Die echten Verbrechen von Gaza
Vorwürfe gegen Israel sind oft einseitig und überzogen. Das gilt teilweise auch für den jüngsten UN-Bericht. Doch die Empörung darüber darf nicht verschleiern, wie viel Unrecht die Armee in Gaza begangen hat.
Vorwürfe gegen Israel sind oft einseitig und überzogen. Das gilt teilweise auch für den jüngsten UN-Bericht. Doch die Empörung darüber darf nicht verschleiern, wie viel Unrecht die Armee in Gaza begangen hat.
Nachdem Trump vor Wochen nahelegte, dass Palästinenser den Gazastreifen verlassen sollten, distanziert er sich nun plötzlich von diesen Plänen. Bei einer Pressekonferenz reagierte er gereizt auf eine kritische Nachfrage einer Journalistin.
Die Regierung Trump will einen Absolventen der Columbia Universität wegen seines politischen Eintretens gegen den Gazakrieg abschieben. Bei der Jagd auf Aktivisten soll auch Künstliche Intelligenz helfen.
Israel verletze seine völkerrechtlichen Verpflichtungen, sagt Steffen Seibert. Wieder zahle die Bevölkerung von Gaza den Preis für das Verhalten der Hamas. Lobende Worte findet der Botschafter für Trumps Nahost-Gesandten.
Der arabische Gaza-Plan ist ein erster, vager Schritt. Doch die entscheidende Frage für die Zukunft lautet: Wer ist bereit, langfristig Verantwortung für das Küstengebiet zu übernehmen?
Auf einem Sondergipfel der Arabischen Liga wird ein Wiederaufbauplan für den Gazastreifen beschlossen – ohne Umsiedlung. Wichtige Fragen bleiben aber offen.
Ilay Davids Bruder wurde von der Hamas in einem Geiselvideo instrumentalisiert. Wie viele Angehörige in Israel setzt er seine Hoffnung in den US-Präsidenten.
Die BBC zieht den Film „Gaza: How to Survive a War Zone“ zurück, nachdem herauskam, dass der Erzähler der Sohn eines Hamas-Ministers ist. Das habe die Produktionsfirma verschwiegen. Der Ruf der BBC sei beschädigt.
Im Ringen um das Gazaabkommen blockiert Israel Hilfslieferungen. Die Hamas greift zu manipulativen Videos.
Die erste Phase der Waffenruhe im Gazastreifen endete am Samstag. Nun stimmt Israel einem US-Vorschlag für eine Verlängerung zu – und warnt indirekt, der Krieg könne wieder ausbrechen.
Unklar ist, wie es nach Ablauf der ersten Waffenruhe-Phase weitergeht. UN-Generalsekretär Guterres fordert, die Waffen weiter schweigen zu lassen. Derweil beginnt für die Muslime in Nahost der Fastenmonat Ramadan. Der Überblick.
Vier Wochen später als vorgesehen beginnen die Verhandlungen über die zweite Phase des Gaza-Abkommens. Die Ziele Israels und der Hamas sind schwer miteinander zu vereinbaren.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist mit Donald Trump im Weißen Haus verabredet. Die Waffenruhe im Gazastreifen läuft aus. Und in Hollywood trifft sich die internationale Filmbranche zur glamourösen Verleihung der Oscars. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Donald Trump teilt ein bizarres Video, das bebildert, wie das Urlaubsparadies „Trump Gaza“ aussehen könnte. Das wirkt wie Satire, dem US-Präsidenten scheint es aber zu gefallen. Am Ende liegt er mit Netanjahu am Pool.
Donald Trump teilt ein bizarres Video, das bebildert, wie das Urlaubsparadies „Trump Gaza“ aussehen könnte. Das wirkt wie Satire, dem US-Präsidenten scheint es aber zu gefallen. Am Ende liegt er mit Netanjahu am Pool.
Israel verstärkt seine Militäraktionen in Dschenin im Norden des Westjordanlandes – und zwingt Tausende Palästinenser in die Flucht. Viele erinnert das an das Vorgehen im Gazastreifen.
Die Außenminister haben Strafmaßnahmen in den Sektoren Energie, Verkehr und Banken ausgesetzt. Das ist eine Geste in Richtung der neuen Machthaber in Damaskus.
Israel setzt die Hamas unter Druck, damit sie ihre Propagandaschauen bei der Freilassung der Geiseln einstellt. Die Hamas bezeichnet das als Ausrede, um das Abkommen zu sabotieren.
Im Gegenzug für die Freilassung weiterer Geiseln hätten Hunderte palästinensische Häftlinge freikommen sollen. Nun stoppt Regierungschef Benjamin Netanjahu das Vorhaben. Er macht der Hamas schwere Vorwürfe.
Die Wiedersehensbilder mit freigelassenen Geiseln sind für Herut Nimrodi schwer zu ertragen. Auch ihr Sohn wurde von der Hamas entführt. Aber sie weiß nicht einmal, ob er noch lebt. Wie hält die Familie das aus?
Die martialisch inszenierte Übergabe getöteter Geiseln durch die Hamas ist eine bittere Erinnerung daran, wohin blinder Hass führen kann. Israel darf sich aber nicht vom Wunsch nach Rache leiten lassen.
Die Hamas hat einen falschen Leichnam übergeben und spricht von einem Versehen – Netanjahu droht mit harten Konsequenzen. In Riad wird derweil über den Wiederaufbau des Gazastreifens beraten.
Während Donald Trump den Gazastreifen zur „Riveria“ umbauen will, haben Weltbank, Vereinte Nationen und EU berechnet, was die Behebung der Schäden kostet. Ein Problem sind die Trümmerberge.
Nach der Wahl könnte die Mehrheitsbildung schwierig werden, Verdi ruft zum Streik im Nahverkehr auf, und in Riad wird über den Wiederaufbau des Gazastreifens beraten. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Hamas inszeniert die Übergabe von vier toten Geiseln aus Gaza als martialische Show. Israel trauert um eine Mutter und ihre beiden kleinen Kinder – und um einen 84 Jahre alten Friedensaktivisten.
Münchner Sicherheitskonferenz +++ Widerspruchslösung +++ Umsiedlungspläne+++ Autokonzern im Umbruch +++ „Hofnarr“ +++ Vor der Wahl +++ Wissenschaftliche Chefberatung
Der Mord am Dissidenten Jamal Khashoggi scheint vergessen. Saudi-Arabien mausert sich vom Paria zum Akteur auf der Weltbühne. Das hat auch mit Donald Trumps Geschäftsinteressen zu tun.
Es mangelt nicht an Ideen, um den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen – nur müssen genügend Menschen daran glauben, dass Frieden mit der anderen Seite möglich ist. Was können internationale Partner tun?
Gespräche über die nächste Phase der Waffenruhe im Gazastreifen kamen bisher nicht recht in Gang. Nun scheint es Bewegung zu geben. In Libanon drängt die Hizbullah auf den vereinbarten Abzug der israelischen Armee „ohne Ausreden“. Der Überblick.
In Israel fordern Protestler vor Gesprächen von US-Außenminister Rubio mit der Regierung die volle Umsetzung des Waffenruhe-Deals. Zuvor freigelassene Geiseln wurden in Gaza wohl misshandelt. Der Überblick.
Nach tagelangem Ringen hat die Hamas zugesichert, am Samstag drei weitere israelische Geiseln freizulassen. Fragil bleibt das Gaza-Abkommen trotzdem. Denn der nächste Konflikt zeichnet sich schon jetzt ab.
Donald Trump beharrt auf seiner umstrittenen Gazaübernahme. Damit zeigt der US-Präsident vor allem eins: wie wenig er vom Völkerrecht hält. Sollte Trump Ernst machen, könnte sich auch Den Haag mit dem Fall beschäftigen.
Nach Trumps Forderung, alle Geiseln müssten bis Samstag freikommen, bleibt Israels Position unklar. Die Vermittler versuchen derweil, die Krise beizulegen.
Die Berlinale distanziert sich von der Antisemitismus-Resolution des Bundestages und beruft sich auf die Meinungsfreiheit. Geht der Skandal der Preisgala vom letzten Jahr in die nächste Runde?
Sie sind zwei der prominentesten Comicautoren und jeweils dezidiert politische Köpfe. Nun haben sich Art Spiegelman und Joe Sacco zusammengefunden und ihrer Frustration über die Ereignisse in Gaza Luft gemacht.