Erst feiern, dann Gedanken über Ampel machen
In Rheinland-Pfalz hat die SPD ihren Wahlkampf auf Malu Dreyer konzentriert. Das hat funktioniert. Derweil rätselt die CDU noch, was schiefgelaufen ist.
In Rheinland-Pfalz hat die SPD ihren Wahlkampf auf Malu Dreyer konzentriert. Das hat funktioniert. Derweil rätselt die CDU noch, was schiefgelaufen ist.
CDU und SPD weisen nun auf ihre Erfolge in dem einen oder anderen Land hin. Das soll das Ausmaß einer Niederlage bemänteln, die an das Selbstbewusstsein geht. Denn die Verlierer dieser Wahlen sind Schwarz und Rot.
Der Triumph der Rechtspopulisten lässt in der Union die Diskussion über einen stärkeren Rechtskurs neu aufkommen. In allen Ländern beginnt nun die Suche nach neuen Koalitionen.
Die Wahlergebnisse vom Sonntag sind eine Quittung für die alten Parteien. Wie die Illner-Sendung zeigte, dürfte ihnen das auch klar sein. Bleibt zu hoffen, dass sie trotzdem keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen anbieten werden – so wie die AfD.
Roger Lewentz, der Innenminister von Rheinland-Pfalz, macht das gute Ergebnis der SPD vor allem an Ministerpräsidentin Dreyer fest. Im Gespräch mit FAZ.NET ist er zuversichtlich eine Regierung mit zwei anderen Parteien zu bilden.
Malu Dreyer hat in Rheinland-Pfalz nicht aus eigener Kraft gewonnen, sondern auch durch Angela Merkel. Was das heißt, zeigt Baden-Württemberg: ein Menetekel für die SPD. Das alles macht es für Sigmar Gabriel nicht leichter. Eine Analyse.
Überraschung in Rheinland-Pfalz: Im Wahlkampfendspurt hat die lange Zeit zurückliegende SPD dank ihrer beliebten Ministerpräsidentin Malu Dreyer die CDU klar auf den zweiten Platz verwiesen. Dreyer kann weiter regieren, muss sich aber neue Partner suchen.
Merkel, Kretschmann, Malu Dreyer: Angeblich werden Spitzenkandidaten immer wichtiger für einen Wahlerfolg. Die Geschichte aber zeigt: So einfach ist es nicht.
In Rheinland-Pfalz hofft SPD-Spitzenkandidatin Malu Dreyer am Wahlsonntag auf einen „Swing“ zu ihren Gunsten. Julia Klöckner von der CDU kämpft mit ausgefeilten psychologischen Techniken. Eindrücke vom Wahlkampfendspurt.
An diesem Sonntag wird gewählt. Die Flüchtlingskrise dominiert, aber es geht auch um die Frage: Wer sichert Wohlstand und Wachstum? Baden-Württemberg zum Beispiel zeigt, wie das geht.
Zum Abschluss des Wahlkampfs in drei Bundesländern hat Angela Merkel ihre Politik in der Flüchtlingskrise noch einmal verteidigt. Zugleich wandte sie sich fordernd an die bereits im Land angekommenen Flüchtlinge.
Die immer freundliche Sozialdemokratin Malu Dreyer sagt stets, Wahlkampf liege ihr. Das war schwer zu glauben. Doch dann gab sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin kämpferisch – und könnte nun trotz allem im Endspurt erfolgreich sein.
Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt drohen für CDU und SPD zu einem Desaster zu werden. Für Angela Merkel und Sigmar Gabriel kann das erhebliche Folgen haben – auf unterschiedliche Weise.
Lange schien CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner im Landtagswahlkampf in Rheinland-Pfalz fast uneinholbar vor der SPD zu liegen. Laut einer Umfrage ändert sich das gerade.
Eigentlich hat Julia Klöckner alles, um in Rheinland-Pfalz beliebt zu sein. Trotzdem machen ihr die rot-grünen Angriffe bisweilen zu schaffen – selbst wenn sie manchmal ungerecht sind.
Anders als in Baden-Württemberg schwimmen den Grünen in Rheinland-Pfalz die Felle weg. Die CDU hingegen befindet sich auch dort im Abwärtstrend. Wie lassen sich die Mainzer Machtverhältnisse erklären?
Was machen Grüne und SPD, wenn es um den Rundfunk geht? Halten sie die „Staatsferne“ hoch, oder mischen sie sich ein? Das Beispiel des „Rhein Neckar Fernsehens“ in Mannheim zeigt, wie es zugeht.
In Rheinland-Pfalz fällt die AfD im Landtagswahlkampf vor allem dadurch auf, dass sie gar nicht auffällt. Vielleicht ist sie aber radikaler, als das Programm es vermuten lässt.
Showdown vor der Wahl in Rheinland-Pfalz: Im Duell Dreyer gegen Klöckner ist die Flüchtlingskrise das beherrschende Thema. Zu ihren Parteivorsitzenden haben beide ein spezielles Verhältnis.
„Unerträglich“ und „unsäglich“: Ein Koblenzer Lokalpolitiker äußert sich abfällig über die Behinderung von Ministerpräsidentin Dreyer und löst eine Welle der Empörung aus. Für die CDU kommt die Affäre zur Unzeit.
Um die Fernseh-Gesprächsrunde vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz gab es wegen der Teilnahme der AfD viel Gezerre. Zwischenzeitlich hatte auch die CDU-Kandidatin Klöckner abgesagt. Nun hat sie ihre Meinung jedoch geändert.
In Rheinland-Pfalz gibt es nun eine TV-Wahldebatte, zu der sich auch die SPD traut. Doch welchen Schaden hat die Politik dem SWR mit dem Hin und Her zugefügt? Der Chefredakteur Fritz Frey wird im Interview deutlich.
An der Fernsehdebatte vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz werden nun doch CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke und die AfD teilnehmen. Die SPD will Landeschef Roger Lewentz anstelle von Ministerpräsidentin Malu Dreyer schicken.
Weil Ministerpräsidentin Malu Dreyer nicht mit einem AfD-Politiker an der Fernsehdebatte des SWR teilnehmen will, muss nun der SPD-Landesvorsitzende in die Elefantenrunde.
Ist der ARD-Boykott von Malu Dreyer nur ein AfD-Boykott? Mitnichten. Er zeugt von einer Missachtung der Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und einer Kopf-in-den-Sand-Politik. Ein Kommentar.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Kraft schließt sich dem AfD-Fernsehboykott ihre rheinland-pfälzischen Amtskollegin Dreyer an. Deren Entscheidung will sie allerdings nicht kommentieren.
Malu Dreyer verteidigt in einer emotionalen Rede ihren Boykott der Fernsehdebatte im SWR. Die SPD-Basis in Mainz feiert sie dafür. Die Ministerpräsidentin bezichtigt die AfD der Fremdenfeindlichkeit – und bezeichnet sie als Gegner einer offenen Gesellschaft.
Die Grünen und die SPD führen einen medienpolitischen Karneval auf. In die Bütt steigt vor allem Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Dabei ist der Boykott der Wahlrunde im SWR eine ernste Sache.
Am Abend der Absage von Julia Klöckner für die SWR-„Elefantenrunde“ treffen die rheinland-pfälzischen Spitzenkandidaten ohne Kameras bei einer „Talkrunde“ zusammen. Dieses Mal ist Malu Dreyer nicht dabei – aber das war schon lange geplant, heißt es.
SWR-Chefredakteur Frey äußert sich zum Streit um die Teilnahme der AfD an der Elefantenrunde. Er greift SPD und Grüne in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg an. Sie hätten sich weggeduckt statt auf die Bühne zu gehen.
CDU-Spitzenkandidatin Klöckner hat bereits verkündet, dass sie mit der AfD diskutieren würde. Jetzt ziehen auch die Grünen nach. Übrig bleibt SPD-Ministerpräsidentin Dreyer – sie gerät zunehmend unter Druck.
Im Streit um die "Elefantenrunde" vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl geht die vielfach kritisierte Ministerpräsidentin Dreyer in die Offensive und wirft dem SWR vor, gegen Gepflogenheiten verstoßen zu haben.
CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner hat mit ihrer Absage der Fernsehdebatte dem SWR gezeigt, wie es geht. Der Sender erklärt nun: Wenn alle Parteien bei ihrer Haltung bleiben, wird es keine „Elefantenrunde“ geben. Ein Kommentar.
Julia Klöckners Ausstieg aus der Fernsehdebatte zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeigt ihr Talent zum Ausnutzen von Fehlern des politischen Gegners. Ihren Schritt begründet sie bewusst nicht mit dem Ausschluss der AfD von dem Streitgespräch.
CDU-Landeschefin Julia Klöckner hat ihre Teilnahme an der SWR-Fernsehdebatte der Spitzenkandidaten vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl abgesagt - aber nicht, weil die AfD unerwünscht ist.
Dem SWR-Intendanten Peter Boudgoust stinkt gewaltig, dass SPD und Grüne die AfD in der „Elefantenrunde“ im Fernsehen nicht dabeihaben wollen. Auch Boudgoust will dieses Jahr wiedergewählt werden. Konnte er wirklich nicht anders, als dem Regierungs-Ultimatum nachzugeben? Ein Kommentar