Aufbruch im Mäuseschritt
Beim Klimagipfel in Madrid trifft Protest auf Politik, ehrgeizig wollen alle sein. Doch im Inneren der Messehalle sind selbst kleine Kompromisse mühsam – vielversprechend klingt nur der „Green Deal.“
Beim Klimagipfel in Madrid trifft Protest auf Politik, ehrgeizig wollen alle sein. Doch im Inneren der Messehalle sind selbst kleine Kompromisse mühsam – vielversprechend klingt nur der „Green Deal.“
Deutschland und die EU müssen sich aus prinzipiellen Gründen gegen den Eingriff Washingtons in ihre souveränen Entscheidungen wehren. Doch in der Sache haben die Vereinigten Staaten recht.
Der Ungar Adám Farkas will Chef des Bankenverbands Afme werden. Das sorgt in Brüssel für Kritik, denn bislang war er in der EU-Bankenaufsicht Eba die Nummer zwei.
Die Deutsche Börse legt sich mit ihrem schier übermächtigen Pendant aus London an – und feiert erstaunliche Erfolge. Doch der Kontrahent aus Großbritannien gibt sich lange nicht geschlagen.
Greenpeace-Aktivisten haben am Vormittag für mehrere Stunden das Gebäude des EU-Gipfels in Brüssel besetzt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel drängt die EU-Mitgliedstaaten dazu, sich zum Ziel der Klimaneutralität in der Union bis 2050 zu bekennen. Das wäre ein starkes Zeichen, sagte Merkel vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel.
Im Vereinigten Königreich wird ein neues Parlament gewählt. Lange Zeit führten Johnsons Konservative die Umfragen an. Doch nun geht es um jede Stimme.
Die Regeln für Lkw-Fahrer in der EU werden reformiert. Zwischen den Mitgliedstaaten ist darüber ein heftiger Streit entbrannt. Jetzt gibt es einen Kompromiss.
Die Deutschen geben immer mehr Geld für Nahrungsergänzungsmittel aus. Dabei bieten sie lediglich im besten Fall einen sehr geringen gesundheitlichen Vorteil. Und dieser muss gegen die Risiken abwogen werden.
Politiker in Israel und Deutschland entrüsten sich über die geforderte Kennzeichnung israelischer Produkte aus dem besetzten Westjordanland. Doch ihre Vergleiche sind falsch, Emotionen triumphieren über Fakten. Ein Gastbeitrag.
Erstarrung und festgefahrene Interessen waren einmal: Unter Kanzler Kurz geht die Regierung in Wien neue Wege, die sich Berlin genau anschauen sollte.
Die Zahl der Börsenneulinge fällt um ein Fünftel. Nur Saudi Aramco, das größte Debüt aller Zeiten, rettet das Jahr. Dafür gibt es gute Gründe.
Und wie ist das Vereinigte Königreich überhaupt an den Punkt gekommen, an dem es diese Wahl hat? Die Antwort liegt nicht allein im Brexit.
In Großbritannien haben die Wahllokale geöffnet. Wann ist mit Ergebnissen zu rechnen – und was bedeutet das für den EU-Austritt der Briten? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Als Reaktion auf das Urteil des Gerichtshofs sehen manche in Frankfurt wieder die Chance, die Stadt könne auch ohne Sperren für Dieselfahrzeuge den EU-Grenzwert einhalten. Ist eine „echte Mobilitätswende“ durchsetzbar?
Großbritannien wählt, der Maut-Untersuchungsausschuss nimmt Scheuer in die Zange – und der EU-Gipfel in Brüssel berät über Von der Leyens „Green Deal“. Das Wichtigste des Tages steht im F.A.Z.-Sprinter.
Ylva Johansson hat in Schweden eine härtere Migrationspolitik umgesetzt. Jetzt arbeitet die Frau mit einer kommunistischen Vergangenheit als Innenkommissarin an einer gemeinsamen Linie für die EU.
Die EU will die Emissionen reduzieren. Sie weiß, dass sie dafür auch China und Indien ins Boot holen muss. Doch wie sehr die sich beim Klimaschutz engagieren, hängt maßgeblich vom Kurs Europas ab.
In den Details bleibt der Klima-Plan der neuen EU-Kommission noch vage. Und das ist gut so.
Die Staaten haben es zugelassen, dass mit dem Ende des Appellate Body der WTO ein wichtiger Baustein der globalen Rechtsordnung verschwindet. Der Verlust wird spürbar werden.
Mit dem von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgestellten „Neuen Grünen Deal“ für Europa soll die EU soll zum weltweiten Vorreiter beim Klimaschutz werden. Ein Überblick über Vorhaben und Kosten.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ihr „Green Deal“-Projekt für ein klimafreundliches Europa vorgestellt. Die EU will dafür bis 2030 insgesamt eine Billion Euro mobilisieren. Ziel ist es, dass die Europäische Union bis 2050 „klimaneutral“ agiert.
Frankreich und sechs weitere EU-Staaten wollen durchsetzen, dass Kernenergie als „grün“ eingestuft wird. Diese Frage ist auch für Anleger und Investoren interessant.
Bis zum Jahr 2050 soll die EU klimaneutral werden. Nun präsentiert die neue Kommissionspräsidentin erste Ideen, wie das gelingen kann. Doch viele Fragen sind noch offen.
Hunderttausende Urlauber haben in der Insolvenz von Thomas Cook Geld verloren, die Bundesregierung will sie nun mit entschädigen. Damit macht sie Urlaubern kein Weihnachtsgeschenk.
EU-Kommissionspräsidentin Leyen will einen „Green Deal“ als Europas neue Wachstumsstrategie. Einen solchen Deal skizzierte Ralf Fücks schon 2016 in der F.A.Z. – hier können Sie seinen Text noch einmal nachlesen.
Bei der Parlamentswahl könnten die Konservativen davon profitieren, dass sich ihre Gegner gegenseitig die Stimmen wegnehmen. Gegner des Brexits werben deshalb für taktisches Wählen.
In Großbritannien hat die Wahl zwischen einem Faktenverdreher und einem Eiferer alte Gewissheiten hinweggefegt. Eine Reise in den wirtschaftlich abgehängten Nordosten Englands.
In Fremdsprachen haben nicht wenige deutsche Politiker Nachholbedarf. Für Abgeordnete und Minister bietet das Bundessprachenamt spezielle VIP-Kurse an.
Die Pläne von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen für ein „klimaneutrales Europa“ alarmieren die deutsche Industrie.
EU-Kommissionschefin von der Leyen stellt am Mittwoch die Einzelheiten ihres „Green Deal“ vor. Doch im EU-Haushalt ist für den Klimaschutz und andere Zukunftsthemen erschreckend wenig Geld veranschlagt.
Donald Trump legt das Instrument zur Streitschlichtung der Welthandelsorganisation lahm. Die EU-Kommission sucht noch nach einer Lösung, um die Blockade zu umgehen.
Im Streit um Diesel-Fahrverbote kann sich die Stadt Frankfurt bewähren. Angesichts des endlosen Wirrwarrs könnte man das Vertrauen in einen Staat verlieren, der erst gar nicht und dann sehr zäh auf den Dieselskandal reagierte.
Auf der UN-Klimakonferenz in Madrid wirbt die Bundesumweltministerin für „mehr Mut im internationalen Klimaschutz“. Doch die deutschen Anstrengungen bleiben laut mehreren Umweltorganisationen unzureichend.
Vučjak ist für schlimme Zustände bekannt: Zelte ohne festen Boden, kein Wasser, kein Strom, keine Heizung. Nun sollen die etwa 600 Bewohner des Lagers in eine ehemalige Kaserne gebracht werden.
Auf dem EU-Gipfel in dieser Woche steht ein Thema ganz oben auf der Agenda: Wie viel Geld soll fließen? Wohin soll es fließen? Und wie teuer wird das für Deutschland? Ein Überblick.