Papst Leo XIV. ist eingezogen
In Zeiten von Franziskus hatte die Papstwohnung im Apostolischen Palast leer gestanden – und musste für Papst Leo XIV. umfassend renoviert werden. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen.
Unsere Autorin hat keine Kinder. Zu ihren Katzen und Kaninchen hat sie dafür eine besonders innige Beziehung. Warum wird ihr Lebensmodell trotzdem nicht akzeptiert?
In Zeiten von Franziskus hatte die Papstwohnung im Apostolischen Palast leer gestanden – und musste für Papst Leo XIV. umfassend renoviert werden. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen.
Der amerikanische Publizist John Gehring erklärt, warum sich viele Katholiken den Republikanern zugewandt haben.
Erstmals nach langer Verbannung wurde die Liturgie der Tradition wieder im Petersdom gefeiert. Ein kräftiges römisches Signal, dessen Reichweite abzuwarten bleibt.
Papst Leo XIV. respektiert den Klerus, trägt die Mozzetta und sieht in konservativen Amerikanern keine Gegner. Was unterscheidet ihn noch von seinem Vorgänger?
Die erste Auslandsreise des neuen Papstes ist bestätigt: Ende November reist Leo XIV. in die Türkei und nach Libanon. Italiens Staatspräsident genehmigt einen neuen Feiertag zu Ehren des Heiligen Franziskus.
Zu Ehren des Heiligen Franz von Assisi wird in Italien ein Feiertag wiederbelebt. Auch Ministerpräsidentin Giorgia Meloni unterstützte das Vorhaben. Industrie und Handel fürchten allerdings Umsatzeinbußen.
Der Vatikan und Israel bemühen sich um Tauwetter. Papst Leo XIV. schlägt einen anderen Ton an als Franziskus. Doch sieht man in Rom das Vorgehen in Gaza weiter kritisch.
Als erster Millennial wird Carlo Acutis an diesem Wochenende heilig gesprochen. Dass es so schnell dazu kommt, haben zwei Personen bewirkt: seine Mutter und Papst Franziskus.
Papst Franziskus regelte ausschließlich seine Bestattung präzise und ohne Vermögensaufteilung. Was sich davon lernen lässt.
Franziskus hatte die Feier der Alten Messe stark eingeschränkt. Dabei berief er sich auf kritische Rückmeldungen von Bischöfen. Ein nun bekanntgewordenes Dokument weckt daran Zweifel.
Der Papst ist im Sommer wieder in Castel Gandolfo – wie seit 400 Jahren alle Päpste außer Papst Franziskus. Diese Rückkehr ist bezeichnend dafür, wie Leo XIV. Traditionen wieder aufnimmt, ohne mit seinem Vorgänger zu brechen.
Aus dem Lob des Schöpfers fließt Hoffnung auf die Rettung der Welt, aber auch Misstrauen gegenüber den Maßregeln, mit denen sich die Menschen in ihr einrichten. Die Enzyklika „Laudato si’“ hat kirchliche Fortschreibung und weltliche Replik verdient.
Jahrhundertelang verbrachten Päpste den Sommer in Castel Gandolfo. Franziskus brach mit der Tradition und ließ die Gemächer in ein Museum umwandeln. Sein Nachfolger Leo XIV. kehrt nun dorthin zurück.
Johannes Paul II. kam von der Moraltheologie her, Benedikt XVI. von der Dogmatik, Papst Franziskus von der Spiritualität. Warum fiel die Wahl diesmal auf einen Kirchenrechtler?
Seit Jahrhunderten tragen Päpste Fischerringe, Papst Franziskus wählte einen vergoldeten Silberring. Gut möglich, dass der Fisch die nächste Runde in Sachen Symbolschmuck einläutet.
Weil Papst Franziskus nicht im Apostolischen Palast gewohnt hat, standen die päpstlichen Gemächer zwölf Jahre lang leer. Nun müssen sie vor dem Einzug von Papst Leo XIV. dringend saniert werden.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den neuen Papst zu einem Besuch eingeladen. Anders als Vorgänger Franziskus will dies Leo XIV. offenbar nicht mit einer Moskau-Reise verbinden.
Ein Amerikaner saß noch nie auf dem Stuhl Petri. Ungewöhnlich stark stellt Leo XIV. die Verbundenheit mit seinem Vorgänger heraus. Aber auch für Tradition steht er.
Der Amerikaner Robert Prevost ist Papst Leo XIV. Merz reist nach Brüssel. Und: Russland erinnert an das Ende des Zweiten Weltkriegs, während sich die europäischen Außenminister zur Gedenkfeier in der Ukraine treffen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Während des Konklaves hoffen die Hersteller klerikaler Bekleidung auf mehr Nachfrage. Der Markt in Europa wächst nicht mehr, doch der Vatikan zeigt sich offen für neue moderne Anbieter.
In Rom hat das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers von Papst Franziskus begonnen. Vor dem Gang in die Sixtinische Kapelle richten die Kardinäle einen Friedensappell an die Welt.
Das Konklave gilt als die geheimste Wahl von allen. Doch nicht alle Traditionen der Papstwahl, die an diesem Mittwoch beginnt, sind seit Jahrhunderten gleich. Die wichtigsten Antworten.
In der kommenden Woche sollen die Kardinäle zusammenkommen, um einen Nachfolger des gestorbenen Papstes Franziskus zu wählen. Es wird damit gerechnet, dass 134 Wahlberechtigte dabei sein werden.
Der verstorbene Papst wollte ein Hirte auf Augenhöhe seiner Herde sein. In Rom nehmen neben den Mächtigen der Welt auch diejenigen Abschied, die Franziskus besonders ans Herz gewachsen sind.
Die Trauerfeier für Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom hat viele Millionen Menschen auf der Welt bewegt und Hunderttausende in die italienische Hauptstadt gelockt. Auch F.A.Z.-Korrespondent Christian Schubert war bei der Prozession dabei.
Vor hunderten Regierungsvertretern hat Kardinal Giovanni Battista Re bei der Trauerfeier von Papst Franziskus dazu aufgerufen, sich um Migranten zu kümmern, Kriege zu beenden den Klimawandel zu bekämpfen. Dies waren die Kernthemen des verstorbenen Kirchenoberhaupts.
Der bayerische Ministerpräsident begleitet die Trauerfeier für Papst Franziskus auch auf seinen Social-Media-Kanälen. Das finden nicht alle passend.
Etwa 200.000 Gläubige und Vertreter aus 140 Nationen nehmen in Rom Abschied von Papst Franziskus. Die Trauerfeier auf dem Petersplatz in Bildern.
Er trug den Namen eines Bettelordensgründers und erteilte der Pracht eine Absage: Mögen die Kirchen vielerorts leer sein, der Tod des Papstes beschäftigt die ganze Welt. Wie kommt das?
Anlässlich der Beerdigungsmesse von Papst Franziskus haben sich viele Menschen bereits in der Nacht einen Platz in der Warteschlange gesichert. Das Kirchenoberhaupt wird heute nach einem Trauerzug durch die Straßen in der Basilika Santa Maria Maggiore beigesetzt.
Franziskus wollte ein nahbarer Papst sein. Eine Geflüchtete, ein Missbrauchsopfer, eine Ordensfrau, eine Vertreterin des „Synodalen Wegs“ und ein Bischof erzählen, wie sie ihn erlebt haben.
Papst Franziskus ist noch nicht beerdigt, da richtet sich der Blick schon auf die Wahl seines Nachfolgers. Und auf die amerikanische Führung, die sich plötzlich für die Katholiken interessiert.
In der Botschaft des Vatikans liegt ein Kondolenzbuch aus. Speis und Trank gibt es nicht. Und trotzdem: Der verstorbene Papst war ein leidenschaftlicher Koch. Was aß er am liebsten?
Papst Franziskus hat oft gegen die Profitgier gewettert. Dabei waren die Katholiken wirtschaftlich erfolgreicher als man denkt.