Wie lange dauert ein Jahrzehnt bei der SPD?
Aus ihrem Überraschungscoup in der Bundestagswahl will die SPD einen Dauerauftrag machen. Der Berliner Parteitag zeigte, wie brüchig diese kühne Perspektive ist.
Aus ihrem Überraschungscoup in der Bundestagswahl will die SPD einen Dauerauftrag machen. Der Berliner Parteitag zeigte, wie brüchig diese kühne Perspektive ist.
Der frühere Juso-Chef Kevin Kühnert wurde in Nachfolge Lars Klingbeils zum Generalsekretär der Partei gewählt. Formal müssen die Mitglieder das Ergebnis noch einmal per Briefwahl bestätigen.
Die SPD hat Saskia Esken und Lars Klingbeil auf ihrem Bundesparteitag in Berlin zu den Parteivorsitzenden gewählt. Der bisherige stellvertretende Parteivorsitzende Kevin Kühnert rückt auf Klingbeils alten Posten.
Der designierte SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil will auf dem Chefsessel der Partei für Geschlossenheit sorgen. Der Weg in eine gute Zukunft führe „über Brücken, nicht durch Gräben“.
Was ist nur aus der SPD geworden? Plötzlich ist sie eine Kanzlerpartei – sie wirkt befriedet und mit sich selbst zufrieden. Kann das gut gehen?
Olaf Scholz präsentiert die Liste der künftigen SPD-Minister. Viele Frauen und Männer aus der Partei hatten sich bemüht, manche sich geradezu penetrant beworben. Doch bis zur letzten Minute bleibt alles vertraulich.
Aus Niederlagen lernen, ebenso aus Erfolgen – damit hat Olaf Scholz eine politische Karriere gemacht, die ihn bis ins Kanzleramt führt. Selbst seine Partei, die sich lange gegen ihn gewehrt hat, versammelte sich am Ende hinter ihm.
Der Aufmarsch vor dem Haus der sächsischen Gesundheitsministerin sei eine „organisierte Einschüchterung einer staatlichen Repräsentantin“, sagt Horst Seehofer. Kritik kommt auch von AfD-Chef Tino Chrupalla.
Die Parteispitze hat den früheren Juso-Vorsitzenden offenbar für das Amt vorgeschlagen. An seiner Stelle soll der NRW-Landesvorsitzende Thomas Kutschaty stellvertretender SPD-Chef werden.
Putins Freunde in Deutschland knüpfen ihre Teppiche. Lars Klingbeil ist mit drei Menschen verbunden, die mit dem russischen Präsidenten befreundet sind. Welche Rolle spielt der zukünftige SPD-Chef dabei?
Noch nie saßen so viele Jusos im Bundestag. Es gab die Überlegung, einen organisierten Flügel aus der jungen Gruppe zu machen. Was das für Olaf Scholz bedeutet.
Zu viel Harmonie: Kevin Kühnert kritisiert die FDP für ihre Wohnungspolitik. Es ist auch eine Attacke gegen den baldigen Kanzler Olaf Scholz.
Von Euphorie keine Spur: Die Jusos diskutieren auf ihrem Bundeskongress den Koalitionsvertrag der Ampel. Ihnen fehlen einige Punkte. Lars Klingbeil hält dagegen.
Die FDP ist nicht mehr kategorisch gegen verpflichtende Impfungen. Möglicherweise sollen sie nicht für ganze Berufsgruppen gelten, aber für bestimmte Einrichtungen.
Die Verhandlungen über die Bildung der künftigen Bundesregierung nähern sich der Zielgeraden. Die Generalsekretäre von SPD, Grünen und FDP zeigen sich optimistisch: Das Ergebnis könnte bald vorliegen.
Die Corona-Situation spitzt sich wieder zu. Unter den Ampel-Parteien gibt es erste kleine Verspannungen. Und der 9. November als „Schicksalstag“ der Deutschen ist Anlass kritischer Selbstreflexion.
Die SPD soll künftig von dem Duo Saskia Esken und Lars Klingbeil geführt werden. Für Olaf Scholz bringt das auch mehr Spielraum bei der Besetzung seines Kabinetts.
Das ungleiche Duo aus Saskia Esken und Lars Klingbeil soll die SPD führen. Kann das gut gehen? Ja. Klingbeil hat den nötigen kühlen Kopf. Sein Ziel wird sein: Scholz’ Kanzlerschaft nicht nach vier Jahren enden zu lassen.
Der SPD-Generalsekretär soll mit Saskia Esken an die Spitze der Partei treten. Obwohl er zum konservativen Seeheimer Kreis gehört, hat er viele Anhänger unter den Parteilinken.
Nach dem Rückzug von Norbert Walter-Borjans will Lars Klingbeil die SPD gemeinsam Saskia Esken führen. das Präsidium hat am Montagvormittag für die beiden als Parteivorsitzende gestimmt. Verfolgen Sie die Pressekonferenz der SPD hier im Livestream.
Der bisherige Generalsekretär Lars Klingbeil und Parteichefin Saskia Esken wollen die SPD künftig gemeinsam führen. Das erklärten beide am Montag in einer SPD-Präsidiumssitzung. Das Präsidium nahm den Vorschlag an.
Nach dem angekündigten Rückzug von Norbert Walter-Borjans an der SPD-Spitze läuft alles auf Generalsekretär Lars Klingbeil hinaus. An diesem Montag will die Parteiführung Klarheit schaffen.
In Sachsen gilt nun flächendeckend 2G. Nach 20 Monaten dürfen geimpfte Europäer wieder in die USA reisen. Und die EKD-Synode beschäftigt sich mit sexuellem Missbrauch durch Kirchenvertreter.
Die SPD will am Montag ihr künftiges Führungs-Duo präsentieren. Beste Aussichten haben Lars Klingbeil und Saskia Esken.
In der SPD soll jetzt neben eine Idealistin des Friedens ein Pragmatiker des Russlandgeschäfts treten. Grüne und FDP dürfen dieser Partei nicht die Außenpolitik überlassen.
Am Rande der Weltklimakonferenz kommt es zur Großdemonstration. Viele Deutsche befürworten eine Impfpflicht. Und „Wetten, dass...“ kehrt zurück auf den Bildschirm. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der SPD-Vorsitz scheint nicht mehr das schönste Amt neben dem Papst zu sein. Schöner ist das Kabinett. Das gilt für Saskia Esken, aber erst recht für Lars Klingbeil.
Schon bald will die SPD geklärt haben, ob sie nur einen neuen Vorsitzenden sucht oder gleich zwei – und wer das sein soll. Esken und Klingbeil müssen sich zwischen Partei- und Ministeramt entscheiden – und das mitten in Koalitionsverhandlungen.
Eine kleine Gruppe aus Politikern hat die ausgebrannte SPD aufgerichtet und zum Wahlsieg geführt. Nun verfolgen ihre Mitglieder eigene Ziele.
Muss Olaf Scholz nun nach dem Parteivorsitz streben? Nicht unbedingt. Denn er ist ohnehin der Chef, egal wer unter ihm die Vorsitzenden sind. Und nur solange das so ist, geht es für die SPD gut.
Die Sozialdemokraten überlegen, ihre jahrelange Blockade gegen das unbemannte Waffensystem aufzugeben. Im Machtpoker der Ampel-Parteien könnte ihr das bald nützlich werden.
Die Corona-Fallzahlen sind im Vorwochenvergleich um 38 Prozent gestiegen. SPD-Generalsektretär Lars Klingbeil ruft angesichts der Entwicklung zur Vorsicht auf. Forderungen nach mehr Tempo bei Drittimpfungen werden laut.
300 Unterhändler machen für SPD, Grüne und FDP die Einzelheiten des Koalitionsvertrags aus. In 22 Arbeitsgruppen ringen sie um Kompromisse. Doch die harten Nüsse müssen die Parteichefs selbst knacken.
SPD, Grüne und FDP haben sich einen ehrgeizigen Zeitplan gesetzt. Der Koalitionsvertrag soll Ende November fertig sein – vieles soll besser laufen als vor vier Jahren.