Das richtige Ministerium für die FDP
Die FDP hat schon viel herausverhandelt gegen SPD und Grüne. Aber will die FDP seriöse Mitte dieser Koalition sein, wird sie Robert Habecks Pläne durchkreuzen und das Finanzministerium beanspruchen müssen.
Die FDP hat schon viel herausverhandelt gegen SPD und Grüne. Aber will die FDP seriöse Mitte dieser Koalition sein, wird sie Robert Habecks Pläne durchkreuzen und das Finanzministerium beanspruchen müssen.
Wir sprechen nach dem „Ja“ der FDP-Gremien für Koalitionsverhandlungen mit SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil über die entscheidenden Themen und was schwierig werden könnte.
Die Ampel-Sondierungen gehen in die heiße Phase. Die EU-Kommission präsentiert eine „Toolbox“ gegen hohe Strompreise. Und in Berlin wird über Auswege aus der Pflegekrise debattiert. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil zeigt sich zufrieden mit den Sondierungsgesprächen. „Ich bin optimistisch, was die nächsten zwei Tage angeht“, sagt Klingbeil mit Blick auf die Fortsetzung der Verhandlungen am Freitag.
Zwei Tage lang haben SPD, Grüne und FDP sondiert, ob ein Bündnis funktionieren könnte. Am Dienstag äußern sich die Vertreter zweier Parteien zuversichtlich. Doch die FDP gibt sich zurückhaltend.
Nach getrennten Gesprächen mit der FDP und den Grünen will die SPD möglichst schnell konkrete Sondierungen mit beiden Parteien zur Bildung einer Ampel-Koalition aufnehmen.
In Berlin treffen sich SPD, Grüne, FDP und Union in unterschiedlichen Kombinationen, um bilateral Koalitionsoptionen auszuloten. Die FDP gibt sich betont zurückhaltend, dafür strotzt die SPD vor Optimismus.
Die SPD-Linken mochten Pragmatiker wie Olaf Scholz noch nie. Aber sie haben sie immer gebraucht. Kann das gut gehen?
Einst wollten Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans die SPD in die Opposition führen. Können ausgerechnet die beiden Parteivorsitzenden nun dabei helfen, ein Regierungsbündnis zu schmieden?
Laschet muss nun alle Hoffnung in das Kanzleramt setzen. Die SPD gibt sich geschlossen. Grüne und FDP „sondieren vor“. Die EU sagt Schleusern den Kampf an. Und den Briten geht das Benzin aus. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Die SPD muss vor allem der FDP jetzt gute Angebote machen, um sie in eine Ampel-Koalition zu ziehen. Generalsekretär Lars Klingbeil spricht im Interview über Mindestlohn und Vertraulichkeit – und dass er sehr optimistisch sei.
Die SPD-Spitze versucht, die FDP gefügig zu machen – doch der Kanzlerkandidat macht deutlich: Sein Stil ist das nicht. Olaf Scholz spricht lieber von Freunden.
Sowohl Scholz als auch Laschet beanspruchen das Kanzleramt für sich. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht den Regierungsanspruch klar bei seiner Partei.
Sollten große Wohnungsunternehmen enteignet werden? Darüber hat Berlin am Sonntag abgestimmt. Nach Auszählung in fast allen Wahlbezirken stimmten rund 56 Prozent mit „Ja“. Ob es dazu kommen wird, ist unklar.
Am Wahlabend war das Signal von CDU-Chef Armin Laschet eindeutig: Er will jetzt Kanzler werden. Nach Kritik aus den eigenen Reihen angesichts der herben Verluste in der Wahl, klingt das am Montag schon anders.
Im Willy-Brandt-Haus jubeln die Sozialdemokraten am Sonntagabend wie lange nicht. Olaf Scholz wertet das Ergebnis nach ersten Hochrechnungen als klaren Regierungsauftrag – doch sein Vorsprung ist dünn.
Noch vor wenigen Wochen schien die SPD abgeschlagen. Doch zum Wahlkampfabschluss in Köln präsentieren sich die Partei und ihr Kanzlerkandidat Olaf Scholz siegesgewiss.
Lars Klingbeil stammt aus einer konservativen Gegend. Das Rennen gegen einen CDU-Mann ist knapp, der SPD-Politiker muss es unbedingt gewinnen – weshalb Kanzlerkandidat Scholz persönlich ihm den Rücken stärkt.
Im Schlussspurt des Wahlkampfs überziehen Union und SPD einander mit Vorwürfen. Selbst die Grünen greifen nun Olaf Scholz an. Und auch zwischen CDU und CSU knirscht es wieder einmal.
Auf einer Wahlkampfveranstaltung hat SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil den Kanzlerkandidaten der Union scharf angegriffen. Laschet hatte die Position der SPD bei Entscheidungen der Nachkriegsgeschichte kritisiert.
Die SPD zielte zum Wahlkampfauftakt auf den Laschet-Vertrauten Nathanael Liminski. Doch damit beschädigte sie sich vor allem selbst.
Die SPD schneidet ihre Kampagne ganz auf den Kanzlerkandidaten zu – die Wähler mögen ihn lieber als die Partei.
Die Ko-Vorsitzende der SPD, Saskia Esken, stellt sich hinter die Forderung nach einer Testpflicht für ungeimpfte Einreisende. Laut dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder soll dies schon vom 1. August an gelten.
Die SPD ist in Umfragen wie festgenagelt. Sie hofft, dass am Ende die Wähler Olaf Scholz als natürlichen Erben der Kanzlerin sehen. Reicht das?
Kurz vor der Vorstellung des Wahlprogramms der Union loben CDU-Politiker wie der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans das Papier. Die SPD wirft der Union hingegen „soziale Kälte“ vor.
Hundert Tage sind es bis zur Wahl. Fünf Männer, eher unbekannt, kümmern sich um die Kampagnen der Parteien. Wer sind sie und wie arbeiten sie mit den Parteien zusammen?
Die SPD kürt Olaf Scholz offiziell zu ihrem Kanzlerkandidaten. Die großen Zweifel der Vergangenheit scheinen vergessen zu sein. Doch wie kann ein bleierner Parteitag aus dem andauernden Umfragetief heraus helfen?
Mit scharfen Attacken auf den Koalitionspartner eröffnet Lars Klingbeil den Parteitag der SPD. Die Union sei unfähig, das Land weiter zu regieren. Auch Armin Laschet kritisiert er.
Seit Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten ausgerufen wurde, bleibt die Zustimmung für die Sozialdemokraten mau. Mit dem virtuellen Parteitag am Sonntag soll sich das ändern.
Der Machtkampf um die Kanzlerkandidatur in den Unionsparteien erinnert an den Ausbruch eines Vulkans. Bei „Hart aber fair“ ist das Grund genug für eine kurzfristige Themenänderung.
Warum SPD-Generalsekretär Klingbeil den Gesundheitsminister scharf kritisiert, wie Bayerns Gesundheitsminister den „Impfturbo“ aktivieren will - und wieso die CDU in Rheinland-Pfalz bei der Landtagswahl keinen Wahlkampf mit Corona machen will.
Die Sozialdemokraten bereiten auf einer Klausurtagung das Wahljahr vor und stimmen optimistische Töne an. Beim Programm wird es auch darum gehen, in welche Richtung die Partei in Zukunft will.
Die SPD sieht in den Impfproblemen eine Chance zur Profilierung im Wahlkampf. Politiker aus ihren Reihen haben viel an der Regierungspolitik auszusetzen. Ein Angriff reiht sich an den anderen.