Nordirland kommt nur mühsam voran
Die kleine Provinz verzeichnet Wirtschaftswachstum, doch bleiben Armut und Spannungen. Die Vergangenheit des Bürgerkriegs liegt noch immer als Schatten über ihr.
Die kleine Provinz verzeichnet Wirtschaftswachstum, doch bleiben Armut und Spannungen. Die Vergangenheit des Bürgerkriegs liegt noch immer als Schatten über ihr.
Die Geschichte von Femme Fatale und Superheld: „Größtenteils heldenhaft“, der erste Roman der Nordirin Anna Burns.
Ökonomen haben berechnet, was der Wegfall britischer Subventionen für Nordirland bedeuten würde. Für die Steuerzahler im Süden würde es teuer.
Der Rücktritt Jeffrey Donaldsons wegen Vorwürfen eines Sexualvergehens stürzt seine Unionisten-Partei in eine Krise – und lässt die Autonomie wieder wackeln.
Dem Vorsitzenden der DUP werden Berichten zufolge Sexualdelikte zur Last gelegt. Seine Mitgliedschaft sei suspendiert worden, teilte die Partei mit.
Ein Gericht in Belfast sieht im britischen Amnestiegesetz für die Zeit der „Troubles“ einen Verstoß gegen das Folterverbot der Europäischen Menschenrechtskonvention. London wird voraussichtlich in Berufung gehen.
Nach der Übernahme des Regierungsvorsitzes in Nordirland versucht die irisch-nationalistische Sinn Fein die irische Einheit voranzutreiben. Parteifreunde sehen auch in der Republik Irland die „Stimmung für den Wandel“ gekommen.
Die wiederhergestellte Regierung und neue Post-Brexit-Regeln mit „grüner Spur“ für den Handel sorgen für Optimismus. Aber es gibt Streit ums Geld und Sorgen wegen der Abwanderung der Jugend.
Zeitenwende auch in Nordirland: Erstmals wird die katholische Sinn Fein-Partei die Regierungschefin stellen. Und erstmals wird es eine Frau.
Die Brexit-Ideologen wollten mit dem Austritt aus der EU „die Kontrolle zurückgewinnen“. Jetzt muss London wegen Nordirland Rücksicht auf Brüssel nehmen. So hatten die Hardliner sich das nicht gedacht.
Der britische Nordirland-Minister lobt im Parlament die Einigung. Die Unionisten fürchten trotzdem weiterhin den Einfluss der EU. Nun kann aber zumindest die Regierung in Belfast ihre Arbeit aufnehmen.
Weil es zwischen Irland und Nordirland trotz Brexit keine harte Zollgrenze geben soll, kontrolliert London zwischen seinen eigenen Landesteilen. Nordirische Unionisten waren dagegen – und haben sich nun durchgesetzt.
Nach jahrelangen Verhandlungen mit London über die Brexit-Folgen beenden die Unionisten in Belfast ihren Auszug aus der Autonomieregierung. Doch das Bündnis ist nicht nur zwischen den Regierungsparteien brüchig.
Die nordirischen Unionisten akzeptieren das Abkommen mit der EU nicht. Solange es nicht geändert wird, wollen sie die Rückkehr in die Regionalregierung verweigern. Doch der Druck auf sie wächst.
Die „Dark Hedges“ sind dank der Fantasy-Serie weltberühmt geworden. Doch Altersschwäche und Stürme haben der Buchenallee schwer zugesetzt. Sechs Bäume mussten schon gefällt werden.
Was Terror anrichtet und wie lange er nachwirkt, zeigt der Dokumentar-Dreiteiler „Es war einmal in Nordirland“. In ihm kommen Überlebende und Hinterbliebene zu Wort, deren Angehörige entführt und ermordet wurden. Ihre Botschaft lautet: Der Hass muss enden.
In Nordirland sterben immer mehr Drogenkonsumenten – die Zahl ist fünfmal höher als der EU-Durchschnitt. Dabei werden neue Designerdrogen immer häufiger als Todesursache nachgewiesen.
Mangels Gegenkandidaten ist die Entscheidung zugunsten der gemeinsamen Bewerbung der britischen Verbände und Irland für die EM 2028 reine Formsache. Auch zur EM 2032 gab es keine Wahl.
Nach der Veröffentlichung von Daten von 10.000 Sicherheitskräften herrscht in Nordirland Alarmstimmung. Auch die Regierung in London wird aufgefordert, Beamte und ihre Familien zu schützen.
Aus Versehen gibt die Polizei in Nordirland die Namen und Dienststellen etlicher Mitarbeiter heraus. Der britische Nordirland-Minister Chris Heaton-Harris zeigt sich tief besorgt.
Die katholische Partei Sinn Fein ist nun erstmals auch in den Städten und Kreisen die stärkste politische Kraft in Nordirland – vor der protestantischen DUP. Die Sinn-Fein-Vorsitzende spricht von einem „historischen Ergebnis“.
Nordirland hat nach dem Bürgerkrieg wirtschaftlich kaum aufgeholt. Es bleiben tief sitzende Strukturprobleme.
Der amerikanische Präsident würdigt das nordirische Friedensabkommen, aber ruft die einstigen Konfliktparteien zu weiterer Kooperation auf
Der amerikanische Präsident ist stolz auf seine irischen Wurzeln. Sein Besuch in Belfast ist ein Versuch, die erstarrten politischen Fronten wieder in Bewegung zu bringen.
Wegen der Blockade durch die nordirischen Unionisten besucht der amerikanische Präsident nur kurz Belfast. Biden hinterlässt aber Ermahnungen an beide Lager.
In Belfast würdigt der amerikanische Präsident Joe Biden das Karfreitagsabkommen. Frieden und Wohlstand gehörten zusammen, sagt der Amerikaner mit irischen Wurzeln.
Lauterbach und Özdemir stellen die Pläne zur Cannabis-Legalisierung vor. Der amerikanische Präsident besucht Nordirland und Irland. Und Bitcoin erlebt ein furioses Comeback. Der F.A.Z.-Newsletter
Der amerikanische Präsident würdigt Frieden und Verständigung in Nordirland, momentan herrscht allerdings eine Blockade in Belfast.
Bereits im Voraus hatte die Polizei vor Ausschreitungen am 25. Jahrestag des Karfreitagsabkommens gewarnt. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.
Die Werft Harland & Wolff, Erbauer der Titanic, ist eine Industrielegende in Nordirland. Sie ging pleite, wurde übernommen – und macht sich nun Hoffnung auf eine Wiedergeburt.
Von 1968 bis 1998 bekämpften sich pro-britische Protestanten und die nach Unabhängigkeit strebenden Katholiken in Nordirland. In dieser Zeit wurden mehr als 3500 Menschen getötet. 1998 endete der Konflikt mit dem Karfreitagsabkommen.
25 Jahre nach dem Friedensabkommen leidet Nordirland noch immer unter den Folgen des Bürgerkrieges. Manche hoffen, dass jetzt endlich der Aufschwung kommt.
Was Namen über den Nordirlandkonflikt verraten und warum die Gedenkfeiern zum Ende der Gewalt vor 25 Jahren heute eher gedämpft ausfallen.
Das Unterhaus hat der Vereinbarung mit der EU über Nordirland zugestimmt. Für die Provinz ist das ein wichtiger Schritt. Der nächste muss folgen. Hoffentlich haben die Unionisten bald ein Einsehen.
Nach der Zustimmung von 515 Abgeordneten tritt die neue Nordirland-Vereinbarung am Freitag in Kraft. Die nordirischen Unionisten und die früheren Premierminister Liz Truss und Boris Johnson stimmten dagegen.
Der Chef der London-treuen Unionisten lobt „echten Fortschritt“ in der jüngsten Grundsatzeinigung mit Brüssel. Doch nach wie vor sieht die Partei eine „Aufzwingung des EU-Rechts“ in Nordirland.