Ein Offizier und Schriftsteller
Erst war er isoliert, jetzt gilt der Autor des ressentimentgeladenen Skandal-Buches „Il mondo al contrario“ als Held: Italiens Rechte buhlt um die Gunst des Generals Vannacci.
Erst war er isoliert, jetzt gilt der Autor des ressentimentgeladenen Skandal-Buches „Il mondo al contrario“ als Held: Italiens Rechte buhlt um die Gunst des Generals Vannacci.
Ein italienischer General lässt seiner Homophobie freien Lauf. Der Verteidigungsminister maßregelt ihn und gerät selbst in die Kritik. Verkehrsminister Matteo Salvini bekundet seine Solidarität – mit dem General.
Zunächst sammelte Giorgia Meloni Sympathiepunkte bei den Italienern für ihren Urlaub in der Heimat. Doch dann jettete sie mit der Yacht nach Albanien – auf Einladung des Sozialisten Edi Rama.
Italiens Ministerpräsidentin Meloni half im spanischen Wahlkampf den Rechtspopulisten. Trotz deren Niederlage arbeitet sie an einem rechten Bündnis in Europa.
Die italienische Regierung will die öffentlich-rechtliche Anstalt Rai in ihrem Sinne ausrichten. Sie streicht jetzt auch die Programme des Anti-Mafia-Journalisten Roberto Saviano.
Rechte und rechtspopulistische Parteien erleben Höhenflüge in europäischen Ländern. Dass Vox in Spanien schlechter abschnitt als erwartet, dürfte sie kaum ausbremsen. Könnten sie bald auch in der EU das Ruder übernehmen?
Die italienische Regierung unternimmt einen neuen Anlauf, um Sizilien mit dem Festland zu verbinden. Sie will für mehr als 13 Milliarden Euro die größte Schrägseilbrücke der Welt bauen – und denkt schon über den Namen nach.
Auch in Rom und Mailand sorgen E-Scooter bei vielen für Unmut. Nun will die Regierung die Regeln für die Elektroroller verschärfen – unter anderem soll neben einem Helm auch eine Versicherung Pflicht werden.
Dass seine Zeit als politische Führungsfigur vorüber war, wollte Silvio Berlusconi bis zuletzt nicht wahrhaben. Aber zumindest eine politische Vision könnte vorerst Bestand haben.
Italiens Wähler haben am Wochenende das Mitte-rechts-Bündnis ihrer Ministerpräsidentin weiter gestärkt. Meloni konnten auch die eigenen Widersprüche nichts anhaben.
Erstmals fällt ein Formel-1-Wochenende wegen des Wetters aus. Nach heftigen Regenfällen wird der Grand Prix in Imola gestrichen. Ob das Rennen in diesem Jahr nachgeholt wird, ist äußerst fraglich.
Bei seinem Rom-Besuch dankt Selenskyj Italien für die Hilfe für sein Land. Die vielen ukrainischen Flaggen, die er auf den Straßen der italienischen Hauptstadt gesehen habe, hätten ihn bewegt, sagt er.
Über Robert Saviano und den Film „Boston Strangler“
Mit einer Länge von 3666 Metern soll die geplante Brücke von Kalabrien nach Sizilien führen. Vize-Regierungschef Matteo Salvini nennt noch weitere Details des Megaprojekts.
Verbrennungs-Motoren ab 2035 nicht mehr zuzulassen, das sei „ein Wahnsinn“ und „ein Geschenk für China“, sagt der Lega-Vorsitzende Salvini. Hinter der Ablehnung stecken auch nationale Versäumnisse.
Vom gefürchteten Rechtsruck in Rom ist wenig zu sehen. Vielmehr bewegt sich Giorgia Meloni auf den Wegen, die auch ihr Vorgänger Mario Draghi einschlug.
Italien für EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich / Berlin drängt auch
In Europa gehen Christ- und Sozialdemokraten zunehmend getrennte Wege. Begünstigt das die Entstehung einer vereinten Rechten? Italiens Regierungschefin Meloni setzt alles daran.
Italiens neue Regierung will die illegale Migration bekämpfen. Jetzt hat sie einen „Verhaltenskodex“ für private Seenotretter beschlossen. Die kritisieren das neue Dekret scharf.
Drei italienische Minister verurteilen die Geldpolitik. Für Verteidigungsminister Crosetto ist sie sogar „irrsinnig“. Sie wollen weitere Stützungskäufe und niedrige Zinsen.
Italiens Regierung hat beschlossen, dass Kartenzahlungen unter 60 Euro nicht mehr angenommen werden müssen. Ist das die Rückkehr der Geldbündel in die Hosentasche?
In der EU sind die alten Konflikte über Migration wieder aufgekommen. Besonders Italien und Frankreich streiten sich.
Jordan Bardella will das extremistische Erbe der Le Pens abschütteln, gehört aber praktisch zur Familie. Ein „Plan Matignon“ soll dem neuen Vorsitzenden des Rassemblement National den Weg zum Regieren ebnen.
In Rom muss sich der Anti-Mafia-Autor Roberto Saviano in einem Verleumdungsprozess behaupten: Giorgia Meloni hatte den Autor vor zwei Jahren angezeigt.
Im norditalienischen Modena ließ Innenminister Piantedosi eine Lagerhalle räumen, in der mehr als 3500 Raver seit Samstag feierten. Die Aktion rief Kritik mit Blick auf den unweit stattfindenden Aufmarsch tausender Neofaschisten Kritik hervor.
Giancarlo Giorgetti und Adolfo Urso sollen in Italien die neue Finanz- und Wirtschaftspolitik bestimmen. Wird die Regierung von Giorgia Meloni damit internationales Vertrauen gewinnen?
Im Kampf um die Truss-Nachfolge macht Boris Johnson einen Rückzieher. Der Wiederaufbau der Ukraine ist Thema beim Wirtschaftsforum mit Scholz. Und: Umweltschützer hoffen auf das weltgrößte Meeresschutzgebiet. Der F.A.Z Newsletter.
Die neue italienische Ministerpräsidentin wird von der Wirtschaft nicht feindlich betrachtet. Dieses Kapital darf sie nicht verspielen.
Melonis Kabinett deutet auf einen proeuropäischen Kurs in der Außen- und Sicherheitspolitik hin. Zu Konflikten mit der EU könnte die Umbenennung anderer Ressorts führen.
Sein Desinteresse wirkt streckenweise geradezu schlafwandlerisch: Francis Fukuyama kehrt zu seinem alten Thema zurück und hat dabei kaum Neues zu sagen.
Schneller als üblich in Italien legen Giorgia Meloni und ihre Minister den Amtseid vor dem Staatspräsidenten ab. Das Kabinett ist von Männern dominiert, und die kleinen Koalitionspartner sind überrepräsentiert.
Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella hat Giorgia Meloni mit der Regierungsbildung beauftragt. Meloni sagte, sie und ihr Kabinett seien bereit, unverzüglich die Regierungsverantwortung zu übernehmen.
Silvio Berlusconi macht Giorgia Meloni das Leben schwer. Er zeigt offen seine Abneigung und brüstet sich damit, zu den „fünf wirklichen Freunden“ Putins zu gehören. Aber Meloni weist ihn in die Schranken.
Die designierte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verweigert Silvio Berlusconi Personalwünsche. Der reagiert wütend und beschert dem Bündnis die erste Krise noch vor Koalitionsbeginn.
Ihr Weg hat die neue italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni von der rechten Schmuddelecke ins politische Zentrum geführt. Doch er könnte schon bald zu Ende sein.
Die Zeiten sind vorbei, in denen die Worte des Papstes in der italienischen Politik Gewicht hatten. Viele Katholiken folgen heute eher rechtsnationalen Politikern.