Türkei verlängert abermals den Ausnahmezustand
Seit dem Putschversuch im Sommer ist die Türkei im Ausnahmezustand. Nach dem Anschlag auf einen Istanbuler Nachtklub ist er nun nochmals verlängert worden. Das nutzt vor allem Präsident Erdogan.
Bei dem Anschlag auf einen Istanbuler Nachtklub starben in der Silvesternacht 39 Toten Menschen. Jetzt hat die türkische Polizei einen Franzosen festgenommen.
Seit dem Putschversuch im Sommer ist die Türkei im Ausnahmezustand. Nach dem Anschlag auf einen Istanbuler Nachtklub ist er nun nochmals verlängert worden. Das nutzt vor allem Präsident Erdogan.
Nach dem Anschlag auf den Istanbuler Klub „Reina“ hat die türkische Polizei einen entscheidenden Hinweis auf den mutmaßlichen Angreifer bekommen. Nachbarn wollen auf Fahndungsfotos einen 28 Jahre alten Kirgisen erkannt haben.
Die türkische Währung Lira hat im Handel zum amerikanischen Dollar am Dienstag ein neues Rekordtief erreicht. Marktbeobachter erklären die Kursschwäche zum Jahreswechsel mit dem jüngsten Terroranschlag in Istanbul.
Auf jede türkische Ankündigung zum Kampf gegen Terror folgt ein neuer Anschlag. Die Türkei wirkt hilflos – auch weil viele Medien gleichgeschaltet sind.
Nach den IS-Anschlägen vom Wochenende sprengte sich in der irakischen Hauptstadt abermals ein Attentäter in die Luft. Bisher bezichtigte sich aber niemand des Angriffs. Kurz zuvor war der französische Präsident Hollande in der Stadt eingetroffen.
Seit Jahren ist der Nachtklub „Reina“ ein Treffpunkt der Reichen und Schönen Istanbuls. Er galt schon lange als mögliches Anschlagsziel. Weil das Attentat dennoch nicht verhindert werden konnte, verhärten sich in der Türkei weiter die Fronten.
Unter den 39 Todesopfern des Anschlags auf einen Istanbuler Nachtklub sind mehr als ein Dutzend Ausländer. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter keine Komplizen hatte. Die Behörden haben eine Großfahndung eingeleitet.
Der Anschlag auf den Flughafen Atatürk kostete 41 Menschen das Leben. Nicht nur türkische Staatsführer sprechen nun Solidarität und Unterstützung aus.
Dass wieder ein brutaler Terroranschlag die Türkei erschüttert hat, hat Ankara vor allem seiner kurzsichtigen Politik in Syrien zu verdanken: Erst sie hat den „Islamischen Staat“ in der Türkei zu diesem Ungeheuer werden lassen.
Zwei Dinge, die menschliche Grundbedürfnisse betreffen - so stellte ein Kriminologe in der Diskussion über die Folgen von Köln heraus-, sind Geld und Sex. Wahrscheinlich haben wir vergessen, warum das so ist.
Ein Ehepaar aus Mittelhessen zählt zu den Opfern des Terroranschlags in Istanbul. Der Mann überlebt die Attacke nicht. Regierungschef Bouffier zeigt sich entsetzt.
Bei dem Anschlag in Istanbul sind nach offiziellen Angaben acht Deutsche und ein Peruaner getötet worden. Der türkischen Regierung zufolge gehörte der Selbstmordattentäter dem „Islamischen Staat“ an.