Benedikt XVI. sagte zwei Mal die Unwahrheit
Der vormalige Papst Benedikt XVI. trägt zur Aufklärung der Missbrauchsfälle in seiner Zeit als Erzbischof von München und Freising wenig Sachdienliches bei. Bei einem „Irrtum“ ist es nicht geblieben.
Der vormalige Papst Benedikt XVI. trägt zur Aufklärung der Missbrauchsfälle in seiner Zeit als Erzbischof von München und Freising wenig Sachdienliches bei. Bei einem „Irrtum“ ist es nicht geblieben.
Der vormalige Papst will es mit allem immer nur gut gemeint haben. Ein echtes Schuldeingeständnis fehlt.
Vier „Freunde“ Benedikts versuchen, die Verantwortung für die Unwahrheit in dessen Stellungnahme zum Münchner Missbrauchsgutachten auf sich zu nehmen. Und verstricken sich dabei in weitere Widersprüche.
Enttäuscht bis entrüstet: Das sind die meisten Reaktionen auf einen Brief Benedikts XVI., in dem er sich für Fehler im Umgang mit Missbrauchsopfern entschuldigt. Nur sein Privatsekretär springt ihm bei.
Die Ukraine-Krise bestimmt weiter die Nachrichten, Bayerns Vorstoß zur Aussetzung der Impfpflicht sorgt für Fassungslosigkeit bei der SPD und in Peking hoffen die Rodler auf Gold. Der F.A.Z. Newsletter.
Der frühere Papast bestreitet, „wissentlich und willentlich“ die Unwahrheit gesagt zu haben. ein Gutachten hatte ihm vorgeworfen, von sexuellen Übergriffen eines Priesters gewusst zu haben. Seine Aussage sei ein Irrtum gewesen.
Nicht jeder Fakten-Check ist ein Lügen-Check: Der emeritierte Papst Benedikt äußert sich zu seinem Fehler in der Missbrauchsdebatte.
Die warn’s: Eine kleine Gruppe von Freunden hat den Papst Benedikt XVI. zum Lügner gemacht. So kann man sich versehen.
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat zentrale Vorwürfe im Münchner Missbrauchsskandal zurückgewiesen. In einer Ordinariatssitzung zu einem Priester im Jahr 1980 sei es weder um dessen Missbrauchstaten noch dessen geplanten seelsorgerischen Einsatz im Münchner Erzbistum gegangen, hieß es in einer vom Vatikan veröffentlichten Erklärung seiner Berater.
Der frühere Papst bestreitet, „wissentlich und willentlich“ die Unwahrheit gesagt zu haben. Seine Aussage, dass er als Münchner Erzbischof am 15. Januar 1980 nicht an der Ordinariatssitzung teilgenommen habe, sei ein Irrtum gewesen.
Die Vollversammlung des Synodalen Wegs leitet erste Reformen in der Katholischen Kirche ein. Bischöfe sollen künftig Rechenschaft ablegen. Eine Kontroverse über Missbrauch trübt die Stimmung auf der Veranstaltung.
Die Vollversammlung des Synodalen Wegs leitet erste Reformen in der Katholischen Kirche ein. Bischöfe sollen künftig Rechenschaft ablegen. Eine Kontroverse über Missbrauch trübt die Stimmung auf der Veranstaltung.
Der Münchner Erzbischof war schon früh in die „Lügen“-Strategie Benedikts eingebunden und hat sie noch befördert – obwohl er das Gegenteil behauptet.
Einst hatten sie es eilig, den neuen Papst zum Ehrenbürger zu machen. Jetzt fragen sich mehrere bayrische Kommunen, ob Joseph Ratzinger den Titel behalten darf.
Wie sieht nach dem Gutachten zu sexuellem Missbrauch im Bistum München und Freising die Gefühlslage an der katholischen Basis aus? Ein Gespräch mit Stefan Tiefenthaler von der Initiative Sauerteig.
Wie der SPD-Innenpolitiker das Thema sexualisierte Gewalt aus der Tabuzone holen will und was eine „Kultur des Hinsehens“ in der Politik bedeuten kann, erläutert Lars Castellucci im Interview.
Der Limburger Bischof Georg Bätzing traut dem emeritierten deutschen Papst ein Schuldeingeständnis zu. Das könne aber an den Beratern von Joseph Ratzinger scheitern, die nicht immer die besten seien.
„Insolvenzrhetorik“ gibt es zur Zeit viel in der katholischen Kirche. Spielen wir also mal durch: Wie würde ein tatsächliches Insolvenzverfahren ablaufen? Klar scheint nur: Auf den Sanierer käme viel Arbeit zu.
Nach den Wirren um Benedikts Aussage zu einem Missbrauchsfall richten sich die Blicke auf dessen engsten Vertrauten. Wer ist Georg Gänswein?
Der ehemalige Kardinal Friedrich Wetter gibt Fehlverhalten zu. Er sieht einige der im Münchner Gutachten genannten Fälle jedoch anders. Die Bischofskonferenz schweigt derweil zur Falschaussage des früheren Papstes.
Als Bischof wollte Joseph Ratzinger „Mitarbeiter der Wahrheit“ sein. Der selbstgewählte Anspruch begleitet ihn bis heute.
Der emeritierte Papst revidiert seine Aussagen zur Teilnahme an einer bedeutsamen Ordinariats-Sitzung im Jahr 1980. Diese gilt als zentral für den späteren Einsatz des Priesters Peter H. in Gemeinden des Erzbistums München.
Eine wesentliche Aussage zum Münchner Missbrauchsgutachten hat der frühere Papst Benedikt XVI. jetzt korrigiert. Es sei fälschlich angegeben worden, er habe an einer wichtigen Sitzung 1980 nicht teilgenommen.
Das neue Gutachten zu sexuellem Missbrauch erschüttert auch die hessischen Katholiken. CDU und SPD stehen vor schwierigen Personalentscheidungen. Die Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Das Münchner Gutachten zu sexuellem Missbrauch erschüttert die Gemeinden. Der Glaube an die Selbstheilungskräfte der Kirche ist am Boden, der Limburger Bischof Georg Bätzing findet klare Worte.
Missbrauch, die unendliche Lerngeschichte: Marx und Ratzinger schlagen in ihrer Verteidigung kulturrelativistische Töne an. Warum das verblüfft.
US-Außenminister Blinken spricht mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow über den Ukraine-Konflikt, das österreichische Parlament stimmt für eine Impfpflicht und die deutschen Handballer trotzen dem Corona-Ausbruch.
Der vormalige Papst Benedikt will eine Brandmauer zwischen seine Amtsführung als Erzbischof und einen pädokriminellen Priester ziehen. Ratzinger schreckt dafür nicht einmal davor zurück, die offenbare Unwahrheit zu sagen.
Ein Gutachten über sexuellen Missbrauch im Erzbistum München belastet den emeritierten Papst. Fragen wirft vor allem ein Sitzungsprotokoll aus dem Jahr 1980 auf.
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist in einem neuen Gutachten zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum München und Freising schwer belastet worden.
Im Erzbistum München legt ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch Führungs- und Leitungsversagen offen. Die Vorwürfe richten sich auch gegen den emeritierten Papst.
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So liest sich der bürokratische Todesstoß für die überkommene lateinische Liturgie: Das jüngste vatikanische Schreiben „Responsa ad dubia“ ist päpstliche Exklusions-Propaganda.
Warum dürfen Frauen nicht Priesterin werden? Wir haben bei Gerhard Ludwig Kardinal Müller in Rom nachgefragt. Er sagt: Bei dem Thema mache ich mich nicht beliebt. Doch seine Meinung steht fest.