Russland beantragt Treffen mit Außenminister Johnson
Moskau drängt auf ein Gespräch mit Außenminister Johnson und erwartet, dass ein Treffen in Kürze organisiert wird. Die Briten reagieren abgeklärt.
Moskau drängt auf ein Gespräch mit Außenminister Johnson und erwartet, dass ein Treffen in Kürze organisiert wird. Die Briten reagieren abgeklärt.
Sergej Skripals Tochter Julia gab bereits ein öffentliches Statement ab, nun scheint auch ihr Vater nach dem Giftanschlag auf dem Wege der Besserung zu sein. Zur Herkunft des verwendeten Gifts gibt es ebenfalls neue Hinweise.
Russland experimentiere weiterhin mit Nervengiften, sagt der britische Botschafter in Berlin unter Berufung auf Erkenntnisse der Geheimdienste. Belege für Russlands Täterschaft im Fall Skripal seien „klar genug“.
England gegen Russland. London gegen Moskau. Arsenal gegen ZSKA. Das Viertelfinale in der Europa League ist seit dem Fall Skripal ein ganz pikantes. Es ist nicht das erste Mal, dass dieses Duell überschattet wird.
„Mir geht es von Tag zu Tag besser“: Die nach dem Giftanschlag in Salisbury schwerverletzte Julia Skripal hat sich zu Wort gemeldet. Auch zum Gesundheitszustand ihres Vaters äußert sie sich.
Abwarten statt neuer Sanktionen, dazu rät Gernot Erler (SPD) im Fall des Giftanschlags von Salisbury. Doch einem Zeitungsbericht zufolge wissen britische Fachleute inzwischen, aus welchem Labor in Russland das Nervengift Nowitschok stammt.
Russlands UN-Botschafter hat eine Dringlichkeitssitzung im Sicherheitsrat beantragt. Wenn es zu dazu kommt, ist eine direkte Konfrontation mit dem britischen Botschafter wahrscheinlich.
Während Moskau gerade einen Konter gegen Großbritannien spielt, lässt Trump Raum für Interpretationen – und schafft Fakten an der Grenze. Der FAZ.NET-Sprinter.
Wenn Moskau wirklich an der Aufklärung des Falles Skripal interessiert wäre, könnte es durch Kooperation rasch zu seiner eigenen Entlastung beitragen. Stattdessen setzt Russland auf eine andere Strategie.
Bislang ist nicht erwiesen, dass Russland für den Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien verantwortlich ist. London gerät immer mehr unter Zugzwang.
Großbritannien lehnt Russlands Vorschlag einer gemeinsamen Untersuchung des Nervengift-Anschlags auf den früheren Agenten Skripal ab. Diplomaten beider Länder geraten heftig aneinander. Es wird vor einem neuen Kalten Krieg gewarnt.
Der Fall Skripal belastet das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen schwer. Jetzt hat ein britisches Militärlabor seine Ergebnisse zu dem Fall vorgelegt.
Die Ausweisung von Diplomaten vergiftet das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Diese Woche dürften die Ermittlungen im Fall Skripal mehr in den Fokus rücken. Bringen Chemiewaffen-Experten Bewegung in den Streit?
Moskau schlägt zurück: Im diplomatischen Streit mit dem Westen bestellt das Außenministerium den deutschen Botschafter und andere Vertreter der EU ein. Zahlreiche Diplomaten müssen das Land verlassen. Die ersten packen schon ihre Koffer.
Nicht nur russische Politiker fordern, dass Großbritannien im Fall Skripal seine Beweise offenlegt. Neben den Briten ermittelt seit einer Woche auch eine unabhängige Organisation. Doch Deutschland hat deren Ergebnisse nicht abgewartet.
Der Fall Skripal verschlechtert die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen immer mehr. Nun müssen 60 amerikanische Diplomaten das Land verlassen. Die Vereinigten Staaten sind mit diesem Schritt nicht einverstanden.
Intensiv haben die Ermittler nach weiteren Spuren in Salisbury gesucht. Nun stellt sich heraus: Der ehemalige Doppelagent kam wohl schon an seinem eigenen Haus in Kontakt mit dem Nervengift Nowitschok.
Als Reaktionen auf den Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Skripal und dessen Tochter weist auch die Nato sieben russische Diplomaten aus ihrer Vertretung in Brüssel aus. Drei weiteren Russen wird die Akkreditierung verweigert.
Auf die Ausweisung russischer Geheimdienstmitarbeiter aus den Vereinigten Staaten hat Moskau erwartungsgemäß scharf reagiert. Auch in Deutschland wurden russische Diplomaten ausgewiesen - doch das stößt auch auf Kritik hierzulande.
Der vergiftete frühere Doppelagent Sergej Skripal wollte offenbar nach Russland zurückkehren. Vor einigen Jahren soll er Staatschef Putin um Gnade gebeten haben. Der russische Botschafter bestreitet dies – und richtet eine Warnung an Deutschland.
Eigentlich haben sich fast alle Länder geeinigt, Chemie-Waffen zu verbieten. Die Geschichte des Gifts „Nowitschok“ zeigt, warum sie trotzdem bleiben werden.
Die britische Premierministerin hat die anderen Regierungschefs beim EU-Gipfel zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen Russland überzeugt. Laut litauischer Staatschefin hatte sie „gute, vertrauenswürdige Informationen“ vorgelegt.
Europa erhöht den Druck auf Russland. Wegen der Giftattacke auf den Ex-Spion Skripal ruft die EU nun ihren Botschafter in Moskau zurück. Kanzlerin Merkel droht mit weiteren Maßnahmen.
Noch einmal übt die EU den Schulterschluss mit den scheidenden Briten: Man stimme mit London darin überein, dass Russland mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung für den Giftanschlag auf Skripal trage, teilte EU-Ratspräsident Tusk mit.
Seit der Vergiftung des ehemaligen russischen Doppelagenten Skripal machen London und Moskau einander Vorwürfe. Jetzt hat der britische Außenminister den Ton noch einmal deutlich verschärft.
Großbritannien macht Russland für den Mordanschlag auf einen früheren Agenten verantwortlich. Jetzt dreht Russland den Spieß einfach um: Die britischen Behörden hätten den Angriff „direkt oder indirekt gesteuert“.
Obwohl Chemiewaffen geächtet sind, kommen sie noch immer zum Einsatz. Nicht nur bei Anschlägen. Wer tut so etwas, und warum? Ein Gespräch mit Chemiewaffenexpertin Una Becker-Jakob.
Putin könne nicht für den Giftanschlag im britischen Salisbury verantwortlich sein, heißt es oft. Dafür sei er zu klug. Doch gerade weil der russische Präsident clever ist, könnte er dahinter stecken.
Angesichts der internationalen Herausforderungen bemühen sich Kanzlerin Merkel und Polens Regierungschef Morawiecki um moderatere Töne. Gegenseitige Kritik vermeiden sie weitestgehend. Doch in der Sache bleiben sie hart.
Boris Johnson ist sich ziemlich sicher: Hinter dem Anschlag von Salisbury steckt der Kreml. Die EU indes kann sich auf keine klare Schuldzuweisung einigen. Aus gutem Grund.
Im Fall Skripal unterstützt die EU die Haltung Großbritanniens. Bundesaußenminister Maas sieht keine plausible alternative Erklärung zu einer russischen Mitverantwortung. Ob es Sanktionen gibt, ist noch offen.
Voller Genugtuung über die Präsidentenwahl gibt Putin einen Vorgeschmack auf die nächsten Jahre. Konflikte wie den Streit um den Giftanschlag in Großbritannien auszuräumen, dürfte nicht leichter werden.
Der britische Außenminister sagt, Großbritannien habe Beweise, dass Russland Vorräte an Nervengiften angelegt habe. Die Proben aus Salisbury werden von Montag an auch von unabhängigen Fachleuten durchsucht.
Aus einer politischen Perspektive scheint das Motiv des Anschlags auf Sergej Skripal unverständlich zu bleiben. Was aber, wenn der Fall gar keiner politischen Logik folgt?
Einen Tag vor der russischen Präsidentschaftswahl holt Moskau zum diplomatischen Schlag gegen London aus: 23 britische Diplomaten müssen das Land verlassen. Doch nicht nur die Kritiker im Ausland beschäftigen Russland.
Die britische Premierministerin Theresa May bleibt bei ihrer Linie Moskau gegenüber. Ein russischer Diplomat bringt derweil einen anderen Drahtzieher des Anschlags auf den ehemaligen Doppelagenten Skripal ins Spiel: den Westen.