Mehr Blair fürs Volk
Boris Johnson ist mit voller Wucht gegen die „rote Mauer“ des Labour-Herzlands gefahren und hat große Teile davon zum Einsturz gebracht. Warum fühlt man sich jetzt dennoch an einen früheren Labour-Premier erinnert?
Boris Johnson ist mit voller Wucht gegen die „rote Mauer“ des Labour-Herzlands gefahren und hat große Teile davon zum Einsturz gebracht. Warum fühlt man sich jetzt dennoch an einen früheren Labour-Premier erinnert?
Bei der Unterhauswahl erringen„Nationalisten“ erstmals mehr Mandate als „Unionisten“. Das könnte für Nordirland weitreichende Folgen haben. Rückt die Einheit Irlands näher?
In Nordirland und in Schottland hat der drohende Brexit Unabhängigkeitsbewegungen neuen Schwung gegeben. Vor fünf Jahren hatten sich die Schotten zwar gegen eine Abspaltung entschieden, jetzt gibt es aber Rufe nach einem neuen Referendum.
Versöhnlicher und vielversprechender hätte das Jahr für das DFB-Team und den Bundestrainer kaum enden können. Ein EM-Favorit wird aus Deutschland aber auch nach zehn Toren in vier Tagen nicht.
Die Wertschätzung für den gerade entlassenen Mauricio Pochettino ist groß in München. Anders als andere Trainerkandidaten brächte der Argentinier einen großen Vorteil mit sich. Ein Bayern-Profi äußert sich zur möglichen Personalie.
Die deutsche Elf darf alle drei Vorrundenspiele bei der paneuropäischen EM in München bestreiten. Dort drohen gleich zwei prominente Gegner in der Gruppe. Und ein Kontrahent steht erst im März fest.
Nach einem souveränen 6:1-Sieg gegen Nordirland geht Deutschland nach der Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft als Gruppensieger in die Verlosung für die EM-Gruppen.
Der Bundestrainer gerät nach der Gala von Serge Gnabry gegen Nordirland regelrecht ins Schwärmen. Den Bayern-Stürmer macht der neue Status selbstbewusst. Dabei scheut er auch keine kritischen Töne.
Zum Abschluss bereitet die EM-Qualifikation doch noch unbeschwerte Freude: Gegen Nordirland gibt es einen 6:1-Sieg. Gnabry trifft dreimal, Goretzka zweimal. Zur Belohnung gibt es im Sommer drei EM-Heimspiele.
Der letzte Kraftakt für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft heißt nach der geschafften EM-Qualifikation nun Nordirland. Joachim Löw will dabei vor allem ein kompliziertes Jahr positiv zu Ende bringen. Doch es geht um mehr.
Das EM-Ticket ist gelöst: Joachim Löw und die DFB-Elf wollen im nächsten Jahr das WM-Debakel von Russland vergessen machen. Doch die Gruppenauslosung könnte noch böse Überraschungen bereit halten.
Die deutsche Fußball-Nationalelf ist für die EM qualifiziert. Doch mit dem aktuellen Leistungsstand wird man nicht unbedingt weit kommen. Der Anführer der jungen Generation nennt die Defizite beim Namen.
Die EM-Qualifikation ist geschafft, nun wollen die Deutschen Platz eins vor den Niederlanden behalten. Nicht helfen kann dabei Luca Waldschmidt, der sich eine schwere Verletzung zuzieht und lange pausieren muss.
Deutschland ist dank eines eigenen Siegs und eines torlosen Unentschiedens zwischen Nordirland und den Niederlanden sicher bei der EM 2020 dabei. Im letzten Qualifikationsspiel geht es nur noch um den Gruppensieg.
Bundestrainer Löw gönnt ter Stegen nicht das Heimspiel in „seinem“ Stadion. Der frühere Borussen-Torwart darf aber am Dienstag in Frankfurt gegen Nordirland ran. Neuer hütet das Tor gegen Weißrussland.
Die deutsche Nationalmannschaft hat es selbst in der Hand, schon in den kommenden Tagen das EM-Ticket zu sichern. Aber selbst für den Fall der Fälle eines Scheiterns in der Gruppe bleibt Hoffnung.
In Nordirland hilft nur noch Galgenhumor: Die britische Provinz fühlt sich von allen Seiten verkauft. Die bitterste Ironie ist die Zwickmühle, in die Boris Johnson die nordirischen Konservativen gebracht hat.
Vor den letzten EM-Qualifikationsspielen sehen sich die deutschen Nationalspieler als „bunter Haufen mit geilen Typen“. Bundestrainer Löw dagegen beklagt den Entwicklungsrückstand – und der abwesende Hummels ist ständig präsent.
In „Dublin Murders“ wirft ein Fall zwei Ermittler auf ihre eigene Kindheit zurück. Die Serie ist düster, psychologisch dicht, das Gegenteil der heiteren Geschichten, die bei uns sonst von der grünen Insel erzählt werden.
Gehen die Briten ohne Vertrag aus der EU, verliert die Firma Ille aus Altenstadt Umsatz. Mindestens ihren Standort in Nordirland müsste sie schließen.
Vor dem Endspurt um das EM-Ticket weist der Bundestrainer auf fehlende Kontinuität im Nationalteam hin. Immerhin kehren mehrere Spieler zurück. Mats Hummels ist noch nicht darunter, das kann sich aber offenbar ändern.
Die 39 Toten, die in einem Lastwagen in Essex gefunden wurden, sind offenbar Vietnamesen. Besondere Anteilnahme ruft der Fall einer 26 Jahre alten Frau hervor, die offenbar eine Nachricht aus dem Lkw verschickt hatte.
Auch nach der schweren Verletzung von Abwehrchef Niklas Süle ist eine Rückkehr von Mats Hummels für den Bundestrainer derzeit kein Thema. Das bekräftigt er nun nochmal – und lässt ein Hintertürchen offen.
Wahlen als letztes Mittel, um den Brexit-Knoten endlich zu durchschlagen? Boris Johnson hat sich jedenfalls zu dem Schritt durchgerungen. Doch dafür braucht Großbritanniens Premier Verbündete. Die ersten Reaktionen sind eher verhalten bis ablehnend.
Der Fahrer, ein 25-jähriger Mann aus Nordirland, wurde wegen Mordverdachts festgenommen. Er wurde von der Polizei verhört. Im Zuge der Ermittlungen wurden drei Wohnungen in Nordirland durchsucht.
Auch wenn ein Austrittsvertrag zwischen der EU und Großbritannien in Kraft treten sollte, bleibt ein No-Deal-Brexit noch lange möglich. Ein Gastbeitrag.
Nordirlands Unionisten könnten Ende 2024 den Brüsseler Zoll-Kompromiss allein nicht aushebeln – dafür bräuchten sie Einigkeit in ihrem Parlament. Dieses ist allerdings seit 2017 suspendiert.
Die Chefs der verbleibenden 27 EU-Staaten billigen das neue Brexit-Abkommen. Zudem sagen sie ihre Unterstützung für ein pünktliches Inkrafttreten zu. Jetzt fehlt jedoch noch die Zustimmung des britischen Unterhauses.
Den Willen zur Einigung haben Großbritannien und die EU unter Beweis gestellt. Doch das Gespenst eines ungeordneten Austritts spukt noch herum.
Der Backstop heißt offiziell nicht mehr so, aber faktisch ändert sich wenig – London und Brüssel haben sich in der Irland-Frage geeinigt. Ein Überblick über die erzielten Kompromisse.
Die wirtschaftliche Bedeutung Nordirlands ist gering, trotzdem ist die Provinz der größte Stolperstein für den Brexit. Nun gibt es einen Deal – und noch viele Fragezeichen in der Praxis.
Die Unterhändler der EU und Großbritanniens haben sich auf einen Brexit-Vertrag geeinigt. Das bestätigen Jean-Claude Juncker und Boris Johnson auf Twitter. Ein Scheitern des Abkommens ist aber immer noch möglich.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat kurz vor weiteren Brexit-Verhandlungen in Brüssel gesagt, eine Einigung mit dem britischen Premierminister Johnson sei möglich aber kompliziert. Dessen Position wird erschwert von nordirischen Unionisten.
Die Zeichen stehen ein weiteres Mal auf Verlängerung im Ringen um den Brexit. Fortschritte habe es bei den jüngsten Verhandlungen zwar gegeben, doch Boris Johnson habe keine ausreichend Mehrheit garantieren können, heißt es aus Brüssel.
London hat Brüssel in den Brexit-Verhandlungen neue Vorschläge für die irische Grenze gemacht. Doch die seien nicht ausreichend, soll EU-Chefunterhändler Barnier den Außenministern der verbleibenden 27 EU-Staaten gesagt haben.
Bisher waren die Verhandlungen um ein Brexit-Abkommen ein Auf und Ab. Nun könnte es doch noch eine Einigung geben – doch der Teufel könnte im Detail stecken.