Was will Boris Johnson?
In einem Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk kritisiert der britische Premierminister die „Backstop“-Regelung zur irischen Grenze und schlägt „alternative Vereinbarungen“ vor. Er stößt jedoch auf wenig Gegenliebe.
In einem Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk kritisiert der britische Premierminister die „Backstop“-Regelung zur irischen Grenze und schlägt „alternative Vereinbarungen“ vor. Er stößt jedoch auf wenig Gegenliebe.
Der britische Premierminister Boris Johnson will die „Backstop“-Regelung für Nordirland unbedingt kippen, andernfalls werde es kein Austrittsabkommen mit der EU geben. Der „Backstop“ sieht vor, dass ganz Großbritannien in der Zollunion mit der EU verbleibt, wenn keine Lösung für Nordirland gefunden wird, die Grenzkontrollen überflüssig macht.
Die Aussicht auf einen No-Deal-Brexit sorgt in Nordirland abermals für Spannungen: Am Montagmorgen detonierte in Grenznähe ein Sprengsatz. Die Polizei vermutet einen Anschlag aus dem IRA-Umfeld.
Katholische Oberschule, Pubertät und Politik: Es ist dieser Dreiklang, der die schräge Serie „Derry Girls“ aus dem Nordirland der „Troubles“ erfolgreich gemacht hat. Jetzt folgt die zweite Staffel.
Die Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und der britischen Provinz Nordirland ist einer der größten Streitpunkte zwischen der EU und der Regierung in London.
Der neue Premierminister bereist das Vereinigte Königreich. Nach Schottland und Wales war Boris Johnson am Mittwoch in Nordirland – dort muss er sich wegen seiner Brexit-Pläne viele Vorwürfe anhören.
Der neue Premierminister setzt auf Konfrontation: daheim und und mit den anderen EU-Staaten. Doch die haben die besseren Karten.
Drei Jahre nach dem Referendum sind die Briten immer noch nicht aus der EU ausgetreten. Mit Boris Johnson sind verschiedene Szenarien möglich. Ein Gastbeitrag.
Boris Johnson ist neuer britischer Premierminister. Was heißt das für die Insel? Was für die EU? Und was für den Konflikt mit Iran? Ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Roland Sturm.
Der Sieg von Shane Lowry bei der British Open ist ein Beweis dafür, dass Sport Spaltungen sogar auf nationaler Ebene zumindest für einige Zeit überwinden kann. Damit verbunden ist eine ganz bestimmte Hoffnung.
Die Rückkehr des prestigeträchtigen Turniers zeigt: Nordirland hat eine ganz besondere Beziehung zum Golf. Nach dem Debakel für zwei der größten Stars des Sports könnte das Finale der British Open nun eine Überraschung bereit halten.
Es könnte der erste Triumph bei einem Major-Turnier für Shane Lowry werden: Vor dem Finaltag liegt der Golf-Profi vier Schläge vor dem Engländer Tommy Fleetwood. Damit hat Lowry beste Chancen auf den Titel.
Amateur Matthias Schmid startet als einziger Deutscher bei der British Open – ins Profilager will er aber nicht wechseln. Die Veranstalter gewähren ihm beim Turnier der Golf-Weltelite eine ganz besondere Ehre.
Zwei Top-Stars erleben am ersten Tag der British Open ein Desaster. Ein Amateur aus Deutschland spielt zwar nicht überragend, lässt aber seine großen Vorbilder hinter sich.
Noch ist Boris Johnson nicht Premierminister. Aber er spielt schon öffentlich mit dem Gedanken an einen Austritt ohne Abkommen. Jetzt reagiert das Parlament – und macht ihm eine solche Lösung durch einen Trick schwerer.
Den Auftritt des Golf-Superstars bei den British Open begleitet eine ganz entscheidende Frage: Kann ihm ein weiterer Coup gelingen? Dagegen sprechen gleich mehrere Gründe – und nicht nur ein Beobachter sieht Tiger Woods chancenlos.
Die meisten Irland-Touristen bereisen nur den Süden. Dabei gibt es alles, was den Charme der Insel ausmacht, auch im Norden – und vielleicht sogar ein bisschen mehr.
Zehntausende Menschen pendeln täglich ohne Kontrollen über die Grenze zwischen dem britischen Nordirland und der Republik Irland. Es gibt keine Zölle und Kontrollen und Unternehmen haben grenzüberschreitende Lieferketten aufgebaut. Mit dem Brexit könnte sich das von einem Tag auf den anderen ändern.
Kampf der Giganten schon im Achtelfinale: Bei der Match Play Championship trifft Tiger Woods auf den viermaligen Major-Sieger Rory McIlroy aus Nordirland.
24 Mannschaften, 51 Spiele, 12 Ausrichter-Nationen: In dieser Woche startet die Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2020. FAZ.NET gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Turnier. Denn die DFB-Elf steht prompt unter Druck.
Bis spätestens kommenden Mittwoch soll das britische Parlament wieder über das Brexit-Abkommen von Premierministerin Theresa May abstimmen. Für einen Erfolg muss sie aber nicht nur die Verbündeten von der nordirischen DUP überzeugen.
Das Dörfchen Pettigoe liegt beiderseits der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland, nur noch eine dünne Linie im Asphalt einer Brücke erinnert an die Grenze. Doch mit dem Brexit könnte sich das bald wieder ändern.
Das Tohuwabohu um den Brexit erreicht allmählich seinen dramatischen Höhepunkt. Bei Maybrit Illner wurden aber Perspektiven gezeigt, wie das völlige Chaos doch noch zu vermeiden wäre.
Mord verjährt nicht – das bekommt nun ein früherer britischer Soldat zu spüren, der vor fast 50 Jahren im Nordirlandkonflikt an einem Massaker beteiligt gewesen sein soll.
Großbritannien will nach einem No-Deal-Brexit die Einfuhrzölle senken. Aber es drohen auch neue Belastungen – zum Beispiel für deutsche Autoexporte auf die Insel.
Mit diesen Zusagen, die sie mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verhandelt hat, will Theresa May die Abgeordneten im Unterhaus zur Zustimmung bewegen und ihr Austrittsabkommen retten.
Das Nordirland-Problem ist eine der schwierigsten Fragen bei der Ratifizierung des Brexit-Abkommens. Am Dienstag stimmt das Unterhaus abermals darüber ab. EU-Chefunterhändler Barnier bietet den Briten jetzt eine bereits abgelehnte Teillösung an.
William und Kate in heikler Mission: In Nordirland versucht das britische Prinzenpaar gut Wetter im Brexit-Drama zu machen zum Beispiel beim Fußballspielen mit Jugendlichen in Belfast.
In Nordirland fühlen sich gerade die Katholiken von London im Stich gelassen und hoffen auf Brüssel. Bedeutet Brexit Bürgerkrieg oder kommt das Karfreitagsabkommen ohne die EU aus?
In Großbritannien fehlt die positive Gestaltungsmacht. Für die Unternehmen ist der Brexit bereits in den Bereich des Operativen gerutscht. Nun kommt es darauf an, zu verhindern, dass die EU mit dem Brexit auseinanderbricht. Ein Gastbeitrag
Einst kämpfte Andrew Rawding als britischer Soldat im nordirischen Coalisland gegen Terroristen der IRA. Vor einiger Zeit kehrte er als Pfarrer zurück. Liebt eure Feinde, predigt er. Seine Gemeinde hört das nicht gern.
An diesem Donnerstag will die britische Premierministerin in Brüssel abermals über die Auffanglösung für Nordirland verhandeln. Dort trifft sie auf Ratlosigkeit, Beharren und deftige Sprache.
Mit ihrer Reise nach Nordirland begibt sich die britische Premierministerin Theresa May auf kompliziertesTerrain. Sie versucht, die Ängste in der Bevölkerung zu zerstreuen. Gelingt ihr das?
Der Bundesaußenminister will, dass die Briten den geplanten EU-Austritt überdenken. Für wahrscheinlich hält er dies jedoch nicht. Theresa May kündigt an: „Ich werde in Brüssel für Großbritannien und Nordirland kämpfen.“
Der Nordirland-Konflikt geht Jahrhunderte zurück. Die Chefin der irischen Partei Sinn Fein sieht erstmals seit Generation eine Gelegenheit zur Wiedervereinigung – ungeachtet des Brexits.
Zehntausende Menschen pendeln täglich ohne Kontrollen über die Grenze zwischen dem britischen Nordirland und der Republik Irland. Mit dem Brexit könnte sich das von einem Tag auf den anderen ändern.