Schottland will neues Unabhängigkeitsvotum
London fürchtet, dass sich die Schotten aus Protest gegen den Brexit abspalten könnten – offenbar zu Recht. Denn die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat schon Pläne.
London fürchtet, dass sich die Schotten aus Protest gegen den Brexit abspalten könnten – offenbar zu Recht. Denn die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat schon Pläne.
Auf dem Weg in die Alleinherrschaft: Die geplante Verfassungsreform würde Präsident Erdogan fast unbegrenzte Macht über die Türkei verschaffen. Aber worüber stimmen die Türken am 16. April genau ab? Ein Überblick.
Vor 35 Jahren stimmten die Grönländer für den Austritt aus der Europäischen Gemeinschaft. Das hat sich für sie gelohnt. Wirklich losgelöst ist das Land dennoch nicht.
Erdogan träumt davon, sein Land zu einer Weltmacht zu formen. Aber da überschätzt er sich. Selbst in Syrien erreicht die Türkei ihre Ziele nur mithilfe Russlands. Sie braucht Europa.
Der türkische Staatsapparat geht immer härter gegen Oppositionelle vor. AKP-Vertreter reden die Gewalt herbei. Wer sich gegen Erdogans Präsidialsystem ausspricht, lebt gefährlich.
Die Türkei heute: Künstler werden bedroht, Journalisten inhaftiert. Wer nein zu Erdogans geplanter Verfassungsänderung sagen will, gilt als Terrorist.
Die Türkische Gemeinde in Deutschland wendet sich scharf gegen die vom türkischen Präsidenten Erdogan verfolgte Verfassungsänderung. Sie plant bundesweit hunderte Gegenveranstaltungen.
Teheran und Ankara wollen einen unabhängigen Kurdenstaat verhindern. Doch genau den strebt Massud Barzani an. Der Kurdenführer will ein Referendum über die Loslösung Kurdistans vom Irak.
Der türkische Ministerpräsident hat in Oberhausen Tausende seiner Landsleute auf die umstrittene Verfassungsreform eingeschworen. Einem Journalisten wurde dabei offenbar der Zutritt verwehrt.
„Die Verwirrung ist sehr groß“, sagt die Landtagsabgeordnete Mürvet Öztürk mit Blick auf das Meinungsbild unter Türken in Hessen zu Verfassungsänderungen in der Türkei. Gemeinsam mit anderen sagt sie „Nein“ zu dem Vorhaben Erdogans.
Der Weg zu einem Schweizer Pass wird für Einwanderer der dritten Generation künftig leichter. Das haben die Schweizer in einem Volksentscheid entschieden – für die rechtspopulistische SVP eine schwere Niederlage.
Die Regierung in Bern muss einen neuen Weg finden, um den Wirtschaftsstandort attraktiv zu halten. Dabei drängt die Zeit.
Das Datum steht fest: Am 16. April stimmt das türkische Volk über die Verfassungsreform ab, die Präsident Erdogan formal mehr Macht verleiht. Es soll auch um die Todesstrafe gehen.
Nach Trump scheint alles möglich: Gewinnen Rechtspopulisten die Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich, stehen die Europäische Union und ihre Währung auf dem Spiel.
Marine Le Pen will im Falle eines Wahlsieges ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft Frankreichs abhalten. Nun stellt die französische Rechtspopulistin auch die Nato-Mitgliedschaft in Frage.
Um beim Referendum alle Macht zu bekommen, zieht der türkische Präsident die Terrorkarte. Im Gegensatz zu Donald Trump kann Erdogan jeden Widerstand gegen sich unterdrücken.
Die Kämpfe in der Ukraine nehmen wieder zu, weshalb Präsident Poroschenko sein Land zügig in die Nato führen will. Doch seine Pläne gehen weiter. Er schaut Richtung EU.
Can Dündar war Chefredakteur der Zeitung „Cumhuriyet“. Er musste vor Erdogans Verfolgung nach Deutschland fliehen. Im Exil hat er eine neue journalistische Plattform gegründet: „Özgürüz“
Ein Referendum entscheidet über Erdogans Präsidialsystem in der Türkei. Die Opposition spricht vom „Verrat an der eigenen Geschichte“ und will die Bevölkerung mit einer Kampagne überzeugen, gegen Erdogan zu stimmen.
Die Verfassungsreform in der Türkei hat die bislang wichtigste Hürde genommen. Trotz wütenden Protesten aus der Opposition stimmt das Parlament den Plänen von Staatschef Erdogan zu.
Britische Tageszeitungen melden, Theresa May sei zu einem „harten“ Brexit bereit. Für Dienstag hat die Premierministerin ihre Grundsatzrede angekündigt. Welche Handlungsoptionen hat sie – und welche ist die wahrscheinlichste? Eine Analyse.
Für kein anderes EU-Land steht bei einem Brexit der Briten so viel auf dem Spiel wie für Irland. Die Planungen für den Ernstfall laufen. Müssen am Ende andere EU-Staaten helfen?
Das Parlament hält die Tür für ausländische Arbeitskräfte weit offen, obwohl die nationalistische SVP einen Volksentscheid gewonnen hatte. Es droht Widerstand.
Der Kompromiss kommt der Schweizer Wirtschaft entgegen. Lob für die Abschwächung von Volkeswille kommt aus Deutschland.
Schlappe beim Referendum, Renzi-Rücktritt: Die Sorgen um Italien sind groß. Vor allem wegen der Krisenbank Monte dei Paschi. Die will nun von der EZB mehr Zeit für die Erfüllung ihres Rettungsplans haben.
Wolfgang Maennig ist Professor und Ruder- Olympiasieger im Achter 1988. Im F.A.Z.-Interview spricht er über das Nein der Hamburger Bevölkerung vor einem Jahr und die zukünftige Entwicklung der Spiele.
Die Aktienkurse am Finanzplatz Mailand sind seit dem Brexit zweistellig gesunken. Viele Banker und Börsianer befürchten weitere Turbulenzen für angeschlagene Banken.
Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi tritt nicht mit sofortiger Wirkung zurück, sondern erst nach dem Beschluss des Haushalts. Wie es dann weitergehen soll, ist immer noch offen.
Matteo Renzi hat den Italienern falsche Illusionen vermittelt. Dabei braucht vor allem die leidende Wirtschaft jetzt eine erfahrene Regierung.
Italiens Regierungschef Matteo Renzi tritt zurück. Bricht nun Chaos an den Finanzmärkten und in der Währungsunion aus? Nein, sagen Ökonomen.
Die Kanzlerin reagiert auf die Rücktrittsankündigung des italienischen Ministerpräsidenten. Sie lobt die Zusammenarbeit mit Renzi – und bietet der nächsten Regierung eine enge Partnerschaft an.
Die Mehrheit der Italiener hat Prognosen zufolge gegen die Verfassungsreform und damit gegen die Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi gestimmt. Luxemburgs Außenminister sieht im Nein keine Niederlage für Europa.
Als der Reformer Matteo Renzi antrat, gab es große Hoffnung. Weil er seine Versprechen bis heute nicht einlöste, könnte er nun linken oder rechten Hardlinern unterliegen. Auf dem Spiel steht Europa.
Heute entscheidet Italien über eine Verfassungsänderung. Sechs Italiener haben FAZ.NET schon vorab gesagt, wie sie abstimmen werden. Matteo Renzis Reform kommt dabei nicht gut weg.
Wie das Referendum über die italienische Verfassung ausgehen wird, ist völlig offen. Klar ist, dass die Kampagne einen empfindlichen Nerv getroffen hat.
Die Italiener können in dem Referendum am Sonntag ihre Verfassung ändern oder Ministerpräsident Renzi einen Denkzettel verpassen. Wie immer sie sich entscheiden: Das große Durcheinander im Land wird bleiben.