EU unterzeichnet Handelsabkommen mit Australien
Die Verhandlungen hatten bereits 2018 begonnen. Frühere Gespräche waren 2023 vor allem wegen Meinungsverschiedenheiten über EU-Quoten für Fleischimporte gescheitert.
Die Verhandlungen hatten bereits 2018 begonnen. Frühere Gespräche waren 2023 vor allem wegen Meinungsverschiedenheiten über EU-Quoten für Fleischimporte gescheitert.
Viktor Orbán gilt als Mitspieler von Wladimir Putin. Jetzt wird seinem Außenminister vorgeworfen, den Kreml mit „Liveberichten“ von EU-Treffen zu versorgen.
Die EU sucht angesichts der Handelskonflikte mit den USA neue Partner. Ein Freihandelsabkommen mit Australien soll nun zu milliardenschweren neuen Exportgeschäften führen.
Polens Regierungschef Tusk wirft Präsident Nawrocki vor, er wolle das Land aus der EU hinausführen. Der weist das zurück. Aber ist das noch glaubwürdig?
Der Europapolitiker Manfred Weber wird in Deutschland für seinen Umgang mit den Rechtsaußenparteien kritisiert. Das ist scheinheilig und kurzsichtig.
Aufkäufe, Joint-Ventures, Kooperationen: Osteuropas Verteidigungsbranche steckt im Umbruch. Ein Grund dafür ist das EU-Geld. Er ist nicht der einzige.
Die Partner in Brüssel zürnen Orbán, weil er Ukrainehilfe blockiert. Aber Drohungen und Einmischungen sollte man vermeiden – gerade jetzt im Wahlkampf.
Die Spanier in der EVP-Fraktion grenzen sich gegen die Sozialisten ab, die Deutschen gegen die AfD. Der Vorsitzende Manfred Weber steht dazwischen – und kriegt massiven Druck aus Berlin.
Das Europaparlament konnte das Handelsabkommen mit den USA nicht ewig aufhalten. Es war aber klug, den Weg nun mit klaren Bedingungen freizumachen.
Die Deutsche Marine kauft jetzt Fregatten von der Stange bei einem deutschen Hersteller. Kann das das letzte Wort sein in der EU-Rüstungspolitik?
Es genügt nicht, einfach Aktienbörsen zusammenzulegen. Der Flickenteppich, getrennt durch nationale Grenzen und zersplitterte Regulierung, ist eine strategische Schwäche Europas, schreibt der Chef der deutschen Börse.
Keine Einigung beim beim EU-Gipfel in Brüssel: Trotz Druck der anderen Mitgliedstaaten halten Ungarn und die Slowakei weiterhin an ihrer Blockade des 90-Milliarden-Kredits für die Ukraine fest.
Alternatives Kerosin soll Fliegen sauberer machen. Doch Fluglinien beklagen, dass es davon zu wenig gebe, um EU-Vorgaben zu erfüllen. Milliardenstrafen drohten Tickets zu verteuern, wenn nicht umgesteuert werde.
Belgien war dagegen, das eingefrorene russische Vermögen für die Ukraine zu nutzen. Es wurde von Moskau unter Druck gesetzt. Aber es gäbe eine Lösung.
Falls es zu einer neuen Flüchtlingskrise kommt, soll die EU drastische Maßnahmen ergreifen. Das fordern die Ministerpräsidentinnen Giorgia Meloni und Mette Frederiksen in einem Brief, der der F.A.Z. vorliegt.
Der Weg für den im vergangenen Sommer vereinbarten Handelsdeal ist frei. Das Europaparlament knüpft das aber an Bedingungen – und aus den USA kommen positive Signale.
Der Preisdeckel für die Schienennutzung im Nahverkehr ist laut dem Europäischen Gerichtshof rechtswidrig. Nun drohen Verkehrsunternehmen Mehrkosten – und Fahrgästen womöglich höhere Ticketpreise
In der angespannten geo- und wirtschaftspolitischen Situation dürfe man die Importe wichtiger Rohstoffe nicht verteuern, heißt es in einem Forderungskatalog an Ministerin Reiche. Ihr Rohstofffonds müsse wachsen.
Ein stark beschädigter LNG-Tanker treibt seit Wochen ohne Besatzung vor Italien und Malta. Eine Umweltkatastrophe scheint nahe – Russland sieht sich nicht in der Verantwortung.
Emanuele Orsini, der Arbeitgeberpräsident Italiens, fordert im Gespräch mit der F.A.Z. eine spürbare Entlastung der Unternehmen. Neue EU-Schulden sollen die Industrie stützen.
Vor dem Europäischen Rat in Brüssel hält Merz eine Regierungserklärung. Er betont die Rolle der EU – und bekommt Lob für seine Selbstbehauptung gegenüber Amerika.
Schon in der kommenden Woche wollen die Europäische Kommission und die australische Regierung das Abkommen besiegeln. Präsidentin von der Leyen hat den Flug schon gebucht. Die Verhandlungen offenbaren alte Streitpunkte.
Start-ups scheitern in der EU oft an einem Flickenteppich aus nationalen Regeln. Die Kommission will das nun mit der geplanten EU Inc. ändern und den Binnenmarkt damit verbessern.
Am Mittwoch stimmt das Europäische Parlament seine Position zum KI-Omnibus ab. Die Omnibusse sind die Bürokratieabbau-Gesetze, die Ursula von der Leyen auf die Straße schickt. Die meisten stehen aber im Stau.
Dass die EVP sich mit der AfD abgesprochen hat, berührt bei der CSU wunde Punkte. Wird das Vorgehen im Europaparlament zur Belastung für die Union in den bevorstehenden Wahlen?
Beim Wettlauf ins All droht die EU von China und den USA abgehängt zu werden. Der Space Act soll das verhindern – hat aber noch Schwächen.
Die hohen Energiekosten wegen des Irankriegs belasten die Industrie. Auf dem Gipfel am Donnerstag werden die Staats- und Regierungschefs über eine Senkung der Preise streiten. Was heißt das für den Emissionshandel?
Eine Caritas-Schwangerschaftsberaterin tritt aus der Kirche aus – und wird daraufhin gekündigt. Der Europäische Gerichtshof urteilt nun, dass die Mitarbeiterin keinen Loyalitätsbruch begangen hat.
Die Strafverfolgungsbehörden in der EU haben bisher eine Million Hinweise auf Kindesmissbrauch bekommen. Doch das ist bald vorbei.
Es gibt viele Start-ups mit Ideen, wie Abfälle wieder zu Inputs werden. Aber für erfolgreiche Großanlagen braucht es deutlich mehr Kapital in Europa.
Steigende Preise für Energie bereiten der EU Sorgen. Vor einem Gipfeltreffen fasst Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusammen, wie Brüssel Strom günstiger machen kann.
Arbeitet die Union im Europäischen Parlament mit der AfD zusammen? Die Chats auf EU-Ebene gefallen dem CDU-Vorsitzenden zumindest nicht. EVP-Fraktionschef Manfred Weber gerät in die Kritik, andere beschwichtigen.
Kein europäisches Land will an der Seite der USA in den Krieg gegen Iran ziehen. Wie kann Europa seine Interessen sichern?
Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und die Niederlande mahnen Fortschritte bei der Spar- und Investitionsunion an. Aber was meinen sie genau?
Die westkanadische Provinz British Columbia will die Zeit künftig nicht mehr umstellen. Auch in der EU gab es in der Vergangenheit Vorstöße, nicht mehr zwischen Sommer- und Winterzeit zu wechseln.
Eine mit China-Krediten gebaute Autobahn hätte den Staatshaushalt Montenegros beinahe ruiniert. Jetzt wird sie weitergebaut – von Chinesen, aber mit europäischem Geld.