„Israel läuft die Zeit davon“
Peter Neumann wirft in Frankfurt einen nüchternen Blick auf die Hamas. Der Terrorismusforscher glaubt: Israel hat die militärische Kraft der Islamisten-Miliz unterschätzt.
Peter Neumann wirft in Frankfurt einen nüchternen Blick auf die Hamas. Der Terrorismusforscher glaubt: Israel hat die militärische Kraft der Islamisten-Miliz unterschätzt.
Der Internationale Strafgerichtshof könnte Haftbefehle gegen Benjamin Netanjahu und andere hochrangige Israelis verhängen. Es geht auch um Angriffe auf zwei Krankenhäuser im Gazastreifen.
Deutschland muss seine Rüstungsexporte nach Israel nicht stoppen, entscheiden die höchsten UN-Richter. Die blicken aber besorgt auf die Lage in Gaza.
Die Columbia-Universität in New York hatte protestierenden Studenten mit Suspendierung gedroht. Diese verbarrikadierten sich daraufhin in einem Gebäude. Ihre Forderung: Die Universität soll ihre Kontakte nach Israel kappen.
Israel hat ein neues Angebot für ein Geiselabkommen vorgelegt. Es soll der Hamas nach Angaben diplomatischer Kreise weit entgegenkommen. Aber trotz positiver Signale herrscht Skepsis.
Lassen sich die Islamisten der Hamas mit Blick auf die drohende Offensive Israels in Rafah auf einen Deal mit Israel ein? Auch für Regierungschef Netanjahu steht viel auf dem Spiel. Der Überblick.
In Den Haag entscheidet der Internationale Gerichtshof über Nicaraguas Eilantrag zu einem deutschen Rüstungsstopp. Tausende Stahlkocher protestieren in Duisburg. Und: Bayern-Trainer Tuchel träumt von Wembley. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Israelische Jugendliche aus der Nähe des Gazastreifens sind zu Gast an der Frankfurter Carl-von-Weinberg-Schule. Das Land Hessen will ihnen etwas Normalität schenken.
Nur ein Fluss trennt Jordanien vom Nahostkonflikt. Der Krieg im nahen Gaza sorgt dort nicht nur für heftigen Protest, sondern bedroht mit dem Tourismus auch eine der wichtigsten Einnahmequellen.
Kann eine israelische Offensive in Rafah noch abgewendet werden? Bei Gesprächen in Riad und Kairo soll es um eine Feuerpause und eine Freilassung von Geiseln gehen. Die Lage im Überblick.
In Israel wächst der Druck auf Regierungschef Netanjahu, sich mit der Hamas auf eine Freilassung zu einigen. Doch ob es tatsächlich ein Abkommen geben wird, ist ungewisser denn je.
In Riad diskutierten führende arabische Diplomaten Möglichkeiten zur Erreichung eines Waffenstillstands im Gazastreifen. Währenddessen verzögert Israel einen Angriff auf Rafah, in der Hoffnung auf die Freilassung von Geiseln.
Der Minenräumdienst der Vereinten Nationen geht bislang von 37 Millionen Tonnen Trümmern und rund zehn Prozent Blindgängern im Gazastreifen aus. Um am Ende des Krieges alles zu beseitigen, könnte es über ein Jahrzehnt benötigen.
Die Hoffnungen ruhen auf Ägyptens Vermittlerrolle. Israels Regierung will offenbar Zweifel daran zerstreuen, dass sie es mit den Angriffsplänen ernst meint.
Zahlreiche Zivilisten sollen Rafah vor Israels angekündigter Militäroffensive schon verlassen haben. Kommt in letzter Minute doch noch eine Feuerpause zustande? Der Überblick.
Während in Khan Yunis neue Zeltstädte entstehen, entsendet die israelische Armee weitere Truppen in den Gazastreifen. Die lange angekündigte Offensive in Rafah rückt offenbar näher.
Die radikalislamische Hamas hat am Mittwoch ein Video einer in den Gazastreifen verschleppten Geisel veröffentlicht. Die Eltern von Hersh Goldberg-Polin wenden sich mit einem Appell an die Öffentlichkeit.
Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels ist in die Uni Frankfurt gekommen, um mit Studenten über die Demokratie zu diskutieren. Schnell kommt das Gespräch auf Gendersterne – und die Frage, was aus einem alten Druckereigebäude wird.
Israels Offensive gegen die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Rafah rückt scheinbar näher. Auf internationalen Druck hin ändert die Armee aber wohl ihre Taktik. Der Überblick.
Minouche Shafik hatte große Pläne, als sie im vergangenen Jahr den Posten als Präsidentin der Columbia-Universität antrat. Doch im Streit über die Gaza-Proteste dringt sie nicht mehr zu Studenten und Dozenten durch.
New Yorker Studenten wollen ihre Protestcamps gegen den Krieg in Gaza nicht räumen. Eine Hochschule ist ratlos, die andere baut einen Zaun.
Die beiden Präsidenten sprechen länger als geplant miteinander. Am Ende werden Gemeinsamkeiten betont. Aber es gibt auch Dissens.
Statt den zuerst angegriffenen Norden des Küstengebiets zu kontrollieren, muss Israel weiter gegen Hamas-Kämpfer vorgehen. Zugleich ist dort die Gefahr einer Hungersnot am größten.
Der Bundespräsident ist zu Gast beim türkischen Staatschef. Die Bundesregierung präsentiert ihre neue Prognose für die Entwicklung der Wirtschaft. Und das EU-Parlament stimmt über das umstrittene Lieferkettengesetz ab. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die perfide Strategie der Hamas geht auf: Israel scheint sich so zu verhalten, als wäre es ebenso schlimm wie sein Feind. Wenn Politik eine Chance bekommen soll, muss die binäre Logik überwunden werden. Ein Gastbeitrag.
Der frühere Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit blickt inzwischen anders auf den Gazakrieg als nach dem 7. Oktober. Am Freitag diskutiert er mit anderen Experten in Frankfurt über Auswege aus dem Nahostkonflikt.
Seit Wochen kündigt Israel eine Offensive in Rafah an. Nun läuft einem Bericht zufolge die Vorbereitung. Derweil übt das Land Kritik am Bericht zum Hilfswerk in Gaza. Der Überblick.
Israel könnte in Kürze mit seiner Offensive in der Stadt Rafah beginnen. An der Grenze zu Libanon wurde eine israelische Drohne abgeschossen. Der Überblick.
Dieter Hallervorden hat den Bogen raus. Er nimmt alle Narrative der Hamas zum Krieg mit Israel auf und sagt, mit Antisemitismus habe das nichts zu tun. Hat es aber.
Dieter Hallervorden veröffentlicht ein Gedicht über den Krieg in Gaza und missbilligt Israels Politik. Er spricht von „Apartheid“ und „Völkermord“ und weist den Vorwurf des Antisemitismus von sich.
Während sich alle Augen auf die Konfrontation mit Iran richten, schafft die israelische Armee in Gaza Fakten – und baut eine Pufferzone. Kommt Netanjahu die Eskalation mit Teheran entgegen?
900 Polizisten waren am Freitag im Einsatz. Nach nicht einmal einer Stunde mussten sie den Kongress unterbrechen, der nun auch am Wochenende nicht weiter stattfinden darf.
Die Teilnehmer wurden von den Beamten aufgefordert, den Saal zu verlassen. Zuvor hatte ein Redner die Situation in Gaza mit dem Holocaust und dem Völkermord in Ruanda verglichen.