Leos erste Weihnachten
Zu seinem ersten Weihnachtsfest als Papst sprach Leo XIV. von Zelten in Gaza, Kleingärtnern im Vatikan und brach das Schweigen über Europa. Aber eine Leerstelle blieb.
Für das, was die Mutter Jesu zu dem Werk beiträgt, das mit seiner Geburt beginnt, haben fromme Christen seit jeher innige Bilder gefunden. Plötzlich fährt der Vatikan sprachkritisch dazwischen.
Zu seinem ersten Weihnachtsfest als Papst sprach Leo XIV. von Zelten in Gaza, Kleingärtnern im Vatikan und brach das Schweigen über Europa. Aber eine Leerstelle blieb.
Peter Hünermann sammelte und kritisierte römische Lehrschreiben. Von Tübingen aus ließ er aber auch den Dialog mit Joseph Ratzinger nicht abreißen. Jetzt ist der Theologe im gesegneten Alter von 96 Jahren verstorben.
Das erste Schreiben von Leo XIV. hat die Botschaft: Die Armen gehören ins Zentrum der Kirche. Das wollte auch Franziskus. Aber der neue Papst korrigiert seinen Vorgänger auch.
Der Vatikan rollt in einem Studiendokument die päpstliche Unfehlbarkeit neu auf. Warum der geistfremde Begriff die geistgewirkte Wirklichkeit, auf die er zielt, verfehlt.
Katholiken feiern am 15. August Mariä Himmelfahrt. Für einen Teil Deutschlands bedeutet das: Feiertag. Doch worum geht es bei dem Fest eigentlich genau?
Evangelisierung durch Abschottung: Beim Symposion zu Ehren des Josef-Pieper-Preisträgers Bischof Robert Barron in Münster waren Fragen unerwünscht.
Naturrecht soll sich gegen Rechtspositivismus durchsetzen? Der mit dieser Losung gerechtfertigte Widerstand gegen Frauke Brosius-Gersdorf offenbart eine moralische Überheblichkeit von Politikern, die der Demokratie schadet.
Raumfahrt +++ Nach den Luftschlägen +++ Wehrpflicht +++ Streit um Alte Messe +++ Titelbild vom 4. Juli +++ Greser & Lenz
Inhaltlich stellt sich Leo XIV. hinter Franziskus. Optisch knüpft er jedoch an frühere Traditionen an. Er beweist damit, dass er mehr mit Liturgie und vatikanischen Traditionen anfangen kann als sein Vorgänger.
Kulturkrieger und Missionare der gutwilligen Vermittlung: Die Kardinäle aus den Vereinigten Staaten spiegeln das Spektrum der Positionen und Generationen einer polarisierten Kirche. Ihr Einfluss reicht weit über nationale Grenzen hinaus.
Franziskus war ein Papst, der nicht im Wahrheitsregister schrieb: Bilanz eines Reformversuchs, der unvollendet bleiben musste.
Das Eichsfeld galt lange als sichere CDU-Hochburg. Nun hat sich in der katholischen Exklave erstmals ein Kandidat der AfD durchgesetzt. Was ist da los?
Als die Kirche mit der Zeit ging, verlor sie an sozialer Prägekraft, nicht an politischer Wirkung: Ein bilanzierender Neuansatz der historischen Forschung über Katholisches.
Der Wiener Erzbischof und Kardinal Schönborn zeichnet zum Abschied aus dem Amt noch mal die großen Linien. Drei Päpste stützten sich auf sein Urteil, zwei von ihnen hat er selbst mit gewählt.
Die Zeremonie für König Charles war unter anderem wegen der vermuteten Kosten kritisiert worden. Nun wurde bekannt, wie hoch diese tatsächlich waren.
Vor 25 Jahren unterzeichneten Repräsentanten der katholischen Kirche und des Lutherischen Weltbundes ein wegweisendes ökumenisches Dokument. Wie sieht es heute mit der Einheit aus?
Konfliktstoff beim Filmfest Toronto: „Heretic“ und „Conclave“ diskutieren den Glauben, „Russians at War“ blickt auf den Krieg.
Die Auslandsreisen von Franziskus zeigen, welche Macht ein Papst hat: Er kann Menschenmengen bewegen. Die Folgen seiner vielen Reisen für die Kirche sind zwiespältig.
Eschatologie im Hier und Jetzt: Jürgen Moltmann erreichte mit seiner „Theologie der Hoffnung“ weltweit viel höhere Auflagen als sein katholischer Tübinger Kollege Hans Küng. Im Alter von 98 Jahren ist der politische Theologe jetzt gestorben.
Die Letzte Generation stört auf dem Katholikentag eine Podiumsdiskussion mit dem Kanzler. Der lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und ruft dazu auf, den öffentlichen Raum und die Meinungsfreiheit zu verteidigen.
Mehr als fünfzig Gletscher prägen die Flanken des Rhonetals im Schweizer Kanton Wallis. Wer sich an die Kolosse heranwagt, betritt eine Parallelwelt, in der es auf jeden Schritt ankommt.
Nicht so leicht vorhersehbar: Albert von Schirnding bewegt sich gekonnt zwischen Tagebuchnotizen und Kurzessays.
Schon lange vor dem Eklat um den AfD-Politiker Halemba mieden die anderen Verbindungen in der Stadt die Prager Burschenschaft Teutonia zu Würzburg. Sie wussten, mit wem sie es zu tun hatten.
Sollte die Hoffnung der Menschheit in einer Fehlerkultur liegen, die gut informiert ins Leere läuft? Beim Philosophicum Lech wird mit harten Bandagen um Wege aus der Polykrise gerungen.
Herder gehört zu den traditionsreichsten Verlagen in Deutschland. Ein Gespräch mit Verleger Manuel Herder über den Buchhandel, die Thalia-Übernahme und den Moment, als einer seiner Autoren plötzlich Papst wurde.
Die Kirchengemeinde St. Egidien hat beschlossen, die nach fünf Tagen geschlossene Ausstellung „Jesus liebt“ nicht mehr zu öffnen. Für Rosa von Praunheim ist sie dennoch ein Erfolg.
Wenn immer mehr Katholiken aus ihrer Kirche austreten, ist sie eher früher als später Geschichte. Viele vertrauen ihr nicht mehr. Dennoch gäbe es Gründe, sie zu vermissen.
Das Landgericht Traunstein hält die gegenüber der Katholischen Kirche erhobene Forderung für begründet. Der spätere Papst Benedikt habe die Vorgeschichte des Täters gekannt, als er ihn einsetzte.
Der frühere Papst hatte das Brustkreuz seiner Heimatpfarrei in Traunstein vermacht. Dort wurde es am Montag aus einer Kirche gestohlen. Das Landeskriminalamt ermittelt.
Als Walter Kasper und Joseph Ratzinger noch keine Kardinäle waren, veröffentlichte Kasper eine einflussreiche Kritik an Ratzingers „Einführung in das Christentum“. In welchem Sinne er damals Platon kritisch ins Spiel brachte, hat er jetzt erläutert.
Die 24 Tonnen schwere Petersglocke ist zwar nicht die größte Glocke der Welt, wohl aber die größte freischwingende Glocke. Bis heute nimmt sie einen wichtigen Platz für die Kölner ein.
Das Gutachten über das Erzbistum Freiburg offenbart Abgründe kirchlicher Ignoranz geltenden Rechts. Die politischen Folgen sind noch heute aktuell.
Das Missbrauchsgutachten über das Erzbistum Freiburg öffnet den Blick in Abgründe kirchlicher Rechtsignoranz. Die politischen Folgen sind noch heute aktuell.
Die Staatsanwaltschaft München hat die dortige Bistumszentrale durchsucht – ein einmaliger Vorgang. Sie ermittelte gegen Benedikt XVI. und Erzbischof Wetter.
Die Münchner Staatsanwaltschaft hat im Zuge des Missbrauchsskandals eine Bistumszentrale durchsuchen lassen – ein einmaliger Vorgang. Auch den verstorbenen, emeritierten Papst und den früheren Erzbischof Wetter nahmen die Ermittler ins Visier.
Mit „Jesus von Nazareth“ schrieb Joseph Ratzinger als Papst einen Weltbestseller. Warum wird seine exegetische Methode unter Protestanten mehr geschätzt als unter Katholiken? Ein Gastbeitrag