Der Schriftsteller auf den Barrikaden
John le Carré hat stets betont, dass seine Ansichten nicht mit denen seiner Figuren zu verwechseln seien. Jetzt zeigt sich, worauf sein jüngster Roman anspielt.
John le Carré hat stets betont, dass seine Ansichten nicht mit denen seiner Figuren zu verwechseln seien. Jetzt zeigt sich, worauf sein jüngster Roman anspielt.
Zum „Super Saturday“ sind auch Hunderttausende Demonstranten nach London gekommen. Viele fühlen sich belogen, wollen Boris Johnson die Zukunft nicht anvertrauen – sondern selbst ein zweites Mal abstimmen.
Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon will kommendes Jahr ein Referendum über eine Unabhängigkeit von Großbritannien abhalten. Bis zum Jahresende wolle sie die notwendigen Befugnisse für ein Referendum einholen.
Der Oberste Gerichtshof in Spanien hat im Prozess gegen die Initiatoren des illegalen Referendums von 2017 mittlere Haftstrafen verhängt. Dass alle mit dem Urteil unzufrieden sind, ist ein gutes Zeichen.
Unter David Cameron fand 2016 das schicksalhafte EU-Referendum statt. In seinen Memoiren „For the Record“ übt der ehemalige Premierminister nun Selbstkritik und beurteilt die Rolle Boris Johnsons im Ringen um den Brexit.
Spätestens seit Großbritannien auf einen No-Deal-Brexit zusteuert, gewinnt die Unabhängigkeitsbewegung in Schottland wieder an Auftrieb – rund 200.000 Bürger gingen deshalb heute auf die Straßen von Edinburgh.
In Barcelona sind am Montag mehrere Tausend Menschen auf die Straßen gegangen, um unter anderem die Freilassung von Politikern und Vertretern der Bewegung zu fordern.
Die Bemühungen Boris Johnsons, mit Verfassungsgesetzen zu spielen, müssen hellhörig machen. Dass er dies unter Berufung auf das Referendum und damit auf „die Demokratie“ tun kann, zeigt deren paradoxe Selbstgefährdungspotentiale. Ein Gastbeitrag.
Im Oktober soll das erste Urteil des Obersten Gerichtshofs in Madrid im großen Separatistenprozess fallen. Am 1. Oktober jährt sich zum 2. Mal das Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens.
Eine Neuwahl ändert noch nichts am Riss, der Großbritannien spaltet. Denn das Problem liegt nicht am Referendum an sich. Sondern an Abgeordneten, die nicht mit offenen Karten gespielt haben.
Schottland hat für den Fall eines No-Deal-Brexits ein Unabhängigkeitsreferendum angekündigt. „Wir sollten dies dann 2020 ins Auge fassen“, sagte Sturgeon am Mittwoch bei einem Besuch in Berlin.
Die schottische Ministerpräsidentin Sturgeon hat ein Unabhängigkeitsreferendum für das kommende Jahr angekündigt, sollte es zu einem No-Deal-Brexit kommen. EU-Kommissionspräsident Juncker will konkrete schriftliche Vorschläge von Premierminister Johnson.
Die Israelis haben am Dienstag wieder die Wahl zwischen dem langjährigen Regierungschef Benjamin Netanjahu und seinem Herausforderer Benny Gantz. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus. Viele Bürger wünschen sich einen politischen Wandel.
Drei Jahre nach dem Referendum sind die Briten immer noch nicht aus der EU ausgetreten. Mit Boris Johnson sind verschiedene Szenarien möglich. Ein Gastbeitrag.
Die Briten wollten keine Wahlveranstaltungen oder ein Referendum, sondern dass die Politik ihren Brexit-Auftrag bis zum 31. Oktober erledige, sagt der britische Premierminister. Doch das könnte nicht nur in seiner Hand liegen.
Das Haus Hohenzollern streitet mit Bund und Ländern um sein Eigentum. Doch es geht noch um viel mehr – den Anteil der preußischen Herrscher an der jüngeren deutschen Geschichte.
Eva Alberman musste 1933 mit ihren Eltern aus Berlin fliehen. Nach Jahrzehnten in London wollen ihre Kinder nun Deutsche werden. Doch die Staatsbürgerschaft wird ihnen verweigert.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer will seinen Bürgern ermöglichen, beschlossene Gesetzentwürfe durch Volksabstimmungen zu verhindern. Das hätte gravierende Auswirkungen auf den Landtag – aber auch auf die Bundespolitik.
2008 stimmten die Kalifornier in einem Referendum für eine Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke zwischen Los Angeles und San Francisco, passiert ist bis heute wenig. Weil die Baukosten explodiert sind, strich der neue Gouverneur unlängst die Mittel für das Projekt zusammen. Nun wird es womöglich nie kommen.
Der Spitzenkandidat der Union bei der Europawahl ruft die Abgeordneten in London dazu auf, dem Brexit-Vertrag heute zuzustimmen. SPD-Kandidatin Barley legt den Briten ein zweites Referendum nahe.
Angesichts des bevorstehenden Brexits steigt die Nervosität bei vielen Briten. Mehr als eine Million Menschen machten ihrem Ärger über die Regierung und den baldigen EU-Austritt Luft. Sie fühlen sich getäuscht – und wollen die Uhr zurückdrehen.
In London haben Hunderttausende für den Verbleib in der EU demonstriert. Insbesondere die Premierministerin Theresa May hat unter den pro-europäischen Briten an Glaubwürdigkeit verloren.
Binnen Stunden unterzeichneten hunderttausende Unterstützer die Initiative zum Verbleib in der EU, mittlerweile sind es bereits mehr als zweieinhalb Millionen Unterschriften.
Den Sozialdemokraten in Baden-Württemberg geht es schlecht. Mit einem Volksbegehren wollen sie nun die Grünen und Kretschmann attackieren. Das Vorgehen ist auch ein Risiko für die von der Datenschutzaffäre angeschlagene SPD selbst.
+++ Britisches Unterhaus stimmt für Brexit-Verschiebung +++ Unterhaus lehnt alle übrigen Anträge ab +++ Corbyn: Brexit-Vertrag und EU-Austritt keine Option mehr +++ Alles Wissenswerte in unserem Brexit-Liveblog +++
Die britischen Abgeordneten ringen am Abend um Mays Brexit-Deal, für den die Premierministerin der EU in letzter Sekunde noch rechtliche Zusagen abgetrotzt hat. Gleichzeitig werben die Brexit-Gegner vehement für ein zweites Referendum. Der Protest hat ein Gesicht: das von Madeleina Kay.
Für eine Fristverlängerung beim Brexit brauchen die Briten laut EU-Parlamentspräsidenten Antonio Tajani einen guten Grund. Spätestens Anfang Juli müssten sie die EU endgültig verlassen.
Ein deutscher Kinderbuch-Illustrator in London berichtet über seinen Eindruck des Brexits: „Grüffelo“-Erfinder Axel Scheffler kennt ein England, das zwei Seiten hat – die eine schreit nur lauter.
Per Volksabstimmung soll die bisherige Version aus dem Jahr 1976 abgelöst werden.
In Berlin tobt ein Streit über die mögliche Enteignung großer Wohnungsunternehmen. Im F.A.Z.-Gespräch bezieht Bürgermeister Michael Müller klar Stellung – und zeigt Sympathie für eine andere Idee gegen steigende Mieten.
Die Briten verlassen als erste Nation die Europäische Union. Oder doch nicht? Unser London-Korrespondent hat die wichtigsten Stationen einer langen Reise erlebt.
Berlin bekommt den Wohnungsmarkt nicht in den Griff. Die Politik verfällt auf immer radikalere Ideen. Droht in der Hauptstadt die Verstaatlichung von Wohnungen?
Der Nordirland-Konflikt geht Jahrhunderte zurück. Die Chefin der irischen Partei Sinn Fein sieht erstmals seit Generation eine Gelegenheit zur Wiedervereinigung – ungeachtet des Brexits.
Großbritannien wählte den Brexit und weiß nun nicht weiter. Auch die kommende Woche mit all ihren Entscheidungen verspricht keine Erlösung.
Der Besitzer will vor allem eines: Klarheit! In seiner Pizzeria bietet er 25 Prozent Rabatt an, wenn man ein Schreiben an einen Abgeordneten zeigt, in dem man um ein zweites Referendum bittet. Auch die Kunden zeigen sich von dieser Idee begeistert.
Im Vereinigten Königreich haben ehemalige Brexit-Befürworter das Lager gewechselt – und dafür eigens eine Initiative gegründet. Ihr Ziel: Die Brexit-Entscheidung von 2016 soll revidiert werden. Doch woher kommt der Sinneswandel?