Spuren eines tödlichen Gifts
Mit widersprüchlichen Versionen versucht Russland, den Verdacht für den Anschlag von Salisbury von sich zu weisen. Dabei führt die Spur des chemischen Kampfstoffes weit zurück – bis in die Sowjetunion.
Mit widersprüchlichen Versionen versucht Russland, den Verdacht für den Anschlag von Salisbury von sich zu weisen. Dabei führt die Spur des chemischen Kampfstoffes weit zurück – bis in die Sowjetunion.
Bei ihrem Antrittsbesuch in Paris kündigt die Bundeskanzlerin wichtige Entscheidungen in Europas Asylpolitik an – und will sich intensiver mit Macrons Reformplänen beschäftigen. In Bezug auf das Gift-Attentat in Großbritannien sind sich beide Staatschefs einig.
Man habe nichts gegen die Russen an sich, sagt der britische Außenminister. Doch gegen den russischen Präsidenten erhebt Boris Johnson im Fall Skripal schwere Vorwürfe.
Der britische Außenminister Boris Johnson kündigt in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine internationale Untersuchung des Nervengifts an, das bei dem Anschlag auf Sergej Skripal und dessen Tochter verwendet wurde.
Der Konflikt um den Giftangriff auf einen Agenten eskaliert weiter: Nachdem Russland ebenfalls Diplomaten ausweisen will, droht die britische Premierministerin mit weiteren Maßnahmen. Auch Donald Trump äußert sich persönlich.
Auch Berlin, Paris und Washington vermuten Russland hinter dem Giftanschlag auf den früheren Spion Skripal. In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie Moskau auf, zu dem Anschlag Stellung zu nehmen. Russland trage mit „hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung“.
Großbritannien verschärft den Kurs gegenüber Russland. Premierministerin May erwägt härtere Maßnahmen – und erhält Rückendeckung aus Washington.
Als Reaktion auf den Nervengift-Angriff auf einen früheren russischen Spion legt Großbritannien alle bilateralen Kontakte zu Russland auf Eis. Russland reagiert prompt.
Die Affäre um den Giftgasanschlag auf den Doppelagenten Skripal spitzt sich zu. Russland lässt in der Nacht das britische Ultimatum verstreichen und erhebt seinerseits schwere Vorwürfe.
Nach dem Nervengift-Anschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal will die britische Regierung nicht in den Verdacht der Zaghaftigkeit geraten. Entsprechend deutlich fallen die Worte der Premierministerin aus.
Laut der britischen Premierministerin Theresa May ist Russland „höchstwahrscheinlich“ für das Attentat mit einem Nervengift auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal verantwortlich. Der russische Botschafter in London wurde einbestellt.