Ratzingers Freunde
Die warn’s: Eine kleine Gruppe von Freunden hat den Papst Benedikt XVI. zum Lügner gemacht. So kann man sich versehen.
Die warn’s: Eine kleine Gruppe von Freunden hat den Papst Benedikt XVI. zum Lügner gemacht. So kann man sich versehen.
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat zentrale Vorwürfe im Münchner Missbrauchsskandal zurückgewiesen. In einer Ordinariatssitzung zu einem Priester im Jahr 1980 sei es weder um dessen Missbrauchstaten noch dessen geplanten seelsorgerischen Einsatz im Münchner Erzbistum gegangen, hieß es in einer vom Vatikan veröffentlichten Erklärung seiner Berater.
Der frühere Papst bestreitet, „wissentlich und willentlich“ die Unwahrheit gesagt zu haben. Seine Aussage, dass er als Münchner Erzbischof am 15. Januar 1980 nicht an der Ordinariatssitzung teilgenommen habe, sei ein Irrtum gewesen.
Papst Franziskus gab sich im italienischen Fernsehen die Ehre. Es war ein langes Gespräch, doch keine einzige Aussage zur Krise der katholischen Kirche. Das ist symptomatisch.
Der Wirbel um die Papst-Premiere in einer politischen Talkshow des italienischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks war groß. Doch viel mehr als ein Austausch von Höflichkeiten kam nicht zustande.
Das katholische Reformprojekt Synodaler Weg will beim Papst erreichen, dass Homosexualität nicht mehr als Sünde gilt. Die Bischöfe waren geteilter Meinung.
Das katholische Reformprojekt Synodaler Weg stellt Forderungen an den Papst. Dazu zählt, homosexuelle Handlungen nicht mehr als schwere Sünde zu begreifen. Allerdings gibt es deutliche Meinungsunterschiede zwischen den Bischöfen.
In der katholischen Synodalversammlung in Frankfurt zeichnet sich eine deutliche Mehrheit für einen Text ab, der Homosexualität als gleichwertige Identität würdigt. Zuvor hatte der Papst-Botschafter gemahnt.
Die Vollversammlung des Synodalen Wegs leitet erste Reformen in der Katholischen Kirche ein. Bischöfe sollen künftig Rechenschaft ablegen. Eine Kontroverse über Missbrauch trübt die Stimmung auf der Veranstaltung.
Thomas Bachs Kronzeugen reichen vom Papst bis Hamlet: Wie der deutsche IOC-Präsident sich vor den Olympischen Spielen in China um die Antwort auf die Menschenrechts-Frage drückt.
Nun fordern auch Bischöfe grundstürzende Reformen der Kirche: Ämter auf Zeit, verheiratete Priester. Aber auch das Reformprojekt Synodaler Weg ist außer Kontrolle geraten.
Der Mann, der Kardinal Woelki den Rücktritt nahelegt, ist nicht irgendjemand, sondern ein Vertrauter des Papstes. Jetzt wird es eng – und spannend.
Der Erzbischof von Luxemburg Hollerich empfiehlt dem Kölner Erzbischof Woelki, seinen Rücktritt einzureichen und „irgendwo in eine Gemeinde“ zu gehen. Im Umgang mit den Missbrauchsfällen habe Woelki „eine sehr schlechte Kommunikation“.
Ein Vertrauter von Papst Franziskus hat Kardinal Woelki nahegelegt, auf sein Amt zu verzichten. Er würde bei einem solchen Vertrauensverlust in eine Gemeinde zurückgehen, sagte der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Hollerich.
Einst hatten sie es eilig, den neuen Papst zum Ehrenbürger zu machen. Jetzt fragen sich mehrere bayrische Kommunen, ob Joseph Ratzinger den Titel behalten darf.
In Spanien war die Zeitung „El País“ die treibende Kraft hinter der Aufarbeitung, die die Kirche ausbremste. Jetzt machen der Vatikan und die Politiker Druck. Und die Justiz fordert alle Akten an.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, ermahnt den emeritierten Papst Benedikt. Der Passauer Bischof Oster indes verteidigt ihn.
Wie sieht nach dem Gutachten zu sexuellem Missbrauch im Bistum München und Freising die Gefühlslage an der katholischen Basis aus? Ein Gespräch mit Stefan Tiefenthaler von der Initiative Sauerteig.
Der Limburger Bischof Georg Bätzing traut dem emeritierten deutschen Papst ein Schuldeingeständnis zu. Das könne aber an den Beratern von Joseph Ratzinger scheitern, die nicht immer die besten seien.
Zuletzt stand Papst Benedikt XVI. im Fokus. Aber auch Franziskus kann im Umgang mit sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche keine gute Bilanz vorweisen.
Nach den Wirren um Benedikts Aussage zu einem Missbrauchsfall richten sich die Blicke auf dessen engsten Vertrauten. Wer ist Georg Gänswein?
Der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx will nicht zurücktreten und bestreitet die Vorwürfe des Missbrauchsgutachtens. Gleichzeitig sagt er, Betroffene übersehen zu haben, sei unverzeihlich gewesen.
Die Moraltheologie kennt persönliche Verantwortung, aber kirchliche Amtsträger scheinen nur noch das System zu sehen: Kardinal Marx und die Missbrauchsstudie.
Im Zuge der Missbrauchsvorwürfe in der katholischen Kirche kommt es vermehrt zu Austrittswellen. Dafür ist nicht nur der verlorene Glaube verantwortlich. Im bayerischen Holzkirchen hingegen bleiben die Menschen aktiv – doch auch sie hadern.
Den Umgang mit Missbrauchsfällen in seinem Erzbistum nennt Reinhard Kardinal Marx „unverzeihlich“. Doch er tut sich schwer damit, die gegen ihn im Missbrauchsgutachten erhobenen Vorwürfe anzuerkennen.
Der ehemalige Kardinal Friedrich Wetter gibt Fehlverhalten zu. Er sieht einige der im Münchner Gutachten genannten Fälle jedoch anders. Die Bischofskonferenz schweigt derweil zur Falschaussage des früheren Papstes.
Der emeritierte Papst revidiert seine Aussagen zur Teilnahme an einer bedeutsamen Ordinariats-Sitzung im Jahr 1980. Diese gilt als zentral für den späteren Einsatz des Priesters Peter H. in Gemeinden des Erzbistums München.
Eine wesentliche Aussage zum Münchner Missbrauchsgutachten hat der frühere Papst Benedikt XVI. jetzt korrigiert. Es sei fälschlich angegeben worden, er habe an einer wichtigen Sitzung 1980 nicht teilgenommen.
Schwule, Lesben und Transpersonen in der katholischen Kirche begehren auf: In der Dokumentation „Wie Gott uns schuf“ im Ersten melden sich mehr als hundert Menschen mit der Aktion #OutInChurch zu Wort. Sie haben ein Anliegen.
Das Münchner Gutachten zu sexuellem Missbrauch erschüttert die Gemeinden. Der Glaube an die Selbstheilungskräfte der Kirche ist am Boden, der Limburger Bischof Georg Bätzing findet klare Worte.
Tür zu, wir tropfen weiter, für die nächsten 475 Jahre: Eine Ausstellung in Hamburgs Kunsthalle zeigt Bogomir Eckers Tropfsteinmaschine als Kunstwerk und Museum der Zukunft.
US-Außenminister Blinken spricht mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow über den Ukraine-Konflikt, das österreichische Parlament stimmt für eine Impfpflicht und die deutschen Handballer trotzen dem Corona-Ausbruch.
Ein Gutachten über sexuellen Missbrauch im Erzbistum München belastet den emeritierten Papst. Fragen wirft vor allem ein Sitzungsprotokoll aus dem Jahr 1980 auf.
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist in einem neuen Gutachten zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum München und Freising schwer belastet worden.
Im Erzbistum München legt ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch Führungs- und Leitungsversagen offen. Die Vorwürfe richten sich auch gegen den emeritierten Papst.
Ampel-Politiker diskutieren die Russland-Strategie der Bundesregierung. Macron fordert Europas Wiederaufrüstung. Und gegen den Bundesvorstand der Grünen wurden Ermittlungen eingeleitet. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.