Eine To-do-Liste für mehr Wirtschaftskraft
Bundeskanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron treten beim EU-Sondergipfel zur Wirtschaft geschlossen auf. Zumindest bei einem wichtigen Binnenmarktprojekt könnte das die EU endlich voranbringen.
Bundeskanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron treten beim EU-Sondergipfel zur Wirtschaft geschlossen auf. Zumindest bei einem wichtigen Binnenmarktprojekt könnte das die EU endlich voranbringen.
Die demonstrierte Gemeinsamkeit von Merz und Frankreichs Präsident Macron folgt auf wahrnehmbare Dissonanzen in den vergangenen Tagen. Auch Macron dringt auf rasche Beschlüsse zur Stärkung der europäischen Wirtschaft.
Viele Konjunkturindikatoren in der Währungsunion stehen eigentlich recht gut. Wenn da nur das niedrige Wachstum nicht wäre. Der EU-Sondergipfel lenkt davon ab.
Die Regierung von Giorgia Meloni will härter gegen Migration vorgehen. Die italienische Ministerpräsidentin sieht das „Modell Albanien“ als Vorbild für Europa.
Die Ariane 6 soll an diesem Donnerstag zum ersten Mal mit vier Startverstärkern abheben. Für den Hersteller geht es um viel – auch mit Blick auf neue Aufträge der Bundeswehr.
Am Freitag beginnt die 62. Münchner Sicherheitskonferenz. Wir sprechen über die angeschlagenen transatlantischen Beziehungen und die Situation in der Ukraine.
Die EU trägt heute den Großteil der finanziellen Unterstützung für die Ukraine. Die Militärhilfe hängt vor allem an Deutschland, Großbritannien und Skandinavien.
Vor zwei Jahren entschied die EU-Kommission, zehn Milliarden Euro für Ungarn freizugeben. Das EU-Parlament klagte dagegen. Jetzt bekommt es Schützenhilfe vor Gericht.
BASF-Chef Markus Kamieth ist derzeit Präsident des europäischen Chemieverbands Cefic. Im Gespräch zeichnet er ein düsteres Bild der Lage der Industrie. Von den Regierungschefs der EU fordert er schnelle Reformen.
Die EU braucht Investitionen und Widerstandfähigkeit, aber nicht unbedingt neue Schulden. Frankreich irrt, Deutschland muss aufpassen.
Das Völkerrecht der Nachkriegszeit gibt es nicht mehr. Die EU kann aus der Not eine Tugend machen und hohe Standards auch jenseits etablierter Partnerschaften vereinbaren und durchsetzen.
Trumps Amerika zwingt die EU zu militärischer Eigenständigkeit. Doch ausgerechnet jetzt droht das größte europäische Rüstungsprojekt zu scheitern – der gemeinsame Kampfjet FCAS.
Die afrikanische Wirtschaft wächst seit Jahren schneller als die globale Wirtschaft. Profitiert haben in erster Linie China und die asiatischen Schwellenländer, aber nicht Europa. Woran liegt das, und wie kann man dies ändern?
Vier Jahre nach Beginn der Invasion hält sich die ukrainische Wirtschaft nicht nur, sondern zeigt sogar Anzeichen von Wachstum. Deutschland hat sich als wichtiger Partner auf dem Weg der Ukraine zum EU-Beitritt positioniert.
Lassen sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Risse der vergangenen Monate noch kitten? Oder steuern wir geradewegs auf eine posttransatlantische (Un-)Ordnung der Großmächte zu?
Selenskyj pocht auf einen EU-Beitritt. Zu einer möglichen Wahl in seinem Land zeigt er sich zurückhaltend. Derweil berät auch die NATO zur Ukraine. Neue Schätzungen zu russischen Verlusten lassen aufhorchen. Der Überblick.
Europas Staats- und Regierungschefs suchen nach einer gemeinsamen Idee, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Bei der Lufthansa streiken Piloten und Kabinenpersonal. Und die fünfte Jahreszeit geht in ihre närrisch-heiße Phase. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Chemiebranche greift das Herzstück der Klimapolitik an. Brüssel keilt auf dem EU-Industriegipfel zurück. Nur eines verspricht Kommissionspräsidentin von der Leyen.
Es hat herzlich angefangen zwischen Merz und Macron. Doch von der Ukrainepolitik bis zu Mercosur gibt es Differenzen – und der französische Präsident legt immer wieder einen drauf.
Anders als Deutschland hat Finnland seine Verteidigungsfähigkeit nie an Washington ausgelagert. Das ermöglicht schnelle, pragmatische Entscheidungen.
Wegen fehlender Wettbewerbsfähigkeit der Produktion in Deutschland wachsen viele Autounternehmen nur noch im Ausland. Der Branchenverband klagt über schwieriger Rahmenbedingungen und EU-Pläne.
Wenn sich die EU nicht mehr auf die USA verlassen kann, muss sie umdenken. Das beginnt nicht mit einer europäischen Armee – sondern mit einem alten Vorschlag von Angela Merkel.
Die EU-Kommission zieht Konsequenzen aus den Luftraumverletzungen durch Drohnen. Sie will mehr über die Nutzer wissen – und kritische Bereiche für Überflüge sperren.
Das Europäische Parlament macht den Weg für den Zolldeal mit US-Präsident Trump frei – stellt aber gleich eine Reihe von Bedingungen. Unter anderem soll die Vereinbarung ein Verfallsdatum erhalten.
Alphabet und Meta sind angeklagt, weil Youtube, Facebook und Instagram Kinder süchtig machen sollen. Genau das wirft die EU der chinesischen Plattform Tiktok vor. Die Konzerne sagen, das sei Unfug. Ist es das?
Präsident Macron ist geschwächt. Die deutsch-französische Achse in Brüssel gibt es nicht mehr. In Giorgia Meloni hat Kanzler Merz eine neue Partnerin gefunden.
Kirgistan könnte bald der erste Staat sein, in den bestimmte Waren nicht mehr aus der EU exportiert werden dürfen. Fachleute warnen vor den Folgen für das arme Land.
Diese Woche trifft sich Merz mit anderen Staats- und Regierungschefs zum Wettbewerbsgipfel in Belgien. Zeitgleich stellen die Fraktionen im Europäischen Parlament Ideen zur Vereinfachung der KI-Regeln vor. Klar ist: Der AI Act muss massiv ausgedünnt werden.
Die Europäer könnten künftig mehr australische Rüstungsgüter beziehen. Jahre nach einem ersten Anlauf steht offenbar eine Vereinbarung.
Der Fondsverband BVI fordert eine europäische Indexfamilie. Ziel ist mehr Sichtbarkeit für kleinere Unternehmen und geringere Gebühren.
Es ist bedenklich, wie stark Frankreich und Deutschland vor dem Gipfel, der die Blockaden der EU lösen soll, mit ihren Rezepten auseinanderliegen.
Der französische Präsident fordert eine gezielte Bevorzugung europäischer Produkte in „strategischen Sektoren“. Der Kanzler hat eine andere Agenda. Wer wird sich beim Gipfel durchsetzen?
Der neue Renault-Chef François Provost verlangt mehr Flexibilität der Europäischen Union in Regulierungsfragen. Unter seiner Führung soll der französische Autokonzern kleinere und billigere E-Autos bauen.
Die US-Regierung will gleichgesinnten Kräften in Europa finanziell unter die Arme greifen. Wir sprechen mit der Amerikaexpertin Clüver Ashbrook über Hintergründe und Folgen.
So wie China und die USA folgt die EU dem angeblichen Zeitgeist, wonach die Idee des Freihandels erledigt ist. Die Bundesregierung muss das verhindern.
Die politischen Unsicherheiten im Osten Europas bleiben, das Wachstum aber auch. Deutsche Investoren ziehen daraus bereits ihre Schlüsse.