Mit leeren Händen
Besser keine Einigung als eine schlechte: Es ist gut, dass die EU und andere bei der Klimakonferenz hart geblieben sind. Der Gipfel in Madrid war dennoch der schwächste seit dem Desaster von Kopenhagen.
Besser keine Einigung als eine schlechte: Es ist gut, dass die EU und andere bei der Klimakonferenz hart geblieben sind. Der Gipfel in Madrid war dennoch der schwächste seit dem Desaster von Kopenhagen.
Boris Johnson und Donald Trump fischen im gleichen Wählerteich. Der Erfolg der beiden Populisten hat mit der Arbeiterklasse zu tun. Eine Analyse.
Kommissionspräsidentin von der Leyen vergleicht den Kampf gegen die Erderwärmung mit Amerikas Mondprogramm. Dabei könnte die Klimapolitik Europas Verhältnis zu Amerika vor schwere Herausforderungen stellen.
Niemand werde stärker für die polnische Justiz kämpfen. als die Polen selbst, sagt der frühere Ministerpräsident Donald Tusk. Die regierende PiS-Partei will Richter belangen, wenn sie sich negativ äußern.
Der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn hat erstmals anerkannt, dass er ein Teil des Problems seiner Partei bei der Unterhauswahl gewesen ist. Er besteht allerdings darauf, dass seine generelle Richtung richtig sei.
Filme im Online-Stream, Klimaanlagen für Server-Hubs: Das Internet ist sehr energieintensiv. Für die bis 2050 angestrebte Klimaneutralität der EU wird dies eine große Herausforderung, warnt Margrethe Vestager.
Die Briten haben sich bei der Parlamentswahl entschieden: Für den Brexit. Damit ist er aber noch lange nicht erledigt. Im Gegenteil, jetzt fängt es erst richtig an.
Was hat die heutige Situation in den Vereinigten Staaten mit Abkürzungen und Schneeflocken zu tun? Was ist ein Nothing Burger, und warum ist er plötzlich in aller Munde? Fünf Miniaturen.
Es geht um die Absichtserklärung für mehr Klimaschutz: Die fast 200 Staaten können sich nicht einigen. Die Verhandlungen, die Freitag enden sollten, dauern bis zum Sonntag. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Ankara strebt nach mehr Macht im östlichen Mittelmeer. Das ruft nicht nur einen Konflikt mit der EU hervor, sondern wirkt sich auch auf den Krieg in Libyen aus – dort steht die Türkei nun Russland gegenüber.
Dass die Kapitalmärkte in den Vereinigten Staaten so bedeutend wurden, liegt auch am historischen Eisenbahnbau – und an der damaligen Schwäche der Banken. Europa kann heute daraus lernen.
Premierminister Boris Johnson erteilt schottischen Forderungen nach einem zweiten Unabhängigkeitsreferendum in einem Telefonat eine Absage. Nigel Farage warnt derweil vor einem „soft Brexit“.
Ja, es geht auch alleine. Warum Großbritannien nach einem Brexit im kommenden Jahr auch ohne die Europäische Union erfolgreich sein wird – und dabei nicht einmal ans Sparen denken muss.
Viele Betriebe suchten händeringend nach Personal, sagte die Bundeskanzlerin im Vorfeld des Fachkräftegipfels an diesem Montag. Sie hofft auf eine schnelle Wirkung des neuen Einwanderungsgesetzes.
Die ganze EU einigt sich auf Klimaneutralität – nur nicht Polen. Ministerpräsident Mateusz Morawiecki stellt nun Forderungen auf. Er will großzügige finanzielle Unterstützung.
Die EU-Regierungschefs äußern sich erleichtert über das britische Wahlergebnis. Auch Angela Merkel findet lobende Worte für Johnson. Nun wollen sie rasch über die Zukunft verhandeln – im eigenen Interesse.
Ein entschiedenes Signal gegen den Klimawandel ist aus Madrid nicht zu erwarten. Ein Hauptstreitpunkt könnte um ein weiteres Jahr verschoben werden.
Bei der Unterhauswahl erringen„Nationalisten“ erstmals mehr Mandate als „Unionisten“. Das könnte für Nordirland weitreichende Folgen haben. Rückt die Einheit Irlands näher?
Der Brexit bleibt ein historischer Fehler, aber die Zeit für Trauerarbeit ist begrenzt. Der EU-Austritt Großbritanniens ist auch eine große Gelegenheit für Europa zum Handeln. Ein Gastbeitrag.
Die Konservativen haben die Unterhauswahl klar gewonnen, auch wenn das Bürgervertrauen in Johnson nicht besonders groß ist. Der Brexit wird jetzt kommen. Und wohin wird Johnson Großbritannien nach dem Brexit führen?
Die AfD bejubelt den Sieg Johnsons – und betreibt Medienschelte à la Trump.
Kaum ein Unternehmen möchte den Brexit. Trotzdem sind nach dem Wahlsieg der Konservativen viele erleichtert: Börsianer, Ökonomen – und Donald Trump.
Der deutliche Wahlsieg der britischen Konservativen sorgt für Überraschung und Bewunderung. Viel Zeit für Glückwünsche nehmen sich die meisten Spitzenpolitiker aber nicht: Sie wollen Taten sehen.
Mit seinem Versprechen eines zügigen EU-Austritts brachte Premierminister Johnson die „rote Mauer“ von Labour zum Einsturz. Was verraten die weiteren Daten vom Wahltag?
Die Nato sieht die Volksrepublik als wachsende Herausforderung. Bei der genauen Bewertung der Rolle Chinas gehen die Ergebnisse Amerikas und Europas jedoch auseinander.
Nicht nur die EU hatte einen Mann-auf-dem-Mond-Moment. Die SPD hat allerdings keinen Wernher von Braun.
In der EU wirbt die Bundesregierung schon viele Fachkräfte an. In manchen Berufen reicht das nicht. Wie Wirtschaftsminister Altmaier jetzt die Fühler nach Indien oder Brasilien ausstrecken will.
Bei der Parlamentswahl in Großbritannien hat die konservative Partei von Premierminister Boris Johnson einen klaren Sieg errungen.
Nach dem Sieg seiner Tories bei der Unterhauswahl ist ein zweites Referendum über einen EU-Austritt für Premier Boris Johnson kein Thema mehr.
Klarer Sieg für Boris Johnson: Bei der Wahl in Großbritannien erhält er mit seinen Konservativen die absolute Mehrheit. Damit hat er freie Bahn für seinen Brexit-Deal und kann das Land am 31. Januar aus der EU führen.
Boris Johnsons Konservative triumphieren, Labour und die kleinen Parteien haben wenig zu lachen – bis auf schottische Nationalisten und irische Republikaner. Unser Korrespondent beantwortet die wichtigsten Fragen zur britischen Wahl.
Die Staats- und Regierungschefs haben sich beim EU-Gipfel auf einen Kompromiss beim Klimaschutzziel für 2050 geeinigt.
Großbritannien wird Ende Januar aus der EU ausscheiden, das ist jetzt klar. Ruhe ist im Vereinigten Königreich deshalb aber nicht zu erwarten. Sein Zerfall könnte langfristig der Preis für den Brexit sein.
Der EU-Gipfel sagt zu, die EU bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen – ausgenommen Polen. Warschau blockiert so das erhoffte Signal zum Ende der Klimakonferenz in Madrid.
Die EU-Staaten haben sich in der Nacht zum Freitag auf einen Kompromiss beim Klimaschutzziel für 2050 geeinigt. Polen verpflichtete sich allerdings nicht auf die Umsetzung der Ziele.
Keine Sanktionserleichterungen ohne dauerhaften Frieden: Mit dieser Botschaft reagiert die EU auf die Ergebnisse des Spitzentreffens zum Ukraine-Konflikt in Paris. Für die Wirtschaft sind es schlechte Nachrichten.