Ein halber Italiener
Mario Adorf wird nächstes Jahr neunzig. Ein Gespräch über alte und neue Nazis, Karriere im Ausland und über seine sehr deutsche Liebe zur Heimat seines Vaters.
Mario Adorf wird nächstes Jahr neunzig. Ein Gespräch über alte und neue Nazis, Karriere im Ausland und über seine sehr deutsche Liebe zur Heimat seines Vaters.
Italiens Ministerpräsident Conte nach Berlin, obwohl er in Rom alle Hände voll zu tun hat. Gemeinsam mit Kanzlerin Merkel will er die Migration aus Afrika nach Europa zurückdrängen. Es bleibt noch viel zu tun.
Immer wieder gibt es in Venedig heftige Überschwemmungen. Doch der italienischen Politik ist es bisher nicht gelungen, wirksame Vorkehrungen gegen Hochwasser zu treffen.
Wie Italien bezahlt offenbar auch der Inselstaat Malta die libysche Küstenwache dafür, Flüchtlingsboote im Mittelmeer abzufangen. Andernfalls, fürchtet ein Regierungsmitglied, würde Malta „unter Migranten ertrinken“.
Hat die Kanzlerin mit einem Anruf beim früheren italienischen Ministerpräsidenten Gentiloni die Koalition zwischen PD und Fünf Sternen herbeitelefoniert? Zu Salvinis Verschwörungstheorie passt das angebliche Gespräch auf jeden Fall gut.
30 Jahre nach dem Mauerfall haben sich die östlichen Bundesländer schneller entwickelt als der Mezzogiorno. Die einen machen Rom als Sündenbock aus, die anderen den Umgang mit den Fördermaßnahmen.
Das Zentrum von Italien ist am Abend von einem Erdbeben der Stärke 4,4 erschüttert worden. Schäden wurden zunächst nicht bekannt – allerdings sorgte das Beben auch in der Hauptstadt für Unruhe.
Ein Abkommen mit Libyen entfacht in Italien eine neue Debatte um den Umgang mit Migranten. Linke und katholische Kirche gehen dabei eine ungewohnte Allianz ein.
In einer anderen Welt hätte man ihn als Apparatschik bezeichnen können: Der Dokumentarfilm „Verteidiger des Glaubens“ durchleuchtet den deutschen Papst Benedikt XVI.
Martin Luther ist vielfältig und schillernd. Ihn neu zu erfinden, ist ein Gebot der theologischen und der gesellschaftspolitischen Vernunft. Zur Entmythologisierung eines wirkungsreichen Luther-Porträts. Ein Gastbeitrag.
Die Frage nach den Vorfahren der Germanen ist durch die NS-Ideologie kontaminiert worden. Sie bleibt aber spannend. Führt eine Spur von der Himmelsscheibe in Nebra zu den Germanen? Ein Gespräch mit Harald Meller.
Das Rechtsbündnis um den Lega-Chef erobert eine linke Hochburg. Die Regierungsparteien PD und Fünf Sterne müssen ihre Niederlage eingestehen – und die geplante Zusammenarbeit bei künftigen Regionalwahlen überdenken.
1971 sprach sich eine knappe Mehrheit für eine ausnahmslose Beibehaltung des Zölibats aus. Auf der Amazonien-Synode wird über das Thema offen diskutiert. Welche Schlüsse wird Papst Franziskus ziehen?
In Rom ist die Amazonien-Synode zu Ende gegangen. Die Debatte über eine Abschaffung des Zölibats und das weibliche Diakonat könnte nun erheblich voranschreiten.
Die in Rom zur Amazonas-Synode versammelten katholischen Bischöfe haben Papst Franziskus aufgerufen, in der Amazonas-Region das Priesteramt für verheiratete Männer zu öffnen – aber nur im engen Rahmen.
Arbeiten im Apostolischen Palast im Vatikan: Der 23 Jahre alte Nando Adank dient in der Schweizergarde.
Bei seinem Auftritt auf dem roten Teppich in Rom verdreht Hollywood-Star John Travolta den Fans den Kopf: Der 65-jährige Schauspieler stellt seinen neusten Film „The Fanatic“ vor und gesteht dabei, was ihn selbst zum Fanatiker macht.
Allen alles werden – das war immer schon die Missionsstrategie des Christentums. Während der derzeit in Rom tagenden Amazonas-Synode werden allerdings Rituale gefeiert, bei denen der Christus-Bezug entbehrlich erscheint.
Paris und Rom werben für einen „Green Deal“ in Europa und setzen dazu auf einen Neustart in Berlin. Deutschland steht an der Schwelle zur Rezession. Wir können zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Die Abgeordnetenkammer in Rom hat für den Antrag der Fünf Sterne gestimmt, beide Kammern des Parlaments deutlich zu verkleinern. Nach Schätzungen der Bewegung werden damit rund 100 Millionen Euro pro Jahr eingespart.
Die Amazonien-Synode im Vatikan wird überschattet von einem Streit zwischen Konservativen und Liberalen, denn die Geistlichen und Laien sollen auch über ein Ende des Zölibats und die Stärkung von Frauen in der Kirche beraten. Papstgegner sprechen von Häresie.
Der Begriff „Doppelspitze“ kommt eigentlich aus dem Fußball und wurde irgendwann auf die Politik übertragen. Dort ist er gerade wieder sehr in Mode.
Beide Länder wollen die Asylverfahren in ihrem Land beschleunigen – Rom will die Dauer der Verfahren von bis zu zwei Jahren auf vier Monate verkürzen. Griechenland will außerdem nicht kooperationsbereite Migranten ausweisen.
Beim Italien-Besuch des amerikanischen Außenministers wird ein Stück Parmesan zum Symbol für die Folgen der Strafzölle. Neben dem Handelskrieg ist der Konflikt in Libyen ein wichtiges Thema der Gespräche.
Justizminister William Barr sucht in aller Welt nach Beweisen, die Donald Trump in der Russland-Affäre entlasten sollen. Damit verfolgt er jedoch Verschwörungstheorien und betreibt die Wahlkampagne seines Präsidenten.
Eine Flasche Wasser, zwei Teller Pasta und etwas Fisch – für genau 429, 80 Euro. Diesen Betrag mussten zwei Japanerinnen in einem Restaurant in Rom zahlen. Es ist längst nicht der erste Fall von dreister Abzocke in Italiens Touristen-Hochburgen.
Kretschmanns Partei wäre eine andere ohne die Lehre der Anthroposophen. Eine Spurensuche in Stuttgart – grüne Hochburg und das Rom der Rudolf-Steiner-Bewegung.
Malta verwahrt sich dagegen, zum „Verteilzentrum“ für Bootsflüchtlinge aus Afrika zu werden. Auch Rom stellt sich quer. Kann Europa eine Einigung erreichen?
Der Vatikan legt sich mit den deutschen Bischöfen an, es geht um die Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal. Dahinter stecken zwei mächtige Männer, denen der ganze Weg nicht passt.
Bischof Genn ist seit sechs Jahren Mitglied der vatikanischen Glaubenskongregation. Im Interview verteidigt er den Weg der deutschen Bischöfe gegen Angriffe aus Rom und erklärt, wie grundsätzlich sich die Kirche in Deutschland ändern muss.
Warum es Klimaschützer in Japan schwer haben, wer in Tel Aviv auf die Straße geht und warum die chinesische Greta Thunberg wenig Aufmerksamkeit bekommt: F.A.Z.-Mitarbeiter und -Korrespondenten berichten über den internationalen Klimastreik.
Nach dem Abgang Matteo Salvinis demonstrieren Frankreich und Italien wieder Einigkeit: Alle EU-Staaten müssten sich an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligen – oder Strafen zahlen. Macron äußerte sich auch zur Niedrigzinspolitik.
Bei einem schweren Rolltreppenunglück in Rom wurden im vergangenen Oktober 24 Menschen verletzt. Fast ein Jahr nach dem Unglück in einer U-Bahnstation folgen nun erste Konsequenzen.
Der italienische Ministerpräsident Conte hat einige Anliegen bei seinem Besuch in Brüssel vorgebracht. Es geht um Schulden, vor allem aber um eine neue EU-Asylpolitik.
In Italien hat das Parlament die neue Regierung der Linken bestätigt. Der große Verlierer des Sommers ist die Lega – sie greift die neue Koalition gleich scharf an.
Dürfen Frauen Priester werden? Ist der Zölibat noch zeitgemäß? Die katholische Kirche prüft nach dem Missbrauchskandal ihre Strukturen. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz sagt, was sich ändern muss – und was nicht.