Was wusste Ratzinger?
Am Donnerstag wird ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche veröffentlicht. Es geht darin um einen Priester als Täter – und um die Rolle des vormaligen Papstes.
Am Donnerstag wird ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche veröffentlicht. Es geht darin um einen Priester als Täter – und um die Rolle des vormaligen Papstes.
Ein „moderater“ Verstoß gegen den Zölibat wird mit der Entfernung des Bischofs aus dem Amt geahndet. Versäumnisse beim Umgang mit Missbrauchsfällen bestraft Papst Franziskus jedoch nicht so hart.
Papst Franziskus degradiert den zweiten Mann der Glaubenskongregation zum Bischof eines Provinzbistums. Der Mitarbeiter war an einem Papier zur Segnung homosexueller Paare beteiligt.
Kommt der Papst aus dem Plattenladen - nein, das ist nicht der Beginn eines Witzes, sondern eine Beobachtung aus Rom vom Dienstag.
Papst Franziskus hat am Dienstagabend ein Musikgeschäft in Rom besucht, um Schallplatten zu kaufen. Bei seinem Besuch segnete der Musikliebhaber auch die Räumlichkeiten des Ladens.
Der Papst wirft internationalen Organisationen „ideologische Kolonisierung“ vor. Im Namen des Schutzes der Diversität werde der Sinn für jede Art von Identität ausgelöscht.
Jüngst kritisierte der Papst Paare, für die Hunde und Katzen Kinder ersetzen. Die unbedachte Einlassung zog Empörung nach sich – wie einst ein Karnickel-Vergleich.
Wenn es nach Papst Franziskus geht, sollen Adoptionen leichter möglich sein. Eine Familie sei der Traum vieler Kinder. Zugleich kritisiert er Paare, die keine Kinder wollen.
Der Papst hat sich in seiner Neujahrspredigt dafür eingesetzt, Frauen besser zu beschützen. „Eine Frau zu verletzen bedeutet, Gott zu beleidigen“, so Franziskus im Petersdom.
Warum feiern wir das Neujahrsfest ausgerechnet in einer kalten Nacht mitten im Winter? Die Erklärung führt zweitausend Jahre in die Vergangenheit – und nach Rom.
Was meint „zwischen den Jahren“? Nicht alle verbinden mit dieser Redewendung dieselbe Bedeutung. Das belegt eine kleine internationale Umfrage.
Entscheidung Bundesverfassungsgericht Triage +++ Unvermeidbare Ungenauigkeit +++ besorgter Papst +++ verfassungsmäßige Pflicht +++ Gender-Varianten +++ historische Kraft Frankreichs +++ öffentlich-rechtliche Rundfunksysteme +++ WDR
Es gebe noch viele Konflikte in der Welt und „wir nehmen sie kaum noch wahr“, sagt Papst Franziskus anlässlich des Segens „Urbi et Orbi“. Im Besonderen ging er auf die Lage in der Ukraine und im Irak ein.
Weihnachten zählt zu den höchsten Feierlichkeiten im katholischen Kirchenjahr. Im Vatikan und dem Heiligen Land ist es wieder ein Fest unter Pandemie-Bedingungen. Papst Franziskus fordert dennoch: Macht keine langen Gesichter.
Bei der diesjährigen Christmette im Petersdom hat Papst Franziskus die Menschen zu Demut aufgerufen. Außerdem betonte das Oberhaupt der katholischen Kirche, Menschen sollen keine Sklaven ihrer Arbeit sein.
Warum dürfen Frauen nicht Priesterin werden? Wir haben bei Gerhard Ludwig Kardinal Müller in Rom nachgefragt. Er sagt: Bei dem Thema mache ich mich nicht beliebt. Doch seine Meinung steht fest.
Franziskus lud eine Gruppe geflüchteter Menschen, die aus Zypern nach Italien kamen, in den Vatikan ein. Er hatte sich dafür eingesetzt, dass die Männer und Frauen einreisen konnten.
Immer wieder reist Papst Franziskus in Flüchtlingslager auf Mittelmeerinseln. Dabei findet er klare Worte. Es ist aber unwahrscheinlich, dass sie Gehör finden.
Franziskus nimmt Aupetit in Schutz. Er habe dessen Rücktritt „nicht auf dem Altar der Wahrheit“ angenommen, sondern auf dem „Altar der Heuchelei“.
Transzeremonielle Privatheit: Wie Angela Merkel und Papst Franziskus zu Michelangelos Pietà stehen.
Franziskus sorgte für bewegende Momente in dem Flüchtlingslager Mavrovouni, das auch unter dem Namen Kara Tepe bekannt ist. Der Besuch war Teil seiner Zypern- und Griechenlandreise.
Papst Franziskus ist bei einem Besuch auf der griechischen Insel Lesbos und in Athen abermals hart ins Gericht gegangen mit Europas Umgang mit Bootsmigranten. Aber es gab auch eine Entschuldigung in eigener Sache.
Die EU wirke zuweilen blockiert, „anstatt eine treibende Kraft der Solidarität zu sein“, beklagte Papst Franziskus bei einer Rede im Präsidentenpalast in Athen. Am Sonntag will er Flüchtlinge auf der Insel Lesbos treffen.
Papst Franziskus hat den Umgang mit Flüchtlingen in Europa erneut scharf kritisiert. „Die von nationalistischen Egoismen zerrissene Europäische Gemeinschaft wirkt zuweilen blockiert und unkoordiniert, anstatt eine treibende Kraft der Solidarität zu sein", sagte das Oberhaupt der Katholiken in Athen.
In Astromeritis wird anschaulich, wie schwierig die Mission von Papst Franziskus auf Zypern ist. Denn Nikosia lässt wieder Zäune bauen. Nicht, um sich an der Demarkationslinie gegen den Norden abzusichern. Sondern um Migranten abzuhalten.
Es sei eine „symbolische Initiative“: Papst Franziskus will nach seinem Besuch in Zypern 50 Migranten mit zurück nach Italien nehmen. Die Mittelmeerinsel verzeichnet derzeit einen starken Anstieg der Ankünfte von Flüchtlingen.
Der Pariser Erzbischof Aupetit hat zugegeben, gegen den Zölibat verstoßen zu haben. Der Papst nahm sein Rücktrittsgesuch an. Es sei jedoch kein Schuldeingeständnis, sondern eine „Geste der Demut“, sagt Aupetit.
Hat Kardinal Woelki nach der Rückkehr aus seiner „Auszeit“ eine Zukunft an der Spitze des Erzbistums Köln? Für Weihbischof Rolf Steinhäuser, den kommissarischen Leiter des Erzbistums, ist diese Frage noch offen.
Während seiner Amtszeit als Großmeister der Malteser stand Fra’ Matthew Festing im Mittelpunkt eines Machtkampfes in der Weltkirche. Nun starb er nach Angaben des Ordens im Alter von 71 Jahren in Valletta.
Im Malteserorden leisten Amerikaner und Italiener erbitterten Widerstand gegen Reformpläne des „deutschen“ Flügels. Sie wollen das Adelsprivileg retten und jede Demokratisierung verhindern. Jetzt hat Papst Franziskus eingegriffen.
Die katholische Kirche träumt von einem obersten nationalen Leitungsgremium, geschlechter- und generationengerecht besetzt. Aber solch ein Synodaler Rat trägt nur zur Aufblähung der Apparate bei. Ein Gastbeitrag.
Die US-Bischöfe wollten katholischen Politikern, die nicht für ein Verbot der Abtreibung eintreten, die Kommunion verweigern. Das zielt auf Präsident Joe Biden.
Rettet der Papst die Ehe der Kanzlerin? Geht es Frauen beim Fußball nur um nackte Haut? Und blicken wir alle zu oft in den Spiegel? Die Herzblatt-Geschichten.
Joshua Kimmich +++ Bauministerium +++ Kardinal Woelki +++ Afghanistan +++ Hessischer Rundfunk +++ Olav Hackstein
Einzelne amerikanische Bischöfe hatten in den vergangenen Monaten gefordert, Biden wegen seiner Unterstützung für Abtreibungen vom Empfang der Kommunion auszuschließen. Der Papst sieht das offenbar anders.