Johnson auf dem Gipfel
Der britische Premierminister vermittelt seinen Wählern, dass normale Maßstäbe für ihn nicht gelten. Sie schauen lieber auf das Licht als auf den Schatten.
Der britische Premierminister vermittelt seinen Wählern, dass normale Maßstäbe für ihn nicht gelten. Sie schauen lieber auf das Licht als auf den Schatten.
Die Labour Party ist in Wales stärker geworden – gegen den nationalen Trend. Erreicht hat sie das durch bodenständige und ausgleichende Politik. Ministerpräsident Mark Drakeford verkörpert sie.
Mit 19 zu 17 Delegiertenstimmen ist Edwin Poots nur knapp zum neuen Chef der Unionisten gewählt worden. Die harte Linie seiner Vorgängerin dürfte er fortsetzen.
Seit Jahrzehnten versuchen Hinterbliebene zu beweisen, dass britische Soldaten in Nordirland auch Unschuldige erschossen haben. Ein Bericht gibt ihnen nun Recht. Boris Johnson bittet um Verzeihung für die „gewaltige Pein“.
In Schottland, Nordirland und Wales gibt es immer mehr Befürworter einer Trennung von Großbritannien. Im Interview unter anderem: Der ehemalige britische Gesundheitsminister Ben Bradshaw (Labour), der sich eine Abspaltung vorstellen kann.
Der Brexit hat die alten Spannungen in dem kleinen Land wiederbelebt. Hohe Subventionen stützen das nordirische Einkommensniveau, aber die jungen Akademiker verlassen ihre Heimat.
Die Parlamentswahl in Schottland ist aus mehreren Gründen schicksalhaft. Die Frage, wie die Klimaziele zu erreichen sind, beschäftigt Berlin. Und Franziska van Almsick sorgt sich um die Kinder. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Arlene Fosters Rücktrittsankündigung als DUP-Vorsitzende und Ministerpräsidentin kommt für die größte unionistische Partei Nordirlands in einer schwierigen Zeit. Denn sie verliert Anhänger in zwei Richtungen.
Die Regierungschefin von Nordirland, Arlene Foster, hat ihren Rücktritt angekündigt. Sie will auch den Vorsitz ihrer Partei DUP abgeben. Ihre Rolle bei den Brexit-Gesprächen war in der DUP zuletzt scharf kritisiert worden.
Im EU-Parlament fallen bei der Debatte über das Handelsabkommen harte Worte über den britischen Premierminister. Von der Leyen kündigt an, die Kommission werde alles tun, um den neuen Vertrag durchzusetzen.
Feuerwehrleute waren am Wochenende damit beschäftigt, einen großen Buschbrand in Nordirland zu bekämpfen.
Das Europäische Parlament hatte mit einer Blockade des Handelsabkommens mit Großbritannien gedroht. Doch jetzt lenkt es ein, obwohl London weiter gegen den Austrittsvertrag verstößt. Die Gefahr eines „harten Brexits“ sei zu groß.
Das Europaparlament ratifiziert vorerst nicht das Abkommen mit dem Vereinigten Königreich. EVP-Fraktionsschef Manfred Weber fordert von London die Einhaltung seiner Verpflichtungen in Nordirland.
Die Ausschreitungen in der nordirischen Hauptstadt gehen weiter. Jugendliche warfen Molotowcocktails auf Polizisten. Zum ersten Mal seit sechs Jahren kamen Wasserwerfer zum Einsatz.
Bund und Länder ringen um die richtige Pandemie-Strategie. Spahn will Verhandlungen zum russischen Impfstoff Sputnik V starten. Und in Nordirland brodelt es. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Ausschreitungen in Belfast haben auch etwas mit dem EU-Austritt zu tun. Johnsons Bilanz ist nicht so strahlend, wie sein Erfolg beim Impfen nahelegt.
In Nordirland ist es abermals zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Menschen warfen Brandsätze auf einen Doppeldeckerbus. Auch ein Pressefotograf wurde offenbar angegriffen.
Polizisten wurden in Newtonabbey mit Feuerwerkskörpern und Molotow-Cocktails angegriffen. Schon in den vorigen Tagen gab es Ausschreitungen unter anderem in Belfast und Derry.
Die EU-Kommission wirft der britischen Regierung abermals vor, internationales Recht zu brechen. Sie hat das nächste Verfahren eröffnet – und will damit den politischen Druck auf Boris Johnson erhöhen.
Im Konflikt um den Status Nordirlands ließ der amerikanische Präsident Biden Sympathie für EU-Argumente erkennen. Ein Sonderemissär soll nun in Washington um Verständnis für die britische Position werben.
London verlängert eigenmächtig Sonderregeln im Handel mit Nordirland. Die EU ist erzürnt. Die Briten verletzten das Austrittsabkommen, heißt es aus Brüssel.
Die Demokratischen Unionisten in Nordirland fürchten, dass durch den Brexit-Vertrag Barrieren zwischen ihrem Land und dem Rest des Vereinigten Königreichs zustande kommen. Sie wollen gegen das Nordirland-Protokoll vorgehen.
Der glühende Brexiteer David Frost wird Boris Johnsons „Minister für Brexit-Britannien“ – und damit verantwortlich für die Beziehungen zur EU. Er ist bereit, dem Ziel maximaler nationaler Souveränität fast alles unterzuordnen.
Eine harte Grenze soll auf der irischen Insel vermieden werden, das ist allen klar. Doch die Stimmung ist gereizt. Irlands Ministerpräsident hat da einen Rat: „Alle müssen sich ein bisschen abkühlen.“
Zu den künftigen Finanzmarktregeln zwischen der EU und Großbritannien soll es bis Mitte März eine Einigung geben. Der britische Notenbankchef warnt jetzt vor einem EU-Diktat. Und auch über Nordirland wird weiter gezankt.
Wegen der Impfstoffbestellung für die EU erlebt Ursula von der Leyen ihre ernsteste Krise als Kommissionspräsidentin. Die Drohung mit Grenzkontrollen in Nordirland geriet zum Desaster. Wer hat es verbockt?
Das Nordirland-Protokoll sorgt für Probleme zwischen der EU und Großbritannien. Unionisten und Parteifreunde fordern den britischen Premierminister auf, die Bestimmungen auszuhebeln. Boris Johnson verhält sich noch zurückhaltend.
Die Stabilität in Nordirland ist ein hohes Gut. Die Idee der EU-Kommission, Kontrollen an der inneririschen Grenze einführen, wurde schnell wieder verworfen. Der Konflikt aber bleibt.
Die EU-Kommission will nun doch keine harte Zollgrenze zwischen Irland und Nordirland errichten – kurz zuvor hatte sie noch das Gegenteil angekündigt.
Bund und Länder treffen sich zum digitalen Krisengipfel mit den Vertretern der Impfstoff-Hersteller und die neuen Zollformalitäten im deutsch-britischen Handel belasten die Unternehmen. Der Newsletter für Deutschland.
Die inzwischen zurückgezogene Erwägung der EU, an der Grenze zwischen Irland und Nordirland Impfstoffexporte zu kontrollieren, zieht weitere Kreise. Die nordirische Regierungschefin will nun einen wichtigen Baustein im Brexit-Deal abschaffen.
Die EU verzichtet im Streit um Impfstofflieferungen nach einer Welle der Empörung auf Kontrollen an der irisch-nordirischen Grenze. Eine Genehmigungspflicht für Impfstoffexporte ist weiterhin geplant.
Schwere Vorwürfe von Nordirlands Regierungschefin: Durch die angekündigten Kontrollen von Impfstoffausfuhren aus dem EU-Raum entstünden jene harten Grenzen, die das Nordirland-Protokoll eigentlich verhindern sollte.
Der frühere britische Premierminister Gordon Brown schlägt Alarm: Die Pandemie hat den Unabhängigkeitsdrang vieler Schotten nicht gebremst. Es drohe das Ende des Vereinigten Königreichs.
Der Brexit ist vollzogen. Wie geht es beiden Seiten damit? Die einen sagen: gut. Die anderen: Das dicke Ende kommt erst noch. Und Fernfahrer trauern um Brote.