Verärgerung über Versöhnung
Die Nahost-Friedensgespräche sind nach der Annäherung von Fatah und Hamas in Gefahr. Israel berät über Strafmaßnahmen gegen die palästinensische Autonomiebehörde. Die Palästinenser versuchen, Bedenken zu zerstreuen.
Die Nahost-Friedensgespräche sind nach der Annäherung von Fatah und Hamas in Gefahr. Israel berät über Strafmaßnahmen gegen die palästinensische Autonomiebehörde. Die Palästinenser versuchen, Bedenken zu zerstreuen.
Weil die regierende PLO in Palästina ein Bündnis mit der radikalislamischen Hamas eingehen will, beendet Israel empört die Friedensgespräche. Die Vermittlungsversuche sind gescheitert.
Die rivalisierenden Palästinenserorganisationen haben sich auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung und Neuwahlen geeinigt. Sollte es dieses Mal klappen, gefährdet das die Verhandlungen mit Israel.
Während die Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern stocken, eskaliert im Nahen Ostern wieder die Gewalt. Im Süden Israels schlugen Raketen ein. Das Land reagiert mit Luftangriffen.
Mehr als 40 Raketen sind in der Nacht zum Donnerstag vom Gazastreifen aus nach Israel geschossen worden – so viele wie seit Jahren nicht mehr. Verantwortlich war die Gruppe „Islamischer Dschihad“. Mit ihr macht sich eine neue Kraft im Konflikt breit.
Der britische Premier Cameron will in Israel für Frieden mit den Palästinensern werben. Aber dann gerät Israel unter massiven Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen.
Im Gazastreifen wird ein Spielfilm über die Entführung des Israelis Gilad Schalit gedreht - unterstützt von der islamistischen Hamas.
Die israelische Marine hat im Roten Meer ein Schiff mit Raketen aus Iran aufgebracht, die für Terrororganisationen im Gazastreifen bestimmt gewesen sein sollen.
In Kürze erscheint „Breaking News“, der neue Roman von Frank Schätzing, Thriller und Geschichtslektion, Startauflage: 500.000 Stück. Was steckt im Buch? Was dahinter? Ein Besuch.
Bundeskanzlerin Merkel will mit Israels Premier Netanjahu über den stockenden Friedensprozess reden, vor allem die Siedlungspolitik sieht sie kritisch. Der israelische Historiker Segev hofft, Deutschland werde das selbstzerstörerische Israel retten.
Deutschland spielt eine weithin anerkannte Vorreiterrolle bei der Fortentwicklung der internationalen Strafgerichtsbarkeit. Doch das Prinzip, überall auf der Welt Völkermord zu verfolgen, stößt an Grenzen.
Ägyptische Sicherheitskräfte befürchten nach dem jüngsten Anschlag eine neue Welle der Gewalt auf der Sinai-Halbinsel. Das Auswärtige Amt sprach eine Reisewarnung für den Badeort Taba aus.
Der Eklat in der Knesset zeigt, wie blank die Nerven vieler Israelis liegen. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hätte neben seinem – unbestrittenen – Kampfgeist etwas mehr Taktgefühl zeigen sollen.
Der deutsche EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich „überrascht und betroffen“ über die wütenden Reaktionen auf seine Rede im israelischen Parlament gezeigt: „Ich habe eine pro-israelische Rede gehalten.“
Als EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in der Knesset über den Wasserverbrauch von Israelis und Palästinensern sprach, ging es hoch her. Zahlen sind im Nahost-Konflikt immer hochpolitisch – und selten verlässlich.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz eine „selektive Wahrnehmung“ der Lage in Nahost vorgehalten. Zuvor hatten nationalreligiöse Abgeordnete Schulz’ Rede vor der Knesset mit Zwischenrufen gestört.
Eine Lösung des Streits über eine Entschädigung wegen der Erstürmung das Gaza-Hilfsschiffs „Mavi Marmara“ rückt offenbar in greifbare Nähe. Der türkische Außenminister Davutoglu spricht von einem „erheblichen Fortschritt“.
Im Streit mit Ankara über eine Entschädigung für die Erstürmung des Gaza-Hilfsschiffs „Mavi Marmara“ macht Israel laut einem Zeitungsbericht ein neues Angebot. Damals waren neun Menschen getötet worden.
Das Terrornetzwerk Al Qaida plante möglicherweise mehrere Anschläge in Israel – darunter auf die amerikanische Botschaft in Tel Aviv. Drei verdächtige Palästinenser wurden festgenommen, von denen es hieß, sie seien über das Internet angeworben worden.
Der frühere Ministerpräsident Scharon hat auf einem Hügel neben seinem Bauernhof die letzte Ruhe gefunden. Ministerpräsident Netanjahu würdigte ihn als einen „der größten Kämpfer des Volkes Israel“.
Der verstorbene Ariel Scharon war ein eigenwilliger und draufgängerischer Politiker. Bevor er vor acht Jahren ins Koma fiel, überraschte er sein Land mit einem radikalen Kurswechsel in der Gaza-Frage.
Politiker des Westens haben Ariel Scharon nach seinem Tod als einen der wichtigsten Architekten Israels gewürdigt. Die radikalislamistische Hamas wünscht ihn zur Hölle. Von Sonntag an wird er in der Knesset aufgebahrt.
Vor fast genau acht Jahren fiel der israelische Likud-Politiker Ariel Scharon nach einer Hirnblutung ins Koma. Nun ist Scharon in einer Klinik in Tel Aviv gestorben. Er stand für die Siedlungsgeschichte Israels wie kein anderer.
Israel setzt zum Jahreswechsel ein Zeichen des guten Willens und lässt 26 palästinensische Häftlinge frei. Im Friedensprozess zeichnen sich währenddessen neue Spannungen ab.
Nach schweren Bombardements im Gaza-Streifen hat Israel nun auch einen wichtigen Grenzübergang nach Gaza geschlossen. Es reagiert damit auf die Ermordung eines Israelis durch einen palästinensischen Scharfschützen.
Zum Artikel „Flucht ins Feindesland“ (F.A.Z. vom 13. November): Hans-Christian Rößler berichtet ausführlich über die Behandlung von bislang mehr als ...
Unter palästinensischen Jugendlichen gärt es. Viele wenden sich von der Politik ab – und träumen doch davon, es den jungen Tunesiern oder Ägyptern gleichzutun. Vor allem in Gaza herrschen Angst und Hoffnungslosigkeit.
Die israelische Armee hat im Gazastreifen vier Palästinenser getötet. Es soll sich um Mitglieder der radikal-islamischen Hamas handeln.
Israel hat 26 palästinensische Häftlinge freigelassen. Fast alle hatten Israelis umgebracht. Während es in Israel zu heftigen Debatten kommt, fließen bei den Palästinensern Freudentränen.
Ein geheimer Mitschnitt zeigt, was der gestürzte Präsident Husni Mubarak denkt: Die Amerikaner sind Schuld an der ägyptischen Revolution und Verteidigungsminister al Sisi fungiert als unterwürfiger Helfer der Muslimbrüder.
hcr. JERUSALEM, 22. September. Die israelische Armee hat die Abriegelung des Gazastreifens weiter gelockert. Seit Sonntag dürfen nach Angaben der ...
In seinem Jugendbuch hat Martin Schäuble den Stand der Technik weitergedacht. Ein Gespräch über Altwissen, das digital manipulierbar wird, Datenbrillen und wechselseitige Überwachung mit eingeblendeten Zuschauerzahlen.
Jürgen Todenhöfer übt Kritik an der westlichen Politik im Nahen Osten: Kriege würden mit Lügen und Dämonisierungen vorbereitet und später als humanitäre Interventionen verharmlost.
Nach 1945 gaben jüdische Immobilienkaufleute Frankfurt sein heutiges Gesicht. Es sind Menschen wie Michael und Max Baum. Sie wurden reich, und die Stadt am Main wurde schön.
Auf der Sinai-Halbinsel sind mindestens 24 Polizisten getötet worden. Deutschland will seine Aufbauhilfe für Ägypten überprüfen. Ein Gericht in Kairo ordnete derweil ein Ende der Untersuchungshaft des gestürzten Machthabers Mubarak an.
Die vom Militär unter dem Armeechef Abd al Fattah al Sisi eingesetzte Übergangsregierung ordnete am Donnerstag die Schließung des Grenzübergangs Rafah zu dem