Wie durch ein Wunder gibt es keine Toten
Bei einem russischen Drohnenangriff auf das Zentrum von Lemberg werden viele Menschen verletzt. Unser Korrespondent war zum Zeitpunkt des Einschlags vor Ort.
Wenn sich Viktor Orbán nach der Parlamentswahl im April an der Macht halten kann, schlägt für die EU die Stunde der Wahrheit: Sie muss Budapest die Stimmrechte entziehen.
Bei einem russischen Drohnenangriff auf das Zentrum von Lemberg werden viele Menschen verletzt. Unser Korrespondent war zum Zeitpunkt des Einschlags vor Ort.
Litauens damaliger Außenminister Landsbergis erfuhr schon 2024, dass Ungarns Außenminister für Moskau spioniert haben soll. Was folgert er daraus?
Viktor Orbán gilt als Mitspieler von Wladimir Putin. Jetzt wird seinem Außenminister vorgeworfen, den Kreml mit „Liveberichten“ von EU-Treffen zu versorgen.
In Moskau verboten, im Westen jetzt erstmals zu sehen: Das Staatsballett Berlin zeigt „Nurejew“ in einer Inszenierung von Kirill Serebrennikow.
Vergesst den Gulag: In Moskau entsteht ein neues Museum zum Gedenken an den „Genozid am sowjetischen Volk“.
Belgien war dagegen, das eingefrorene russische Vermögen für die Ukraine zu nutzen. Es wurde von Moskau unter Druck gesetzt. Aber es gäbe eine Lösung.
Ein stark beschädigter LNG-Tanker treibt seit Wochen ohne Besatzung vor Italien und Malta. Eine Umweltkatastrophe scheint nahe – Russland sieht sich nicht in der Verantwortung.
Nach russischen Angaben griff die Ukraine Moskau jüngst mit mehr Drohnen an als je zuvor. Das blieb aber seltsam folgenlos.
Katja Gloger und Georg Mascolo belegen mit vielen neuen Details, wie in Berlin Warnungen vor Putins Regime in den Wind geschlagen wurden.
Seit Jahrhunderten ist Russland ein Player in Nahost, doch jetzt droht Moskaus Stern dort zu sinken. Putins Dilemma: Er hat weder politisches Kapital noch militärische Kapazitäten, das iranische Regime zu retten.
Die USA lockern ihre Sanktionen auf russisches Öl. Russland plant dennoch weiterhin mit Ausgabenkürzungen, nur eben nicht beim Krieg.
Die geplante neue Regel, Spritpreise nur einmal am Tag zu erhöhen, könnte zügig kommen. Welche weiteren Nachrichten bewegen den Benzinpreis?
Vera Martynov hat Russland nach dem Angriff auf die Ukraine verlassen. Und sucht nach Worten für ihr Exil – und Halt. Ihre Mitschriften sind jetzt auf Deutsch und Russisch erschienen: „41515 Worte“.
Ein Untergrundfestival in Moskau, eine Mutter am Zinksarg, ein Dichter im Exil: Die Filmdoku „Fragil“ zeigt, wie Russlands experimentelle Szene den Krieg nur noch im Schutzraum verhandeln kann.
Vier weitere Angeklagte sollen um die zwei Jahrzehnte in Haft. Die „ukrainische Spur“, die Moskau ausgemacht hat, bleibt obskur.
Der UN-Sicherheitsrat nimmt eine Resolution an, die Teheran auffordert, seine Angriffe auf seine Nachbarn einzustellen. Moskau und Peking enthalten sich lediglich.
Russlands Herrscher hat sich Donald Trump als Vermittler im Irankrieg angeboten. Und sucht nach neuen Käufern für russisches Gas.
Moskau will das Regime in Teheran stützen, ohne Trump zu verprellen. Die Führung in Washington hält sich mit Kritik an Russland zurück.
Die USA, Frankreich oder Belgien gehen härter gegen die russische Schattenflotte vor als Deutschland. Was sagt das Seerecht?
Russland braucht dringend Geld, da der teure Krieg gegen die Ukraine große Löcher in den Haushalt reißt. Die steigenden Öl- und Gaspreise kommen gerade recht.
Alexandr Polupan war 2020 an der Rettung Alexej Nawalnyjs beteiligt. Er versteht, warum das Regime beim zweiten Versuch auf ein anderes Gift setzte.
Sergej Kirijenko galt einmal als liberaler Politiker. Inzwischen ist er ein loyaler Technokrat – und einer der mächtigsten Männer im Kreml.
Deutschland hat lange dem amerikanischen Atomschirm vertraut. Jetzt aber herrscht in Washington Donald Trump – und Friedrich Merz schaut nach Paris.
Bei einer Explosion nahe eines Bahnhofs in Moskau ist nach Angaben örtlicher Behörden ein Polizist getötet worden. Ein "Verbrecher" habe in der Nacht einen "Sprengsatz unbekannter Art" gezündet und sei dabei selbst ums Leben gekommen, hieß es.
Der im Exil lebende russische Regisseur Timofej Kuljabin inszeniert am Schauspiel Frankfurt Bulgakows Jahrhundertroman „Der Meister und Margarita“ mit einer radikalen Setzung. Auch die Hauptfiguren bleiben abwesend.
Das „New Start“-Abkommen zwischen Russland und den USA ist unlängst ausgelaufen. In einer Fernsehansprache betont Kremlchef Putin nun die Bedeutung der nuklearen Streitkräfte.
Moskau nutzt die Verhandlungen, um Washington zu umwerben – auch mit absurden Geschäftsideen. Selenskyj äußert sich emotional.
Wenn Russen wie Ukrainer nach den Verhandlungen in Genf von „sachlichen“ Gesprächen reden, geht es nicht um Inhalte. Sie zielen dabei auf einen Adressaten, um den beide werben: Donald Trump.
Russland versucht, Verwirrung um Epibatidin zu stiften, mit dem Alexej Nawalnyj vermutlich getötet wurde. So soll wohl eine Untersuchung verhindert oder delegitimiert werden.
Putins Kulturberater Wladimir Medinskij führt die russische Verhandlungsdelegation an. Moskau dürfte wieder versuchen, Selenskyj die Legitimität abzusprechen.
Das Grab von Alexej Nawalnyj ist zu einer Pilgerstätte der unzufriedenen Russen geworden. Die Anhänger des Ermordeten erhalten weiterhin harte Gefängnisstrafen.
Der amerikanische Außenminister Marco Rubio hat die Europäer auf der Sicherheitskonferenz mit historischen Bezügen umgarnt – und dabei Wichtiges außen vor gelassen.
Zum zweiten Todestag des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny haben zahlreiche Menschen an seinem Grab in Moskau Blumen niedergelegt, darunter auch seine Mutter. Der Kreml weist derweil die Befunde fünf europäischer Länder zur Vergiftung Nawalnys als "unbegründet" zurück.
Die italienische Ministerpräsidentin Meloni kommt nicht zur Sicherheitskonferenz. Aber ihr Land wird für Deutschland immer wichtiger. Anders als Frankreich.
Russland behauptet immer wieder, der eigene Sieg sei nur eine Frage der Zeit. Tatsächlich aber hat sich der russische Vormarsch verlangsamt.
Juri Possochow, Hauschoreograph des San Francisco Ballet, arbeitet trotz des russischen Angriffskriegs weiterhin gern in Moskau oder Sankt Petersburg. Jetzt hat ihn Intendant Christian Spuck ans Staatsballett Berlin eingeladen. Warum?