Wovon die Autokratie in der Türkei lebt
Der türkische Präsident nutzt den Iran-Krieg für seine eigene Machterhaltung. Gegen die Opposition kennt er kein Erbarmen. Und wieder landet ein Journalist im Gefängnis.
Der Wal, der sich seit Tagen durch die Ostsee bewegt, ist laut Experten sehr geschwächt. Man wolle den Wal nun in Ruhe lassen – in der Hoffnung, dass er Kraft tankt und sich selbst befreit.
Das Videoportal YouTube wurde am 15. Februar 2005 in Kalifornien gegründet. Verantwortlich waren damals mit Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim drei ehemalige Mitarbeiter des Internet-Bezahldienstes PayPal. Karim war es auch, der am 23. April 2005 das erste Video hochlud. Es trug den Titel „Me at the Zoo“ und zeigte den Firmen-Mitgründer im Zoo von San Diego.
YouTube: Synonym für Videos im Internet
Das anfängliche Wachstum war rasant: Bereits im Sommer 2006 war YouTube eine der am schnellsten wachsenden Websites im World Wide Web. Im Durchschnitt fanden mehr als 20 Millionen Besucher pro Monat den Weg auf youtube.com. Sie verursachten alleine im Juli 2006 über 100 Millionen Videoaufrufe pro Tag – was das Interesse größerer Konzerne weckte.
Videoportal wird Tochtergesellschaft von Google
Am 9. Oktober 2006 übernahm der Suchmaschinenbetreiber Google das Videoportal für umgerechnet 1,31 Milliarden Euro in Aktien. YouTube LLC wurde daraufhin eine Tochtergesellschaft von Google. Das Wachstum schritt ungehindert fort: Im März 2013 meldete das Unternehmen den Meilenstein von durchschnittlich einer Milliarde YouTube-Besuchern pro Monat. Bis 2022 ist die Kennzahl auf über 2,5 Milliarden monatliche Nutzer angewachsen.
Der türkische Präsident nutzt den Iran-Krieg für seine eigene Machterhaltung. Gegen die Opposition kennt er kein Erbarmen. Und wieder landet ein Journalist im Gefängnis.
Die Lost-Places-Szene erkundet verlassene Krankenhäuser, stillgelegte Industrieanlagen und alte Bunker. Was ist so faszinierend an diesen Orten, dass sich Menschen in Gefahr begeben und Gesetze brechen, um dorthin zu gelangen?
Sie begann mit neun Jahren, Instagram zu nutzen – dann folgten Depressionen und Angst. Jetzt hat eine Jury in Los Angeles Meta und Alphabet verurteilt. Das Urteil sendet drei wichtige Signale.
Eine junge Frau warf Plattformen vor, dass deren Dienste süchtig machten. Geschworene in Los Angeles sprachen ihr einen Millionenbetrag zu. Meta will in Berufung gehen.
Googles AI Overviews sollen schnell und zuverlässig Antworten liefern, ohne dass Nutzer auf Links klicken müssen. Doch Quellen sind oft Plattformen mit wirtschaftlichen Interessen. Auch bei Finanz- und Gesundheitsthemen.
„Woran hat’s gelegen?“ Die oft aufgerufene Fußballerweisheit aus dem Internet wurde auch am Sonntag bemüht: um in Mainz Landtagswahlergebnisse zu erklären.
Worauf die AfD wirklich setzt, zeigt ein Wahlspot zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Antisemitismus und Rassismus in Reinkultur. Da weiß jeder, was mit „unsere Werte“ gemeint ist.
Carol Waithira Mühlenbrock ist in Kenia aufgewachsen und kocht in ihrem Youtube-Kanal Gerichte aus ihrer Heimat. Ihr Buch „African Comfort Food“ ist ein guter Einstieg in die Küche Afrikas.
Zwischen „Like“ und Lebensphase liegt mehr als nur ein Wisch auf dem Bildschirm. Wieso Eltern wichtige Vorbilder sind – und wir unsere Kinder und Jugendlichen schützen müssen.
Seit die amerikanischen Colleges als letzte Bastion des Amateursports gefallen sind, kassieren junge Athleten Millionensummen. Das freut längst nicht alle. Nun schaltet sich Präsident Donald Trump ein.
Auch Influencer erhalten erstmals einen Zugang zu den WM-Spielen: Mit einer neuen Medienstrategie will die FIFA die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko noch zugänglicher machen. YouTube wird offizieller Partner.
Wie haben es ausgerechnet Witzfiguren wie Elon Musk und Mark Zuckerberg zu derart großem Einfluss gebracht? Und wie üben sie ihn aus? Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub analysiert die Formen der Herrschaft im Silicon Valley.
Aus Furcht vor Trumps Medienaufsicht nahm der Sender CBS ein Gespräch des Talkmasters Stephen Colbert mit dem Demokraten vom Sender. Auf Youtube aber zieht es nun immer weitere Kreise.
Der Similarweb Brand Visibility Index 2026 zeigt erstmals systematisch, welche Marken in den Antworten von ChatGPT, Gemini und Perplexity auftauchen. Die Ergebnisse stellen das digitale Marketing auf den Kopf.
Vorbild Australien: Indonesien sperrt soziale Medien für Kinder unter 16 Jahren. Die Regierung spricht von einem „digitalen Notfall“. Zieht die EU bald nach?
Deutschlands wohl älteste Streamerin, die „Marmeladenoma“, ist mit 94 Jahren gestorben. Zehn Jahre lang erzählte sie online Märchen und Geschichten für ihre Zuschauer.
Die Hatz auf Rainer W., der auf Youtube als „Drachenlord“ Videos produzierte, hat im deutschsprachigen Netz unselige Tradition. Die Trolle können nicht von ihm lassen, das zeigt sich auch jetzt im Irankrieg wieder.
Vom Katzenvideo zu Hass und Hetze: Der Darmstädter Informatiker Christian Reuter erklärt, wie soziale Medien ihre Nutzer manipulieren, und sagt, was er von einem Verbot für Jugendliche hält.
Wo leben die wunderbaren Paradiesvögel – im Paradies? Nein, auf der Insel Waigeo. Und die ist ein Paradies mit, nun ja, Hindernissen. Über eine abenteuerliche Suchaktion im indonesischen Urwald.
Amerikanische Techkonzerne bestimmen unseren digitalen Alltag. Der Chaos Computer Club will Alternativen bekannter machen. Dazu veranstaltet er auch im Rhein-Main-Gebiet digitale Unabhängigkeitstage.
Nach Jahren der Wanderschaft durch die NBA ist Dennis Schröder bei seinem elften Team angekommen. Die Cleveland Cavaliers haben Großes vor. Schröder könnte dabei eine Schlüsselrolle zukommen.
Damit es mit einem Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche klappt, muss man erstmal das Alter von Internetnutzern erkennen. Das ist gar nicht so einfach, wie ein Blick nach Australien zeigt.
Australien ist Vorreiter bei der Regulierung der Internetplattformen. Doch praktisch hat sich kaum etwas für die Teenager verändert. Australische Familien berichten.
Der Meta-Chef sagt in einem viel beachteten Prozess in Los Angeles aus. Es geht um die Suchtgefahren von Plattformen wie Instagram für junge Menschen.
Vor einigen Monaten war die Rapperin mit 1,28 Promille am Steuer erwischt worden. Nun akzeptiert sie einen Strafbefehl – will aber die Höhe der Strafe nochmal prüfen lassen. Ihr droht allerdings noch weiterer Ärger.
Teile der rumänischen Justiz sind korrupt. Das Muster: Die Richter in Verfahren gegen mächtige Angeklagte werden so lange ausgetauscht, bis die Verjährungfrist eintritt.
Mark Zuckerberg muss in einem wegweisenden Prozess wegen des Suchtpotentials sozialer Medien aussagen. Bayer steht kurz vor dem Durchbruch im Glyphosat-Streit. Und: Wie der Verzicht in der Fastenzeit gelingt.
Der Sender CBS weist Zensurvorwürfe von Late-Night-Host Stephen Colbert zurück. Gleichzeitig verliert er mit Anderson Cooper eines seiner prominentesten Gesichter.
Meta-Chef Mark Zuckerberg sagt im Prozess um das Suchtpotential von Social Media aus. Was steht für die Techkonzerne auf dem Spiel? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Der König der Langläufer: Johannes Høsflot Klæbo, ein norwegischer Künstler auf Skiern, stellt bei den Olympischen Winterspielen einen weiteren Rekord auf. Auf einem seiner Erfolge aber liegt ein Schatten.
Australien hat es, Spanien will es, viele Länder diskutieren es: ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche. Nun stellt die Vizepräsidentin der EU-Kommission ein EU-weites Verbot in Aussicht.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Kurioses, Nostalgisches und liebevoll Zweckfreies. Diesmal: Ihre persönliche Blaskapelle.
Der Youtuber Marvin Wildhage stand als falsches Maskottchen auf dem EM-Rasen und soll deshalb 22.900 Euro zahlen. Das sieht er gar nicht ein – und verheddert sich ein bisschen.
Alphabet und Meta sind angeklagt, weil Youtube, Facebook und Instagram Kinder süchtig machen sollen. Genau das wirft die EU der chinesischen Plattform Tiktok vor. Die Konzerne sagen, das sei Unfug. Ist es das?
Bad Bunny macht die Halbzeitshow des Super Bowls zu einem fulminanten Ereignis: Liebe statt Hass, predigt der Puerto-Ricaner. Und erinnert mit Stars wie Lady Gaga und Pedro Pascal in jedem Moment an seine geliebte Heimat.
Kollaboration bleibt ein Tabu: Polnische Politiker und deutsche Beamte verhinderten meine Berliner Buchvorstellung. Dass meine Fachkollegen Andrea Löw und Stephan Lehnstaedt mir ihre Solidarität entziehen, überrascht mich leider nicht.