Belgien macht es vor
Sieben Siege in sieben Spielen und als Krönung ein 9:0-Erfolg: Belgien startet in der EM-Qualifikation durch. Dagegen retten sich die Niederlande erst in der Nachspielzeit gegen Nordirland.
Sieben Siege in sieben Spielen und als Krönung ein 9:0-Erfolg: Belgien startet in der EM-Qualifikation durch. Dagegen retten sich die Niederlande erst in der Nachspielzeit gegen Nordirland.
Das Verhalten der Briten macht einen ungeregelten Brexit immer wahrscheinlicher. Besonders EU-Ratspräsident Donald Tusk ist verärgert über Johnsons „blödes Spiel mit dem Schwarzen Peter“.
Der britische Premierminister und sein irischer Amtskollege haben nach einem Gespräch am Donnerstag vorsichtigen Optimismus verbreitet, dass es doch noch zu einer Einigung über den umstrittenen Backstop kommen könnte.
In London gibt es wieder Hoffnung: In Brüssel werde ein neues Kompromissangebot geprüft, berichten britische Medien. „Noch ist nichts vorbei“, sagt Innenministerin Priti Patel.
Der britische Premier beißt mit seinen Forderungen in den Brexit-Verhandlungen bei der Kanzlerin auf Granit. EU-Ratspräsident Tusk fordert von ihm ein Ende des „dummen Schwarzer-Peter-Spiels“.
Boris Johnson schlägt der EU vor, ausgerechnet in der nordirischen Frage Kompetenzen von London an Belfast abzugeben. Diese weitreichende Konzession sollte man nicht vorschnell verwerfen. Ein Gastbeitrag.
An Forderungen und Gegenforderungen mangelt es im Brexit-Streit nicht. Doch eine Einigung zeichnet sich zehn Tage vor dem Brüsseler Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs immer noch nicht ab.
Der britische Premierminister will den Norden aus der Zollunion mit dem Süden herauslösen. Damit zieht er eine neue Grenze in Irland. Das gefährdet die Existenz vieler Landwirte – und den mühsam errungenen Frieden.
Noch ist es eine unsichtbare Grenze, die Nordirland von der Republik Irland trennt. Mit dem Brexit würde sie zur EU-Außengrenze. Für die Bewohner von Pettigo bedeutet das, dass der Nordirlandkonflikt wieder aufleben könnte.
Im irischen Dorf Pettigo, das sowohl in Nordirland, als auch in der Republik Irland liegt, herrscht Ungewissheit, wie es weitergeht, wenn der Brexit vollzogen wird. Pauline Stahl hat sich vor Ort umgesehen.
Boris Johnson war so zahm wie nie, als er seinen Vorschlag für einen veränderten Brexit-Vertrag präsentierte. Doch bei der EU-Kommission verfing das nicht. Und nun?
Der britische Premierminister Boris Johnson fordert die EU zu Entgegenkommen auf. Sollte das nicht passieren, werde Großbritannien ohne Abkommen austreten. EU-Vertreter zeigen jedoch wenig Zuneigung für den britischen Vorschlag.
„Unausführbar und ungenießbar“ – die irische Wirtschaft hält wenig von Johnsons neuem Brexit-Vorschlag. Der Guinness- und Baileys-Produzent rechnet bei Kontrollen mit hohen Kosten.
Der neue Plan des britischen Premierministers bringt Bewegung in die Brexit-Verhandlungen. Die Hürden auf dem Weg zu einer Verständigung mit den 27 EU-Partnern bleiben aber hoch.
Der britische Premierminister Boris Johnson will die Backstop-Regelung für Nordirland unbedingt kippen - andernfalls werde es kein Austrittsabkommen mit der EU geben. Der Backstop sieht vor, dass ganz Großbritannien in der Zollunion mit der EU verbleibt, wenn keine Lösung für Nordirland gefunden wird, die Grenzkontrollen überflüssig macht.
Im Streit um künftige Kontrollen an der irischen Grenze erwartet der britische Premier deutliche Zugeständnisse aus Brüssel und Dublin. Sollte die EU seinen Vorschlag nicht annehmen, werde er keine weiteren Verhandlungen führen.
Der britische Premier hält Grenzkontrollen auf der irischen Insel für unausweichlich – und sieht die Verantwortung bei der EU. Irlands Außenminister hält gegenüber der F.A.Z. vehement dagegen und droht: „Dann wird es keinen Deal geben“.
Ein Austrittsabkommen ohne Backstop ist aus europäischer Sicht zwar schlechter als eines mit, aber besser als gar keines. Die Verhandlungen an diesem Punkt scheitern zu lassen, wäre ein Fehler.
Die EU bleibt bei dabei: Grenzkontrollen zwischen Irland und Nordirland gilt es zu vermeiden. Dies sei auch unabdingbarer Teil des Austrittsvertrags.
Britische Fachleute hoffen immer noch auf eine „unsichtbare Grenze“ in Irland. Diese wäre extrem wichtig für den Frieden auf der irischen Insel. Dafür braucht es aber jede Menge technische Vorkehrungen – und ein schnelles Handeln.
London unterbreitet der EU neue Vorschläge für einen Brexit-Deal. Doch eine endgültige Lösung für die größte Streitfrage, den „Backstop“, bietet das Papier immer noch nicht.
Die Kräfteverhältnisse verschieben sich: RB empfängt die Bayern als Tabellenführer. Und die Sachsen wollen sich mit einem Unentschieden nicht zufriedengeben. Dabei hoffen sie auf das gewisse Etwas ihres neuen Trainers.
Der britische Premierminister Johnson wird am Montag mit dem EU-Kommissionschef Juncker zu Abend essen, gab die Kommission bekannt. Thema wird wohl das irische Problem sein. Johnsons Koalitionspartner kündigt Widerstand an.
Wofür steht die Fußball-Nationalmannschaft? Wer will sie sein? Offene Fragen. Nur eines steht fest: Dieses Team macht keinen Spaß – und auch keinem Angst.
Noch immer läuft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihren Ansprüchen weit hinterher. Das liegt vor allem an drei großen Makeln auf der Spielerseite. Doch über allem steht ein Manko von Bundestrainer Löw.
Das deutsche Team gewinnt zwar 2:0 in Nordirland, muss aber bis in die Nachspielzeit um die wichtigen drei Punkte bangen. Der EM kommt sie mit dem Erfolg viel näher.
In Dublin schlägt Boris Johnson versöhnlichere Töne an als zuletzt. Er bringt sogar eine alte Lösung für die Grenze wieder ins Spiel. Doch seine Gegner trauen ihm noch immer nicht.
Julian Brandt sieht die EM-Qualifikation der deutschen Fußball-Nationalelf nicht in Gefahr – aus einem bestimmten Grund, wie er gegenüber der F.A.Z. erklärt. Ob er im Schicksalsspiel gegen Nordirland wieder nur Joker sein wird?
Nach der Niederlage gegen die Niederlande will Joachim Löw die DFB-Elf für das EM-Qualifikationsspiel in Nordirland umstellen. Einem Spieler gibt der Bundestrainer dabei eine Zusage.
Brexit ohne Backstop? Warum die Vereinigten Staaten nicht mitspielen würden, wenn der Friedensprozess in Nordirland durch einen ungeordneten Brexit gefährdet würde. Ein Gastbeitrag.
Mit Premier Boris Johnson regieren die Brexit-Extremisten in London. Die Folgen für den Frieden in Nordirland interessieren sie nicht. Diese Ignoranz ist atemberaubend.
In zwei Monaten wollen die Briten aus der EU austreten. In Brüssel glaubt man nicht mehr, dass bis dahin eine Einigung zustande kommt. Der EU-Chefunterhändler schließt einen Verzicht auf die „Backstop“-Regel aus.
Ein chaotischer Brexit droht, alte Konflikte auf der Insel wieder aufbrechen zu lassen. Und auch wirtschaftlich ist Nordirland von Transfers aus London und Brüssel abhängig. Die Betroffenen werden zunehmend unruhig.
Boris Johnson und die EU sind sich zumindest in einem Punkt einig: Grenzkontrollen zwischen Irland und Nordirland dürfen nicht sein. Doch wie soll das ohne Backstop-Klausel gehen?
Beim Besuch von Boris Johnson betont Präsident Macron die Einigkeit Europas – und bekennt sich zu seinem Ruf, in der Brexit-Frage ein Hardliner zu sein. Zugeständnisse will er gegenüber dem Gast aus London nicht machen – erst recht nicht beim Backstop.
Der britische Premierminister Boris Johnson droht der EU mit einem harten Brexit und lockt mit vagen Zugeständnissen – doch in Brüssel und Berlin wächst nur das Unverständnis.