In der Türkei drohen ihm 1281 Jahre Haft
In Berlin werden türkische Unternehmer von Mafiagruppen terrorisiert, zum Beispiel von den „Daltons“. Über das Chaos in Istanbuls Unterwelt – und wie es nach und nach zu uns schwappt.
Die Türkei will nach 24 Jahren wieder an einer Fußball-WM teilnehmen. Dabei spielen die jungen Arda Güler und Kenan Yıldız eine besondere Rolle – weil sie genau verstehen, wann welche Entscheidung die richtige ist.
In Berlin werden türkische Unternehmer von Mafiagruppen terrorisiert, zum Beispiel von den „Daltons“. Über das Chaos in Istanbuls Unterwelt – und wie es nach und nach zu uns schwappt.
Aus Angst vor Luftangriffen verlassen viele Teheraner ihre Häuser. Die Regimekräfte verstecken sich unter Brücken. Ein Stimmungsbericht.
Vor einem Jahr wurde Ekrem İmamoğlu verhaftet. Nun demonstrieren tausende Menschen in Istanbul für seine Freilassung – dort, wo er ehemals Bürgermeister war. Er gilt als starker Herausforderer Erdogans.
Die Bevölkerung hat längst erkannt, dass harte Einschnitte nötig sind, um die Sozialsysteme zukunftsfähig zu machen. In der Politik jedoch stößt dieser Befund vielfach auf taube Ohren.
Dem FC Liverpool droht nach dem 0:1 in Istanbul abermals ein frühes Aus in der Champions League. Das Urteil der britischen Presse über Arne Slots Team und Wirtz' Chancenauswertung ist vernichtend.
Teheran ernennt den Sohn des getöteten Ali Khamenei zum neuen obersten Führer, während Washington widersprüchliche Signale über die Kriegsziele sendet.
Im Kampf um die Präsidentschaft hätte İmamoğlu gute Chancen gegen Erdoğan gehabt. Im Gerichtssaal soll dem CHP-Politiker keine Bühne geboten werden.
Alican Uludağ bleibt in Haft: Der Korrespondent der Deutschen Wellewird in der Türkei wegen „Präsidentenbeleidigung“ und „Verbreitung irreführender Informationen“ angeklagt. Sein Anwalt vermutet politische Motive.
İlker Çataks „Gelbe Briefe“ erzählt von einem türkischen Künstlerpaar, das ins Visier des Staates gerät. Dafür hat der Film in diesem Jahr den Goldenen Bären gewonnen. Zu Recht.
Während eines Fußballspiels in Istanbul wird eine Möwe vom Ball getroffen. Einer der Spieler will ihr durch eine Herzdruckmassage heldenhaft das Leben gerettet haben. Doch das sei „rein anatomisch“ nicht möglich, sagt ein Fachmann.
Als Staatsanwalt hat Akın Gürlek für Erdoğan den Job übernommen, die Opposition auszuschalten. Jetzt ist er Justizminister und kündigt neue Repressionen an. Die Verhaftung meines Kollegen Alican Uludag zeigt, was das heißt.
Alican Uludag berichtet für den deutschen Auslandssender über die türkische Justiz – und wurde nun in Ankara wegen eines Social-Media-Posts festgenommen. Die Deutsche Welle fordert die sofortige Freilassung.
Wie trifft man im Kino den richtigen Ton? Die ersten Filme im Wettbewerb der Berlinale erzählen vom Überlebenskampf eines türkischen Künstlerpaars und der Familientragödie eines amerikanischen Musikers.
Akın Gürlek hat als Staatsanwalt von Istanbul die Opposition ins Visier genommen. Dafür hat ihn Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit dem Justizministerium belohnt.
Die türkische Regierung frisiert Statistiken, um die Wirklichkeit zu verschleiern. Journalisten gehen in Fußfesseln und auf die besten Schulen kommen nur Kinder von AKP-Anhängern.
Im November starb die Hamburger Familie Böcek in Istanbul – sie wurden durch ein Pestizid vergiftet. Nun hat die Staatsanwaltschaft fünf Menschen angeklagt.
Die türkische Börse legt einen furiosen Jahresstart hin. Doch makroökonomische Risiken wie die hohe Inflation und schwache Währung bleiben.
Zu den Gesprächen mit Amerikanern und Ukrainern schickt Putin einen verhandlungserprobten Geheimdienstchef. Der Kreml hält an seinen territorialen Maximalforderungen fest.
Seit über zwei Wochen protestieren tausende Menschen gegen das Regime in Teheran. Beginnt diesmal die Macht des Mullah-Regimes wirklich zu bröckeln? Und was passiert, wenn Donald Trump Ernst macht und militärisch eingreift?
Der Tod dreier türkischer Polizisten bei einer Razzia gegen Salafisten wirft ein Schlaglicht auf die Netzwerke des IS in der Türkei. Es gibt Hinweise, dass die Zahl türkischer Rekruten steigt.
Mit einer korrumpierten Justiz und einer Außenpolitik, die Krisen zu seinem Vorteil nutzt, hat Recep Tayyip Erdoğan die Türkei in eine Autokratie verwandelt. Wie geht es 2026 weiter?
Kein Land hat so viele Syrer aufgenommen wie die Türkei. Die Bevölkerung will sie gern loswerden. Die Wirtschaft kann kaum ohne sie.
Vor drei Jahren wurde Antakya von einem Erdbeben zerstört. Die Bewohner der türkischen Stadt sind traumatisiert. Aber aufgegeben haben sie nicht.
Basileios II. war einer der mächtigsten Herrscher von Byzanz. Unter seiner Herrschaft erlebte das Reich von Konstantinopel eine späte Blüte. Gleichzeitig traf er Entscheidungen, deren Folgen bis in Putins Russland reichen.
Das „Wort des Jahres“ steht in vielen Ländern für technische Entwicklung und gesellschaftliche Debatte. In der Türkei zeigt es eine verbreitete Angst.
Mehr als eine halbe Million Syrer haben die Türkei seit dem Sturz Assads verlassen. Viele bereuen ihre Entscheidung. Sie raten anderen von einer Rückkehr ab.
Die Türkei leidet unter rasanter Teuerung und extrem hohen Zinsen. Weil das Schwellenland Wachstum braucht, fällt es der Politik schwer, die Geldpolitik zu zügeln und die Inflation zu bremsen.
Ungarn will weiter russisches Gas über die Türkei beziehen – ein zweischneidiges Schwert für Erdoğan.
Seine Amtsvorgänger Franziskus und Benedikt hatten bei Besuchen der Moschee sichtbar gebetet. Respekt zeigt der neue Papst auf andere Weise.
Bei seinem Besuch in der Türkei suchte Papst Leo XIV. die Nähe zu orthodoxen Christen. Beim gemeinsamen Gebet betont er die Einheit im Glauben.
Die Todesfälle der vergangenen Tage zeigen, welchen Niedergang die Türkei unter Erdoğans Regime erlebt. Gesundheitskontrollen fehlen, Meldungen über Vergiftungen kommen aus dem ganzen Land.
Zuerst vermuteten die Behörden eine Lebensmittelvergiftung bei der Hamburger Familie. Ein Gutachten stellt nun klar: Eine Vergiftung durch Insektizide im Hotel ist die Ursache.
Auf seiner ersten Auslandsreise besucht Papst Leo XIV. gleich zwei muslimisch geprägte Länder: die Türkei und Libanon. Dabei will er vor allem an die Christen appellieren. Vor Ort dominieren unterschiedlichste Konflikte.
Eine Familie aus Hamburg ist in Istanbul gestorben – mutmaßlich an einer Pestizidvergiftung. Bereits im April starb ein Junge an einer solchen Vergiftung. Versprüht wurde es von derselben Firma, die nun verdächtigt wird.
Nach dem Tod einer Hamburger Familie gibt es Berichte von weiteren Vergiftungsfällen. Im April soll ein Kind nach einer Schädlingsbekämpfung gestorben sein – ausgeführt von derselben Firma.
In Istanbul müssen 25 Menschen mit Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus. In einer Nachbarprovinz werden 14 Schüler stationär behandelt. Die Vorfälle werfen Fragen zur Lebensmittelsicherheit auf.