Zu viel für die britische Seele
Drei Großereignisse beschäftigen die britische Seele in diesen Tagen – das WM-Aus, der Brexit und Trumps Besuch. Warum sie kaum voneinander zu trennen sind.
Drei Großereignisse beschäftigen die britische Seele in diesen Tagen – das WM-Aus, der Brexit und Trumps Besuch. Warum sie kaum voneinander zu trennen sind.
Der Nato-Gipfel war geprägt von den wechselnden Launen des amerikanischen Präsidenten. Trotzdem konnten die Bündnispartner sich auf eine Abschlusserklärung einigen – die wichtigsten Punkte im Überblick.
Der Zustand des 45 Jahre alten Charlie Rowley sei „ernst, aber stabil“, teilte das Krankenhaus in Salisbury mit. Die Polizei hat kurz mit ihm sprechen können, weiß aber noch nicht, wie er in Kontakt mit dem Gift kam.
Noch keine Entwarnung aber ein gutes Zeichen: Der mit dem Nervengift Nowitschok vergiftete Brite ist auf dem Weg der Besserung. Doch in der Gegend könnte es weiter gefährlich sein.
Eine Frau in Amesbury stirbt nach dem Kontakt mit dem Gift Nowitschok. Nur Monate zuvor wurden in der Nähe der russische Doppelagent Skripal und seine Tochter mit dem gleichen Stoff vergiftet. Hängen die Fälle zusammen?
In Thailand verlassen die ersten Jugendlichen die Höhle, der britische Brexit-Minister tritt zurück – nur beim DFB will seinen Posten niemand räumen. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ-NET-Sprinter.
Der Giftfall in Amesbury nimmt eine dramatische Wende: Nach Tagen des Überlebenskampfes stirbt die Frau des Paares im Krankenhaus. Ihr Begleiter schwebt weiter in Lebensgefahr.
Der Verdacht auf eine weitere Nowitschok-Vergiftung in Großbritannien hat sich nicht erhärtet. Spezialtests hätten keinen Hinweis auf einen Kontakt mit dem Kampfmittel gegeben.
Hoffentlich lässt sich feststellen, woher das Gift Nowitschok stammt, dem die zwei Briten zum Opfer fielen. Die russische Botschaft in den Niederlanden hat schon mal eine Beteiligung Moskaus dementiert – auf ungewöhnliche Weise.
Die britische Regierung hat Russland nach dem Nowitschok-Vorfall zur Aufklärung aufgefordert. Das russische Außenministerium reagierte umgehend: Die britische Polizei solle die „dreckigen politischen Spiele mancher Kräfte in London“ nicht mitmachen.
Merkel trifft Orbán, Seehofer trifft Kurz, im Koalitionsausschuss treffen sich Merkel, Seehofer und Nahles. Drei Mal darf man raten, worum es geht. Welche Treffen sonst noch wichtig werden, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Der Gift-Vorfall in Amesbury wirft viele Fragen auf: Wurde das Paar gezielt als Opfer ausgewählt? Besteht eine Verbindung zum Doppelagenten Skripal? Handelt es sich um eine Kreuzkontamination? Ein Krisenstab ermittelt.
Der Vorfall ereignete sich nahe der Stadt Salisbury, wo im März der russische Spion Skripal und seine Tochter Julija mit Nowitschok vergiftet wurden. Nowitschok gilt als eines der gefährlichsten Nervengifte und kann in wenigen Stunden zum Erstickungstod führen.
Das im britischen Amesbury vergiftete Paar ist mit dem Nervengift Nowitschok in Berührung gekommen. Das Gift war auch bei dem Anschlag auf den Agenten Sergej Skripal im März zum Einsatz gekommen.
Zwei Menschen kommen in der Nähe von Salisbury in Kontakt mit einer „unbekannten Substanz“. Die Polizei spricht von einem schwerwiegenden Vorfall – und nun ermitteln auch Spezialkräfte.
Nach dem Anschlag auf Sergej und Julia Skripal stand das Leben im britischen Salisbury wochenlang still, Touristen blieben fort. Prinz Charles und Camilla machten den Einwohnern am Freitag Mut.
Als der frühere russische Doppelspion Sergej Skripal und seine Tochter nach dem Giftanschlag in Salisbury in die Klinik eingeliefert wurden, gaben ihnen die Mediziner kaum eine Chance mehr. Dass die beiden sich erholt haben, grenze an ein Wunder, sagt ein behandelnder Arzt.
Der britische Außenminister Boris Johnson ist auf den Telefonstreich Kreml-naher Komiker hereingefallen. Während er sich angeblich im Gespräch mit dem armenischen Regierungschef befand, traf Johnson einige heikle Aussagen.
Erstmals hat sich die vergiftete Julia Skripal in einem Video zu Wort gemeldet. Sie spricht von einem langsamen Genesungsprozess – und davon, wie sie sich ihre Zukunft nach dem Attentat vorstellt.
Skripal und seine Tochter Julia waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in Salisbury entdeckt worden. Sie wurden Untersuchungen zufolge mit einer geringen Menge des Nervengifts Nowitschok in flüssiger Form vergiftet.
Sergej Skripal, ehemaliger russischer Doppelagent, ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Skripal und seine Tochter Julia waren Anfang März im englischen Salisbury vergiftet worden – Russland soll für den Anschlag verantwortlich sein.
Bei dem Attentat auf den früheren russischen Agenten Skripal seien 50 bis 100 Gramm des Nervengifts Nowitschok eingesetzt worden, hatte OPCW-Direktor Üzümcü erklärt. Jetzt hat die OPCW diese Aussage revidiert.
Wieder stirbt in Russland ein Journalist unter ungeklärten Umständen. Die Behörden reden von Selbstmord oder Unfall – doch sie lügen so oft, dass man selbst den plausibelsten Auskünften nicht trauen kann.
Auf der Grundlage von Fluglisten ermitteln die britischen Behörden gegen mehrere Menschen. Diese sollen sich jedoch in Russland befinden, berichtet eine britische Zeitung.
An „sehr bestimmten Plätzen“ könne es noch „Hotspots“ von Nowitschok geben, sagen Fachleute. Die Dekontamination der vorgesehenen Plätze könne noch Monate dauern, heißt es.
Der russische Außenminister hat im Fall Skripal den Bericht der Organisation für das Verbot chemischer Waffen gerügt – und einen in Amerika entwickelten Kampfstoff als mögliche Waffe ins Spiel gebracht. Das wollen die Chemiewaffenkontrolleure so nicht stehen lassen.
Die Wohnung von Sergej Skripal ist offenbar nur einer von mehreren Orten, an denen das Nervengift Nowitschok ausgebracht wurden. Das hat das britische Umweltministerium mitgeteilt.
Der russische Außenminister hat die Untersuchung des Giftanschlags auf einen früheren russischen Doppelagenten kritisiert. Wichtige Erkenntnisse bleiben seiner Meinung nach unerwähnt.
Der aus Protest gegen den Giftanschlag von Salisbury zurückberufene EU-Botschafter ist nach Moskau zurückgekehrt. Doch der Fall belastet die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen weiter. Nun erhebt Großbritannien neue Vorwürfe.
Eigentlich hätte der Kreml gelassen auf den OPCW-Bericht reagieren können. Denn er enthält keine neuen Beweise für eine russische Täterschaft – und er steht nicht im Widerspruch zu einer Moskauer Version des Vorfalls.
Der OPCW-Bericht äußert sich im veröffentlichten Teil nicht zu Tätern und Verantwortlichen. Doch der Befund, dass der Kampfstoff von hoher Reinheit gewesen sei, verweist auf eine staatlich-militärische Herkunft.
Die Organisation für ein Verbot chemischer Waffen hat bestätigt: Sergej und Julia Skripal wurden mit dem Nervengift Nowitschok angegriffen. Für die Regierung in London ist das ein klarer Beweis, wer der Schuldige ist.
Ausgerechnet die russische Botschaft bietet der vergifteten Julia Skripal Hilfe an. Die reagiert darauf mit deutlichen Worten. Zum Fall Skripal will sich heute auch die Gesellschaft für ein Verbot chemischer Waffen äußern.
Die Tochter des ehemaligen Doppelagenten Skripal hat das Krankenhaus gerade erst verlassen. Sie werde politisches Asyl beantragen, sagt ihre Cousine Viktoria. Doch die spielt in dem diplomatisch heiklen Fall eine undurchsichtige Rolle.
Die Tochter des ehemaligen Doppelagenten Skripal soll nach Medienberichten auf dem Weg der Genesung sein. Ihr Vater liegt weiter im Krankenhaus. Beide wurden wohl mit einem russischen Kampfstoff vergiftet.
Den Giftanschlag von Salisbury haben Sergej und Julia Skripal überlebt. Nun will Großbritannien offenbar den ehemaligen russischen Doppelagenten und seine Tochter dauerhaft vor neuen Mordversuchen schützen.