Kein Park für Flüchtlinge
Auf dem Tempelhofer Flugfeld sollen Notunterkünfte errichtet werden. Jene, die dort einst eine Bebauung verhinderten, nennen das nun einen „Frontalangriff auf die Demokratie“.
Auf dem Tempelhofer Flugfeld sollen Notunterkünfte errichtet werden. Jene, die dort einst eine Bebauung verhinderten, nennen das nun einen „Frontalangriff auf die Demokratie“.
Noch im Sommer lag die Zustimmung zu Olympia in Hamburg bei fast 70 Prozent. Beim Referendum haben nun die Gegner gesiegt. Warum?
Die Hamburger Bürger sprechen sich in einem Referendum mit knapper Mehrheit gegen eine Olympia-Bewerbung aus. Politik und Sport reagieren geknickt. Überraschend ist, wie breit die Ablehnung ist.
Im Referendum stimmt die Mehrheit der Hamburger gegen eine Bewerbung der Hansestadt um die Sommerspiele 2024. Nach München 2013 erlebt Deutschland die nächste Olympia-Pleite. Auch für Bürgermeister Scholz ein Tiefschlag.
Es ist grotesk, aber unbestreitbar: Ein paar Hunderttausend Bürger in Hamburg entscheiden beim Olympia-Referendum auch über das Wohl und Wehe des Spitzensports in ganz Deutschland.
An diesem Sonntag endet das Referendum in der Hansestadt: Die Bürger sollen entscheiden, ob es eine Bewerbung um die Sommerspiele und die Paralympics 2024 geben soll. Es wird ein knappes Rennen.
Das finnische Parlament wird im kommenden Jahr über den Euro diskutieren. Grund ist ein Volksbegehren. Und die schwache Wirtschaftsentwicklung des Landes.
An diesem Dienstag will der britische Premier David Cameron in Brüssel seine Bedingungen für einen Verbleib Großbritanniens in der EU vorlegen. Gleichzeitig droht er offen wie nie mit einem Austritt.
Der Austritt Großbritanniens aus der EU scheint tatsächlich möglich. Eine entscheidende Rolle im Wahlkampf vor dem Referendum könnte die Wirtschaft spielen.
Bei einem Volksentscheid hatten sich die Berliner gegen eine Bebauung des ehemaligen Flughafengeländes ausgesprochen. Jetzt will der Senat das Gesetz ändern und Flüchtlingsunterkünfte bauen.
Das Referendum um Hamburgs Bewerbung hat begonnen. 259.883 Hamburger müssen mit „Ja“ stimmen, sonst ist der olympische Traum beendet. Bürgermeister Scholz will die Spiele – und wird nur bei einem Thema schmallippig.
Schottlands Nationalisten geben nicht auf. Ungeachtet des klaren Nein-Votums im vergangenen Jahr, will die schottische Regierungspartei einen neuen Anlauf für die Unabhängigkeit starten. Die Chancen stehen nicht schlecht.
Mit dem Beginn der „Brexit“-Kampagne um Nigel Farage startet Großbritannien in den Wahlkampf. Das Land ist in der Europa-Frage tief gespalten.
Die Volksabstimmung gegen Einwanderung bringt die Schweiz in Zugzwang. Sie muss die Zahl der Einwanderer begrenzen. Das bringt Konflikte mit Brüssel. Ob die deutsche Kanzlerin bei ihrem Besuch in Bern da helfen kann?
Schottlands Europaministerin droht mit einem neuen Referendum über die Unabhängigkeit, sollten die Briten in einer Volksabstimmung für den Austritt aus der EU stimmen.
Der britische Premier will das Volk einem Bericht zufolge bereits in weniger als zwölf Monaten über den Verbleib in der EU abstimmen lassen. Zuvor war mit einem späteren Termin gerechnet worden.
+++ 486 Stunden Nachrichten, Hintergründe und Service +++ Fast drei Wochen ohne Pause +++ Danke für Ihr Lob! +++ Das FAZ.NET-Live-Blog zur Griechenland-Krise
Das Referendum in Griechenland hat gezeigt: Es gibt ein paar Dinge auf der Welt, wo die Demokratie nichts zu suchen hat. Schulden zum Beispiel.
Die Griechen haben im Referendum mit Nein gestimmt. Alexis Tsipras verhandelt trotzdem wieder mit den Gläubigern – das schadet ihm allerdings kaum. Warum eigentlich?
Griechenland wurde in die Moderne katapultiert und ist dort nie ganz angekommen. Der Staat und Europa sind verhasst, deren Milliardenspritzen werden aber nur zu gern verprasst. Nun liegt die große Rechnung vor.
Die Griechen sind ohne schriftlichen Vorschlag zum Sondergipfel nach Brüssel gereist. Mündlich haben sie mitgeteilt, in Kürze einen neuen Hilfsantrag beim Euro-Rettungsfonds ESM zu stellen.
Es war das gute Recht der Griechen, nein zu sagen. Jetzt aber müssen sie die Folgen tragen. Eine Wünsch-dir-was-Währungsunion, aus der sich jeder nur die Rosinen herauspicken könnte, hätte keinen Bestand.
Die Krise Griechenlands hat viele neue Fachbegriffe hervorgebracht. Sie müssen sie unbedingt kennen, wenn Sie die vielen Analysen und Berichte leichter verstehen wollen. Hier kommt eine neue Fassung, die Ideen unserer Leser enthält.
Nach dem Referendum in Griechenland formuliert Vizekanzler Sigmar Gabriel wesentlich schärfer als Kanzlerin Angela Merkel. Doch in der Sache herrscht Einigkeit: Jetzt ist erst einmal Alexis Tsipras am Zug.
Finanzmarkt-Analysten halten nach dem griechischen Referendum den Austritt aus dem Euro für nahezu unausweichlich, sogar wenn es noch eine Einigung geben sollte. Eine Katastrophe für Europa sieht niemand, außer für Griechenland.
Bekommt Griechenland nach seinem „Nein“ in der Volksabstimmung einen Reformrabatt oder einen Schuldenschnitt? Die Gläubiger sortieren sich – und klingen nicht sehr begeistert.
Griechenlands Finanzminister Varoufakis tritt nach dem Referendum zurück. Das dürfte ihn selbst überrascht haben. Denn er hat Tsipras die Volksabstimmung angeblich eingeflüstert - gegen großen Widerstand. Für seine Nachfolge machen zwei Namen die Runde.
Die EU-Staaten sind durch gemeinsame Grundwerte gebunden. Wer sich der Union dauerhaft verweigert, gehört nicht mehr dazu. Das könnte nach dem Referendum bald auch für Griechenland gelten.
Nach dem Nein-Votum der Griechen sieht Kanzlerin Merkel vorerst keine Basis für ein neues Hilfsprogramm. Vielmehr gibt es in der Koalition große Zweifel, ob Athen in der Euro-Zone verbleiben kann. Der Rücktritt von Finanzminister Varoufakis könne aber eine Chance sein, sagt der CDU-Abgeordnete Bosbach.
Kein Grieche fühlt sich frei am Tag des Referendums. Aber niemand will zu Hause sitzen und verzweifeln – obwohl es Anlass genug dafür gäbe.
Die Leiterin des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Athen befürchtet, dass die Euphorie vieler Griechen bald verschwinden wird. Im Interview mit FAZ.NET wirft sie der griechischen Regierung vor, falsche Erwartungen geweckt zu haben.
Nun weiß es die ganze Welt. Bei der Volksabstimmung über die Sparvorgaben der internationalen Gläubiger haben nach Angaben des Innenministeriums in Athen nach Auszählung aller Wahlzettel über 61 Prozent der Abstimmenden mit „Nein“ votiert.
Bei der Volksabstimmung über das Sparpaket der internationalen Gläubiger hat das „Ja-Lager“ klar verloren. Ministerpräsident Tsipras sieht sich gestärkt und will nun über Griechenlands Schulden diskutieren.
Referendum
Nach dem griechischen Referendum muss niemand in Hektik verfallen. Ein zweites Lehman droht nicht. Wenn, dann kommt die Gefahr aus einer anderen Ecke.
Was, wenn Alexis Tsipras das Referendum an diesem Sonntag verliert – tritt er dann zurück? Gibt es Neuwahlen im Land? FAZ.NET erklärt, wie es in Athen weitergehen könnte.