braucht.
Einst jagte hier der Hausherr auf einem Maskenball hinter mit Popcorn bekleideten Damen her. Die „göttliche Verschwendung“ in Frankreichs Villa Medici in Rom ist legendär. Jetzt fragt der Senat, ob sie auch noch zeitgemäß sei.
Peter Kilgenstein aus Schwäbisch Gmünd fährt ein Elektro-Auto. Aus technischem Interesse und der Umwelt zuliebe. Problemlos ist das aber keineswegs.
Vor 1000 katholischen und evangelischen Pilgern rief der Papst zu einem christlichen Miteinander auf. Die Pilger befinden sich auf der ökumenischen Romfahrt der deutschen Christen.
Der Venezolaner Arturo Sosa Abascal wird der 31. Generalobere der „Gesellschaft Jesu“. Damit ist er der erste Nachfolger des Ordensgründers, der nicht aus Europa stammt.
Seit Jahren fragt die literarische Welt, wer sich hinter Italiens berühmtestem Pseudonym verbirgt: der Schriftstellerin Elena Ferrante. Hier kommt die Antwort
Die Restaurierung der Spanischen Treppe ist endlich vorbei. Das Wahrzeichen Roms kann nun wieder in alter Pracht glänzen. Doch das hat seinen Preis.
Chinas Katholiken leiden unter der Spaltung ihrer Kirche und der verordneten Sinisierung ihres Glaubens. Aber auch die Urbanisierung macht ihnen zu schaffen.
Wer weiß, was der Papst zu Ehe und Ehebruch gesagt hat? Mit „Amoris laetitia“ hat Papst Franziskus ein vieldeutiges Schreiben in die Welt gesetzt. Kardinäle aller Couleur versuchen sich an Auslegungen.
Er wetterte gegen den IS, Harry Potter oder Homosexuelle: Pater Amorth sah den Teufel vielerorts im Spiel. Nun ist der berühmte wie umstrittene Exorzist tot.
Auf dem Gipfeltreffen in Bratislava hat die EU beraten, wie es ohne Großbritannien mit ihr weitergehen soll. Sie gibt sich einig. Konkrete Ergebnisse soll es jedoch erst im März 2017 geben.
So sieht das also aus, wenn Amerikaner die europäische Geschichte inszenieren: Bei History läuft der „Aufstand der Barbaren“. Hört man die versammelten Experten, meint man, es gehe um die Gegenwart.
Für die „Bewegung Fünf Sterne“ sollte die Eroberung der ewigen Stadt den Grundstein für die Herrschaft in ganz Italien legen. Doch Bürgermeisterin Virginia Raggi schadet Stadt und Sternen. Über einen meteorhaften Abstieg.
In Trier schwelgt man gerne in der Vergangenheit, mit Zukunftsfragen tut man sich eher schwer. Trotzdem hat die Stadt mehr zu bieten als antike Ruinen und Riesling. Kein Wunder, dass sie wächst.
Die Heiligsprechung von Mutter Teresa hilft auch ihrem Orden in Indien. Doch über die finanzielle Lage der Organisation schweigen die Nonnen eisern.
Für viele war sie schon zu Lebzeiten eine Heilige, nun ist sie es offiziell: Papst Franziskus hat Mutter Teresa heiliggesprochen. Doch der Schritt ist nicht unumstritten.
Einen Katalysator für Integration setzte schon die Antike erfolgreich ein: Was unsere Politiker vom Bürgerrecht bei den Griechen und Römern lernen könnten. Ein Gastbeitrag.
Angela Merkel trifft Italiens Premier Matteo Renzi. Der hat zielstrebig darauf hingearbeitet, neben Hollande endlich zum europäischen Führungstrio zu gehören. Besonders ein Zwischenfall brachte beide zusammen.
Indien feiert die bevorstehende Heiligsprechung von Mutter Teresa. Die Ordensfrau wirkt in diesen Tagen wie eine Integrationsfigur der Nation – doch es gibt auch Kritik.
Nach dem Erdbeben im Apennin soll alles anders werden in Italien. Geld soll fließen – und auch ankommen. Die Erdbebensicherheit soll endlich ernst genommen werden. Doch die Leute in Amatrice glauben nicht daran.
Der älteste Todeskerker der Welt in Rom ist wieder für Besucher geöffnet. Es ist ein grausiger Ort: Historiker sprechen von „widerwärtigen und schrecklichen“ Eindrücken.
In den vom Erdbeben betroffenen Bergdörfern wird weiter mit Hochdruck nach Überlebenden gesucht. Viele Bewohner haben die Region verlassen. Andere wollen in ihrer Heimat bleiben – und die völlig zerstörten Orte wieder aufbauen.
Ein schweres Erdbeben hat in der Nacht Italiens Zentrum erschüttert. Mindestens 120 Todesopfer sind bislang bestätigt, weiterhin sind Menschen unter Trümmern begraben. Das Ausmaß der Schäden ist noch unklar.
Es gibt Autoren mit Einfühlungsvermögen und solche mit Wortgewalt und Witz. Alles Weltliteratur? Ein Ausblick auf die schönsten Romane, die in Kürze erscheinen.
Roms neue Bürgermeisterin Virginia Raggi will verkrustete Strukturen zerschlagen. Doch sie stößt allenthalben auf Widerstand - sogar in ihrer eigenen Partei.