Brexit gefährdet die Lebensmittelversorgung
Der Austritt von Großbritannien und Nordirland aus dem EU-Binnenmarkt zeigt erste Folgen. In einigen Landesteilen von Nordirland kommt es zu Engpässen bei der Lieferung bestimmter Lebensmittel.
Der Austritt von Großbritannien und Nordirland aus dem EU-Binnenmarkt zeigt erste Folgen. In einigen Landesteilen von Nordirland kommt es zu Engpässen bei der Lieferung bestimmter Lebensmittel.
Grund für das Einlenken ist eine Einigung über die Ausgestaltung des Nordirland-Protokolls im Brexit-Abkommen. Der Gesetzentwurf hatte zuvor bei der EU und darüber hinaus für Empörung gesorgt.
Die Dunlops sind die beste Straßenrenn-Familie der Welt. In Nordirland werden sie für ihre Künste und Erfolge auf dem Motorrad verehrt. Doch ihre Geschichte ist dramatisch. Heute fährt nur noch einer von ihnen.
Die Verletzung des Karfreitagsabkommens hält nicht nur das britische Oberhaus, sondern auch Joe Biden für eine ganz schlechte Idee. Premierminister Johnson sollte gewarnt sein.
Der Bürgermeister des Großraums Manchester wehrt sich gegen verschärfte Corona-Maßnahmen der Regierung in London für seine Stadt. Ein hartes Durchgreifen wäre für Premier Johnson riskant. Wales und Nordirland helfen sich derweil selbst mit drastischen Mitteln.
Campino, der Sänger der Toten Hosen, hat ein Buch über seine Liebe zu England, zum FC Liverpool und über seine besondere Familiengeschichte geschrieben. Im Gespräch erzählt er, warum er die britische Staatsangehörigkeit angenommen hat.
Dass Brüssel ein Verfahren gegen London eingeleitet hat, macht die Brexit-Gespräche nicht einfacher. Doch es gibt noch Felder, auf denen beide Seiten Flexibilität zeigen können.
Das britische Parlament hat beim umstrittenen Nordirland-Protokoll nun das letzte Wort. Die EU bleibt derweil hart – immerhin gab es wohl Fortschritte bei der jüngsten Verhandlungsrunde.
Der Frieden in Irland dürfe kein Opfer des Brexit werden, sagt der amerikanische Präsidentschaftskandidat Joe Biden. Die britische Regierung beschwichtigt. Boris Johnson hatte sich vorher mit Abweichlern aus der eigenen Partei geeinigt.
Die Liste wichtiger Politiker, die sich gegen das Binnenmarktgesetz der britischen Regierung aussprechen, wird immer länger. Die Abstimmung über den Gesetzentwurf droht zur Zitterpartie zu werden.
Die EU hat vor den Friedensprozess in Nordirland zu gefährden. Mit diesem und ähnlichen Vorwürfen meldete sich Boris Johnson in einem Zeitungsartikel zu Wort.
Der britische Premierminister will vereinbarte Zollformalitäten für Nordirland nicht mehr hinnehmen, gleichwohl er diese im Januar noch unterzeichnet hat. Doch die Probleme sind weitreichender.
Der britische Premierminister Johnson behauptet, die EU wolle den Transport von Lebensmitteln zwischen Nordirland und dem restlichen Königreich erheblich erschweren. Damit habe ihm Chefunterhändler Michel Barnier gedroht.
Wieder entzündet sich der Konflikt zwischen London und Brüssel an Nordirland. Premierminister Boris Johnson erfüllt nun Versprechen, die dem Austrittsvertrag mit Europa widersprechen.
Die britische Regierung hat Brüssel mit einem Gesetzesentwurf brüskiert, der dem Austrittsabkommen mit der EU in einigen zentralen Punkten widerspricht. FAZ.NET erklärt in fünf Fragen und Antworten, worum es in dem Streit geht.
Nach Johnsons einseitigen Änderungen am Austrittsvertrag spricht die EU zu Recht von Provokation. Aber sie sollte trotzdem Ruhe bewahren. Die Quittung für den Schaden wird vor allem Großbritannien bekommen.
In der EU herrschen Erstaunen und Entrüstung über Londons Ankündigung, internationales Recht zu brechen. Erste Forderungen nach einem Aussetzen der Brexit-Verhandlungen werden laut.
Ein britischer Minister hat zugegeben, dass ein Gesetzentwurf der Regierung Johnson zum Brexit-Vertrag gegen internationales Recht verstoße. Ein Regierungssprecher spricht hingegen nur von „geringfügigen Klarstellungen“.
Das Handbuch für Einwanderer vermittelt ein Bild der Nation, das wenig mit der historischen Wirklichkeit zu tun hat. Verschwiegen werden zum Beispiel die 400.000 Sklaven, die allein bei der Verschleppung nach „Britannia“ starben.
In London beginnt heute die nächste Brexit-Verhandlungsrunde. Die Stimmung ist angespannt, die EU alarmiert: Plant die britische Regierung, das Abkommen auszuhebeln?
Am Dienstag beginnt die entscheidende Verhandlungsrunde über die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU. Selbst Optimisten in London halten einen harten Brexit für wahrscheinlich. Boris Johnson erhöht den Druck.
Ist das hundertjährige Bestehen Nordirlands ein Grund zum Feiern? Dass der britische Premier zur Planung der Gedenkveranstaltungen gleich zwei Gremien ernennen will, ist bezeichnend.
John Hume gehörte zu den prägenden Politikern seines Landes. 1998 erhielt er den Friedensnobelpreis für seine Bemühungen um ein Ende des Nordirlandkonflikts. Nun ist er im Alter von 83 Jahren gestorben.
Schottland, Wales und Nordirland wollen sich nicht nach Boris Johnsons Vorgaben richten und machen ihre eigene Corona-Politik. Mancher Kritiker des Premierministers sieht die „Einheit des Königreiches“ in Gefahr.
In Nordirland hat sich zum ersten Mal ein homosexuelles Paar das Jawort gegeben. Erst vor wenigen Tagen war das Gesetz zur Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe in der britischen Provinz in Kraft getreten.
Boris Johnson ist als Liebhaber von großen Bauprojekten bekannt. Nun treibt er offenbar ein Projekt voran, mit dem er schon länger liebäugeln soll: eine Brücke zwischen Schottland und Nordirland. Das Mega-Projekt ist umstritten.
Die Iren haben gewählt – und ihren Volksvertretern eine knifflige Aufgabe hinterlassen: Den Nachwahlbefragungen zufolge liegen die drei „Großen“ nahezu gleichauf. Vor allem für eine Partei ist das ein Erfolg.
In Irland könnte die vorgezogene Parlamentswahl ein politisches Erdbeben auslösen. Denn die beiden Parteien, die die Politik seit Jahrzehnten bestimmen, dürften verlieren – und die Sinn Fein der große Sieger sein.
Noch vor der Europawahl 2024 müsse es abgehalten werden, sagt die Sinn-Fein-Politikerin. Denn eine Mehrheit der Nordiren hätten gegen den Brexit gestimmt.
In Nordirland entscheidet sich, ob das Vereinigte Königreich in seiner jetzigen Form bestehen bleibt. Auch deshalb haben sich die wichtigsten Parteien jetzt zusammengerauft.
Die erste Sitzung des nordirischen Regionalparlaments seit drei Jahren beginnt mit einem versöhnlichen Signal: Protestanten wählen einen Katholiken.
Nach drei Jahren ohne Selbstverwaltung haben sich die protestantisch-loyalistische DUP und die katholisch-republikanische Sinn Fein auf eine Regierungsbildung geeinigt. Sie stimmten dem Kompromissvertrag zu, den London und Dublin vorgelegt hatten.
Ein Kompromissvorschlag könnte Nordirland bald zu einer neuen Regierung verhelfen. Doch um Neuwahlen zu verhindern, müssen sich die unionistische DUP und die republikanische Sinn Fein bis Montag einigen.
Von Finanzen über Nordirland zu Bürgerrechten: Großbritannien wird die EU aller Voraussicht nach Ende Januar verlassen. Was sich verändert und was bleibt wie bisher, steht im Scheidungsvertrag.
In Nordirland und in Schottland hat der geplante Brexit Unabhängigkeitsbewegungen neuen Schwung gegeben. Vor fünf Jahren hatten sich die Schotten zwar gegen eine Abspaltung entschieden, jetzt gibt es aber Rufe nach einem neuen Referendum.
Wie in Schottland fand der Brexit in Nordirland keine Mehrheit. Auch deshalb gingen die Nationalisten gestärkt aus der Unterhauswahl hervor. Doch nun kommt Bewegung in die Bemühungen zur Selbstverwaltung der Nordiren.