Requiem für den Bruder
Benedikt XVI. hat sich in Etappen verabschiedet. Sein Nachfolger Franziskus lernte ihn in fast zehn Jahren als „Bruder im Amt“ schätzen. Nun hat er ihn zu Grabe getragen.
Benedikt XVI. hat sich in Etappen verabschiedet. Sein Nachfolger Franziskus lernte ihn in fast zehn Jahren als „Bruder im Amt“ schätzen. Nun hat er ihn zu Grabe getragen.
Zehntausende haben in einem Trauergottesdienst Abschied von Benedikt XVI. genommen. Papst Franziskus kommt erst zum Ende der Predigt auf seinen Vorgänger zu sprechen.
Papst Franziskus hat während der Trauermesse für seinen verstorbenen Amtsvorgänger Benedikt XVI. die Predigt gehalten. Unter den Gästen sind auch deutsche Spitzenpolitiker.
70.000 Trauergäste werden an diesem Donnerstag in Rom zum Requiem für den emeritierten Papst erwartet. Die wichtigsten Antworten zum Ablauf von Trauermesse und Beisetzung.
Zur üblichen Zeremonie gebe es lediglich kleine Veränderungen, teilte der Vatikan mit. Papst Franziskus wird der Messe in Rom vorstehen. Zum Begräbnis reisen die Spitzen aller fünf Verfassungsorgane Deutschlands an.
Nach dem Tod von Benedikt XVI. ist der Vatikan im Ausnahmezustand. Tausende kommen zum aufgebahrten Leichnam in den Petersdom. Der Vatikan gab unterdessen bekannt, wo genau Benedikt begraben wird.
Die italienischen Behörden geben Entwarnung: Zwar testen viele Reisende aus China seit Einführung der Testpflicht positiv auf das Coronavirus. Doch die Virusvarianten sind bekannt.
Am Vormittag stehen zahlreiche Menschen vor dem Petersdom Schlange, um Benedikt XVI. die letzte Ehre zu erweisen. Die ersten sind schon in der Nacht auf den Petersplatz gekommen.
Das Pontifikat des deutschen Papstes Benedikt XVI. hatte unter besten Vorzeichen begonnen. Umso größer war die Überraschung, als er vor bald zehn Jahren auf sein Amt verzichtete. Joseph Ratzinger prägte die Kirche über Jahrzehnte.
Zu Beginn des Pontifikats erlebte Marktl am Inn einen Zustrom an Pilgern und Schaulustigen, der nach seinem Rücktritt abebbte. Nach dem Tod von Joseph Ratzinger ist es ruhig im Ort.
Amtierende und frühere Politiker würdigen den verstorbenen Papst als große Persönlichkeit. Leise Kritik klingt an Benedikts Umgang mit Missbrauch an.
Benedikt XVI. hat es seinem Nachfolger Franziskus nie leicht gemacht. Der Kampf gegen die „Diktatur des Relativismus“ wirkt nach. Aber anders, als Ratzinger es sich vorgestellt hatte.
Franziskus feiert im Petersdom die Neujahrsmesse und spricht zu Zehntausenden beim Angelusgebet. Um seinen aufgebahrten Vorgänger geht es nur noch am Rand.
Die Welt trauert um Benedikt XVI. Am Silvesterabend dankt Papst Franziskus im Petersdom für das Zeugnis seines verstorbenen Vorgängers. In andere Würdigungen mischen sich auch kritische Töne.
Römer sind auf dem Petersplatz am Samstag kaum anzutreffen. Und eine brasilianische Pilgergruppe trauert mindestens so sehr um ihren „Fußballgott“ Pelé wie um den emeritierten Papst.
Als sich Papst Benedikt XVI. nach seiner Wahl in Rom den Massen zeigte, begann in seinem Geburtsort Marktl am Inn eine neue Zeitrechnung. Wie ist die Stimmung dort am Tag seines Todes?
Das Pontifikat des deutschen Papstes hatte unter besten Vorzeichen begonnen. Umso größer war die Überraschung, als Benedikt XVI. vor bald zehn Jahren auf sein Amt verzichtete. Joseph Ratzinger prägte die Kirche über Jahrzehnte.
Er war der „Teenager“ des II. Vatikanischen Konzils, stand mehr als 20 Jahre an der Spitze der Glaubenskongregation und wurde 2005 der erste deutschsprachige Papst seit 500 Jahren. Ein Rückblick auf das Leben von Joseph Ratzinger in Bildern.
In Italien finden immer wieder illegale Techno-Raves mit teils Tausenden Teilnehmern statt. Nun drohen den Organisatoren unter anderem Haftstrafen von drei bis zehn Jahren.
„Der emeritierte Papst konnte sich letzte Nacht gut erholen, er ist absolut klar und wach“, teilt Vatikansprecher Matteo Bruni mit. Der Vatikan plant einen Gottesdienst für den schwerkranken früheren Papst.
Laut italienischen Berichten soll der emeritierte Papst schon vor Weihnachten unter Atemproblemen gelitten haben. Nun sollen lebenswichtige Körperfunktionen des 95 Jahren alten Benedikt nachlassen.
Zu Weihnachten hat Franziskus an die Gläubigen appelliert, die Opfer von Kriegen nicht aus dem Blick zu verlieren. Franziskus dachte dabei an die Ukraine – aber nicht nur.
Nach zwei Jahren kann Papst Franziskus Weihnachten wieder mit Tausenden Gläubigen im Petersdom feiern. Er wirbt für Nächstenliebe und geißelt Kriege, ohne die Ukraine explizit zu nennen.
Der Messias aus Nazareth predigte gewaltlosen Widerstand gegen Rom. Hätte er der Ukraine geraten, sich zu ergeben? John Dominic Crossan sagt: Nein.
Mitten im römischen Stadtteil Trastevere sitzt die Laienorganisation Sant'Egidio. Zu Weihnachten laden die freiwilligen Helfer Bedürftige zum Essen in Rom und in der ganzen Welt ein.
Der Schuss auf den 16 Jahre alten Jungen hatte landesweit für Demonstrationen in Griechenland gesorgt. Der Beamte, der die Waffe abfeuerte, befindet sich in Hausarrest.
Italien wird 2024 Ehrengast der Buchmesse Frankfurt sein. In Rom wurden erste Überlegungen für den Auftritt diskutiert.
Der Bürgermeister von Rom meinte es gut – und stellte für die Beleuchtung des städtischen Weihnachtsbaums eine Photovoltaikanlage auf. Die aber empfinden viele als Beleidigung fürs Auge.
Bei einem Schusswaffenangriff in der italienischen Hauptstadt Rom sind drei Frauen getötet worden. Regierungschefin Meloni war nach eigenen Angaben mit einem der Opfer befreundet.
In der Korruptionsaffäre im EU-Parlament sind Eva Kaili und drei weitere Verdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Zudem wurde die Wohnung eines weiteren EU-Abgeordneten durchsucht.
Der slowenische Mosaikkünstler Marko Ivan Rupnik wurde vom Jesuitenorden und vom Papst protegiert. Missbrauchsermittlungen sollen verschleppt worden sein.
Erstmals seit rund einem Monat hat wieder ein Seenotrettungsschiff einen italienischen Hafen angefahren. Die 33 Menschen an Bord konnten zuvor auf dem zentralen Mittelmeer gerettet werden.
Georg Bätzing versuchte, das Positive an der Rom-Reise der deutschen Bischöfe herauszustellen. Doch eine nun veröffentlichte Rede zeigt, wie tief der Graben zwischen dem Vatikan und den Verfechtern des „Synodalen Wegs“ ist.
Die italienische Regierung sucht einen Käufer für die Tochtergesellschaft des russischen Ölkonzerns Lukoil. Zuvor sollen aber die Energieversorgung und Jobs gesichert werden.
Überforderte Behörden und die Inflation bremsen die Investitionsprojekte in Italien. Wo aber sind die überwiesenen Gelder gelandet, fragt der EU-Haushaltsausschuss.
An der Via Appia Antica in Rom tummelten sich lange die Reichen und Schönen. Heute zehrt die Straße vom Reiz ihres verblichenen Charmes.