Hochzeitsbild mit Mussolini
Liebe, Macht, Moral: Die amerikanische Historikerin Victoria de Grazia erzählt die Geschichte des italienischen Faschismus aus der Perspektive einer gescheiterten Ehe.
Liebe, Macht, Moral: Die amerikanische Historikerin Victoria de Grazia erzählt die Geschichte des italienischen Faschismus aus der Perspektive einer gescheiterten Ehe.
Wer glaubt, Südtirol sei einfach nur herrlich, sollte Claus Gatterers „Schöne Welt, böse Leut“ lesen. Ein Romanklassiker mit Tiefenwirkung.
Genötigt, Auslandsdeutscher zu werden, bemühte sich Karl Wolfskehl im italienischen Exil um Selbstbehauptung – wie ein neu entdeckter Bittbrief zeigt. Ein Gastbeitrag.
Weißer Rauch ist im Streit zwischen dem Vatikan und den deutschen Katholiken nicht in Sicht. Bischof Georg Bätzing hat am Freitag in Rom einen schweren Stand. Beim zentralen Streitpunkt sind die Fronten verhärtet.
Der Papst steckt bis heute in der lateinamerikanischen Befreiungstheologie und im Peronismus fest. Autoritäre Herrscher sieht er nicht mit Misstrauen. Solange sie gegen den Kapitalismus sind.
Italien setzt an beiden Seiten des Mittelmeers an, um Migration zu unterbinden. Es kooperiert mit Transitländern und macht privaten Seenotrettern das Leben schwer. Die Zahl der Ankünfte sinkt – doch die Kritik nimmt zu.
Die italienische Ministerpräsidentin wurde als Neofaschistin verschrien, doch nun preist selbst Biden ihre Führungsstärke. Mit ihrem Pragmatismus verändert sie Europa stärker als die Rechtspopulisten in Ungarn und Polen.
Bei Golo Maurer geht es gut gelaunt, nonchalant, ironisch und mitunter etwas redselig querbeet durch das Leben in der Ewigen Stadt.
Er verliebte sich, und dann floh er an die Front. Doch aus der Leidenschaft entstanden wunderbare Gedichte und eine grandiose Korrespondenz: die „Briefe an Lou“ von Apollinaire.
Archaische Anderswelt: Andrea Giovenes fünfbändiger Romanzyklus der „Autobiographie des Giuliano di Sansevero“ führt durch Italiens 20. Jahrhundert und darüber hinaus. Nun liegt er erstmals vollständig auf Deutsch vor.
Weil so mancher nach einem Blitzerfoto zuhause in Erklärungsnot kam, wer denn der unbekannte Beifahrer sei, hat Italien nun einen Erlass verabschiedet. Ehen sollen künftig nicht mehr am Rasen scheitern.
Italiens Ministerpräsidentin kommt zum Wahlkampf in die Abruzzen. Für sie und ihr Regierungsbündnis steht dort bei der Regionalwahl am Sonntag viel auf dem Spiel.
Seit ihrem Amtsantritt im Oktober 2022 schien Giorgia Meloni unbesiegbar. Nach der überraschenden Niederlage der rechten Koalition auf Sardinien muss sie einen Negativtrend fürchten.
Sag mir, welche Sätze du weglässt, und ich sage dir, welches Buch du liest: Fabio Stassi schickt einen Bibliotherapeuten quer durch die Weltliteratur – und erzählt einen kriminalistischen Ausnahmefall.
Die Cosa Nostra fällte 2006 ein Todesurteil über ihn, seither lebt er mit Leibwache: Roberto Saviano ist Italiens lauteste Stimme im Kampf gegen die Mafia. Unterwegs mit ihm und seiner Eskorte durch Rom.
Die europäischen Sozialdemokraten läuten ihren Wahlkampf für die anstehende Europawahl ein. Der frisch gekürte Spitzenkandidat Nicolas Schmit will europäische Werte verteidigen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Papst Franziskus die Gender-Theorie kritisiert. Dieses Mal bezeichnet er sie gar als „schlimmste Gefahr“ der heutigen Zeit.
Die argentinische Autorin Aurora Venturini erzählt in ihrem Roman „Wir, die Familie Caserta“ die Lebensgeschichte einer ebenso exzentrischen wie hochintelligenten Rebellin.
Michael Sommer erklärt römische Verhältnisse.
In einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen setzt sich die Kandidatin des linken Lagers, Alessandra Todde, in einer Regionalwahl auf Sardinien durch. Das Ergebnis hat Bedeutung über die Mittelmeerinsel hinaus.
Das Werben von Bund, Land und Stadt hat sich gelohnt: Nach der EZB kommt eine zweite EU-Institution an den Main.
Das Werben von Bund, Land und Stadt hat sich gelohnt: Nach der EZB und der Versicherungsaufsicht kommt eine dritte EU-Institution an den Main.
Rom und Tirana preisen das Abkommen als beispielhaft. Opposition, Kirchen und Menschenrechtsorganisationen üben scharfe Kritik. Nun steht fest: Die Migrationszentren können gebaut werden.
Häufige Wahlen normalisieren Niederlagen: Wie die Elite der römischen Republik mit Enttäuschungen umging.
Die Schauspielerin und Adelige Ira von Fürstenberg ist in Rom gestorben. Sie war durch ihr Jet-Set-Leben und ihre Kontakte zum Fürstentum Monaco zeit ihres Lebens im Fokus der Boulevardpresse.
Der Vatikan lasse die deutschen Bischöfe oft monatelang auf einen Termin warten, beklagt der Vorsitzende der Bischofskonferenz. Man könnte in der katholischen Kirche in Deutschland schon viel weiter sein.
„Stella - Ein Leben“ im Kino +++ Aufruf von Nachkommen des Widerstands gegen Hitler +++ Stutthofer KZ-Stenotypistin Irmgard F. +++ Spitzenhonorare im ZDF
Bei ihm ist das Individuum schon früh aufgestanden: Dem Mediävisten und Romforscher Peter Cornelius Claussen zum achtzigsten Geburtstag.
Das Oberste Gericht Italiens hat die Überstellung von Migranten an die libysche Küstenwache als Straftatbestand eingestuft. Die Städte des nordafrikanischen Landes könnten nicht als sichere Häfen gelten.
In einem Geheimabkommen regelten der Heilige Stuhl und die chinesische Regierung 2018 die Ernennung von Bischöfen in der Volksrepublik. Der Vatikan will die Vereinbarung verlängern, fast um jeden Preis.
Eine italienische Antifa-Aktivistin sitzt seit mehr als einem Jahr in Ungarn in Untersuchungshaft. Ausgerechnet auf die Mitte-rechts-Koalition von Giorgia Meloni wächst der Druck, sich für ihre Rechte einzusetzen.
Auf dem Festival von Sanremo beklagt ein Rapper den „Völkermord“ in Gaza. Daraufhin erklärt der Chef der RAI, er stehe zu Israel. Jetzt werden er und seine Familie mit Mord bedroht.
Qatar erweitert die Stopover-Angebote, Roms Bahnhof wird grüner und das Museum der Schönen Künste öffnet wieder
Die europäischen Bauern müssen auch 2024 wieder keine Brachen anlegen, sondern können die gesamte Ackerfläche nutzen. So lenkt Brüssel angesichts der Proteste ein. Auch Rom gibt den Bauern nach.
Als sie erfuhr, dass sie Krebs hatte, schrieb die italienische Aktivistin Michela Murgia noch ein Buch. Es half ihr, die Krankheit als Komplizin ihrer Komplexität zu begreifen.
In der italienischen Provinz Trentino ist ein Bär erlegt worden, der Wanderern gefährlich nah gekommen ist. Tierschützer sprechen von einer „Hinrichtung“ – und Reinhold Messner schaltet sich ein.