Der Papst setzt ein Signal gegen Konservative
Die US-Bischöfe wollten katholischen Politikern, die nicht für ein Verbot der Abtreibung eintreten, die Kommunion verweigern. Das zielt auf Präsident Joe Biden.
Die US-Bischöfe wollten katholischen Politikern, die nicht für ein Verbot der Abtreibung eintreten, die Kommunion verweigern. Das zielt auf Präsident Joe Biden.
Rettet der Papst die Ehe der Kanzlerin? Geht es Frauen beim Fußball nur um nackte Haut? Und blicken wir alle zu oft in den Spiegel? Die Herzblatt-Geschichten.
Joshua Kimmich +++ Bauministerium +++ Kardinal Woelki +++ Afghanistan +++ Hessischer Rundfunk +++ Olav Hackstein
Einzelne amerikanische Bischöfe hatten in den vergangenen Monaten gefordert, Biden wegen seiner Unterstützung für Abtreibungen vom Empfang der Kommunion auszuschließen. Der Papst sieht das offenbar anders.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist in „Auszeit“. Das hätte eine Chance für einen Neuanfang im Erzbistum Köln sein können. Ändern sollen sich aber nur die Gläubigen.
Weil französische Bischöfe das Beichtgeheimnis über den Gesetzen der Republik sehen, entbrannte ein heftiger Streit. Premierminister Castex lässt daher im Vatikan nichts unversucht, um die Wogen zu glätten.
Ein Grundeinkommen ermögliche jedem Menschen Zugang zu grundlegendsten Dingen, so Franziskus. Die Menschheit müsse die Pandemie als Chance zum Wandel begreifen.
Es gibt gute Gründe, skeptisch zu sein, dass der „Synodale Weg“ des Papstes zu einem Ziel führt. Dennoch ist es falsch, sich in das Schneckenhaus eines deutschen Besserwisser-Katholizismus zurückzuziehen.
Wie können Katholiken an kirchlichen Entscheidungsprozessen beteiligt werden? Mit dieser Frage soll sich eine Weltsynode befassen. Zur Eröffnung feiert der Papst eine Messe im Petersdom.
In Rom eröffnet der Papst einen auf gut zwei Jahre angelegten synodalen Prozess der katholischen Weltkirche. Salomonisch sagt Franziskus: Am Ende solle nicht eine andere Kirche stehen, sondern eine, die verschieden sei.
Kein Kanzler vor ihr war öfter im Vatikan zur Privataudienz beim Papst. Was verbindet die protestantische Pastorentochter mit dem argentinischen Jesuiten?
Die scheidende Bundeskanzlerin besucht den Papst für ihre fünfte Privataudienz. Ihr Verhältnis zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gilt als besonders herzlich.
Die Kanzlerin ist am Donnerstag von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen worden – der fünften in ihrer Amtszeit. Danach trifft sich Merkel zu einem Arbeitsessen mit dem italienischen Regierungschef Draghi.
Der Gouverneur von Missouri hatte Forderungen, den Mann aufgrund seiner geistigen Behinderung zu verschonen, nicht gelten lassen. Die Hinrichtung geistig behinderter Menschen ist in den USA eigentlich verboten.
Sind die Bischöfe in Deutschland dazu bereit, freiwillig auf Macht zu verzichten? Beobachtungen von der zweiten Vollversammlung des katholischen Reformprojekts, die im Eklat endete.
Die Mitglieder des katholischen Reformprojekts „Synodaler Weg“ beraten über mehr Mitspracherechte für Gläubige in der Kirche. Doch die Papstentscheidungen zu Kardinal Woelki und Erzbischof Heße überschatten die Versammlung.
Die katholische Kirche will in der Gegenwart ankommen. Doch welcher Weg führt dorthin? Darüber zerstreiten sich die Akteure. Und die Kirchen leeren sich.
Man muss wohl ein unverbesserlicher Optimist sein, um zu hoffen, dass die Krise im Erzbistum Köln mit einer mehrmonatigen „geistlichen Auszeit“ Kardinal Woelkis zu lösen ist. Denn sie lässt nicht nur viele Betroffene ratlos zurück.
Das Missbrauchsgutachten sollte den Konflikt zwischen Kardinal Woelki und den Gläubigen in seinem Erzbistum entschärfen. Aber das Gegenteil trat ein. Der Graben wurde immer tiefer. Die F.A.Z. dokumentiert die wichtigsten Stationen.
Die Entscheidung von Papst Franziskus in dem Fall verlautete am Freitag aus Kirchenkreisen. Allerdings nehme Woelki auf eigenen Wunsch eine Auszeit von Mitte Oktober bis zum Beginn der Fastenzeit Anfang März kommenden Jahres.
Täglicher Kampf +++ Bischof Stefan Heße +++ Richtung der Union +++ Supermächte USA und China +++ Mitwohnen +++ Macht der Worte +++ Danzig +++ Jugend schreibt
Die katholischen Bischöfe haben den wegen seines Umgangs mit Missbrauchsfällen in die Kritik geratenen Erzbischof Heße wieder zum Vorsitzenden ihrer „Migrationskommission“ gemacht. Mit Blick auf den „Synodalen Weg“ zeigen sie sich selbstkritisch.
Olaf Scholz +++ Kritik an Papst Franziskus +++ Amtsverzicht des Hamburger Erzbischofs
Ab Oktober können Besucher nur noch mit Green Pass oder dem in der EU gebräuchlichen Zertifikat in den Vatikan. Gottesdienste sind von der Vorschrift allerdings ausgenommen.
Der Papst will die Kirche reformieren. Oder vielleicht doch nicht? Was das Ziel der für 2023 einberufenen Weltbischofssynode ist, bleibt vorerst unklar – wie vieles in Franziskus’ Amtszeit.
Es ist verständlich, dass der Papst den Hamburger Erzbischof Heße im Amt belassen hat. Andernfalls müssten Bischöfe weltweit fallen wie Dominosteine.
Einst weckte Stefan Heße in Hamburg große Hoffnungen. Doch schon vor der Missbrauchsaffäre hatte der Erzbischof innerlich resigniert. Die Fäden ziehen längst andere.
Der Hamburger Erzbischof hatte wegen Verfehlungen während seiner Zeit im Erzbistum Köln angeboten, auf sein Amt zu verzichten. Da Heße seine Fehler „in Demut“ anerkannt habe, habe der Papst dies abgelehnt, hieß es von der Apostolischen Nuntiatur.
Franziskus besucht in der Slowakei eine der größten Siedlungen von Roma in Europa und fordert ein Ende der Diskriminierung. Viele Slowaken aber schämen sich für den Besuch des Papstes in der Elendssiedlung.
In letzter Zeit ist es zu Missstimmungen zwischen katholischer Kirche und Judentum gekommen. Papst Franziskus nutzt nun seine Besuche in Ungarn und der Slowakei, um einiges geradezurücken.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán verbreitet, er habe Papst Franziskus gebeten, das christliche Ungarn nicht untergehen zu lassen. Der warnte bei seinem Besuch vor einer „starren Verteidigung unserer sogenannten Identität“.
Deutlich länger wird sich der Pontifex in der Slowakei aufhalten. Und zurück nach Rom kommt Papst Franziskus am Mittwoch.
Papst Franziskus ist in Budapest angekommen. Dort feiert er eine Messe – und trifft kurz den ungarischen Ministerpräsidenten Orbán. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein.
Diesen Sonntag beginnt Papst Franziskus seinen viertägigen Besuch in Ungarn und der Slowakei. Es wird für ihn keine einfache Reise, denn viele Katholiken dort fremdeln mit seinem Pontifikat.
Er hatte im August „aus persönlichen Gründen“ dem Papst sein Rücktrittsgesuch unterbreitet: Genauer gesagt hat sich Xavier Novell Gomà verliebt. Seine Herzensdame ist spanischen Medien zufolge Autorin satanisch-erotischer Bücher.
Markus Söder will beim CSU-Parteitag Geschlossenheit in der Union demonstrieren. Aktivisten planen eine Blockade-Aktionen bei der IAA in München. Und Zverev will Djokovic im Halbfinale der US Open bezwingen. Der F.A.Z.-Newsletter.