Wir brauchen eine neue europäische Rechtsform für Start-ups
Viele junge Wachstumsunternehmen scheitern in der EU nicht an Ideen oder Kapital, sondern am ungünstigen Rechtsrahmen. Die Lösung könnte eine European Uniform Corporation (EUC) sein.
Das Schicksal von Italiens Ministerpräsidentin schien unter goldenen Vorzeichen zu stehen, nun gerät sie von allen Seiten in Bedrängnis. Hier äußert sich einer ihrer potentiellen Herausforderer – der römische Bürgermeister Roberto Gualtieri.
Viele junge Wachstumsunternehmen scheitern in der EU nicht an Ideen oder Kapital, sondern am ungünstigen Rechtsrahmen. Die Lösung könnte eine European Uniform Corporation (EUC) sein.
Bundeskanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron treten beim EU-Sondergipfel zur Wirtschaft geschlossen auf. Zumindest bei einem wichtigen Binnenmarktprojekt könnte das die EU endlich voranbringen.
Diese Woche trifft sich Merz mit anderen Staats- und Regierungschefs zum Wettbewerbsgipfel in Belgien. Zeitgleich stellen die Fraktionen im Europäischen Parlament Ideen zur Vereinfachung der KI-Regeln vor. Klar ist: Der AI Act muss massiv ausgedünnt werden.
Der ehemalige EZB-Chef und frühere italienische Ministerpräsident Mario Draghi erhält den Karlspreis 2026. Bei der Verkündung mahnt er die EU.
Die italienische Ministerpräsidentin spricht sich dafür aus, einen Sondergesandten der EU für die Ukraine zu ernennen. Einer ihrer Vertrauten bringt einen Namen ins Spiel: Mario Draghi.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird 70 Jahre alt. Im Ausland amüsiert man sich, wie in Deutschland schon um ihre Nachfolge gestritten wird.
Die EU-Kommission plant die Entrümpelung ihrer Digitalgesetze. Was für die einen eine dringend nötige Modernisierung darstellt, erscheint den anderen als Frontalangriff auf den Grundrechteschutz.
Die EU leidet unter geringer wirtschaftlicher Dynamik und lahmender Produktivität. Die EU-Kommission versucht sich jetzt im Bürokratieabbau. Aber in größeren Teilen ist ihre Medizin altbekannt.
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten wollen die europäische Wirtschaft durch Bürokratieabbau entlasten. Beide sind unaufrichtig.
Der Bundeskanzler macht sich für eine Alternative zum New Yorker Finanzhandelsplatz stark: Er fordert eine gemeinsame Börse der EU-Mitgliedstaaten. Dafür gibt es Bereitschaft, doch die Fragmentierung bleibt das Kernproblem.
Im Jahr eins nach dem brisanten Bericht des ehemaligen EZB-Präsidenten Draghi sieht die EU-Politik so aus: Kleinteilige Wirtschaftssteuerung aus Brüssel statt echter Reformen. Das kann so nicht bleiben.
Bundesbankpräsident Joachim Nagel spricht im gemeinsamen Interview mit der F.A.Z. und der italienischen Zeitung „Il Sole 24 Ore“ über die Inflationswelle, die EZB-Zinsentscheidung vom Donnerstag – und die gekippten Milliardenpläne für eine neue Zentrale in Frankfurt.
Der frühere EZB-Präsident sieht die Union als Zuschauerin, die sich von der Illusion verabschieden muss, mächtig zu sein. Auf dem Treffen der Wirtschaftsnobelpreisträger in Lindau bekommt er dafür Zuspruch.
In Lindau treffen sich in dieser Woche rund 20 Wirtschaftsnobelpreisträger mit Nachwuchswissenschaftlern. Angekündigt ist auch der frühere EZB-Präsident und italienische Ministerpräsident Mario Draghi.
Für ein „modernes Budget“ muss die EU ihre Ausgaben nicht steigern. Aber die Idee von Kommissionspräsidentin von der Leyen, den Haushalt neu zu strukturieren, ist interessant.
Die neue Binnenmarktstrategie der Europäischen Kommission ist nicht falsch, aber sie ist zu wenig. Die EU droht die historische Chance zu verpassen, sich auf Trump und die veränderten Wettbewerbsbedingungen einzustellen.
In Frankfurt arbeiten viele Menschen aus unterschiedlichen Nationen – auch an der Spitze von Organisationen. Drei Beispiele für Führung mit Weitblick.
Bürokratie wird oft in Brüssel verursacht. Noch nie aber hat sie die Wirtschaft so in ihrer Existenz bedroht wie jetzt. Gelingt der EU die Wende?
Patrick Collison stammt aus Irland, gründete den erfolgreichen Zahlungsdienstleister Stripe aber im Silicon Valley. Im Interview erklärt er seine Sorgen um den Reformwillen Europas und die Rolle, die Donald Trump dabei spielen könnte.
Meloni sieht die EU nicht als Militärmacht. Doch ihre Haltung gegenüber möglichen US-Zöllen belastet auch Italiens Beziehungen zu Amerika. Wird es ihr gelingen, zwischen den Mächten zu vermitteln?
Der Bundestag hat den Weg freigemacht für eine deutlich höhere Staatsverschuldung. Nötig war das in dieser Form nicht. Und für die Wirtschaft geht es eigentlich um etwas anderes – in Deutschland und Europa.
Schreiben darf sie diese noch nicht – aber mögliche Reaktionen an den Finanzmärkten schon mal vorab testen. Was sagt die neue KI „Mila“ denn so über Europas Geldpolitik?
Unter Mario Draghi führte die EZB gewaltige Anleihekaufprogramme durch. Zehn Jahre später überprüft die Notenbank nun ihre Strategie. Was lässt sich daraus lernen?
Antonio Gozzi, der Präsident der italienischen Stahlindustrie, warnt vor harten Vergeltungsmaßnahmen gegen die USA. Und vor einem anderen Gegner – China.
Rom stärkt seine Rolle in NATO und EU. Wendepunkt der Verteidigungspolitik war einst das „Massaker von Nassirija“ an italienischen Carabinieri im Irak.
Der amerikanische Fintech-Spezialist mit irischen Wurzeln wächst rasant. Aber seine Gründer sehen ihre europäische Heimat in gewaltigen Schwierigkeiten.
„Whatever it takes“: Friedrich Merz will für Verteidigungsausgaben keine Obergrenze festlegen. Die SPD setzt ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur durch. Nun kommt es auf den Bundestag an.
Staatliche Eingriffe prägen Europas Industriepolitik zunehmend. Ein Blick auf marktkonforme Maßnahmen und ihre Herausforderungen.
Fünf der zwanzig Eurostaaten stecken seit zwei Jahren in der Rezession. In der Währungsunion verfestigen sich die Wachstumsunterschiede.
Gerade hat der amerikanische Präsident Trump ein gewaltiges KI-Programm angelegt. Nun reagiert die EU-Kommission – und erklärt, wie sie Amerika und China die Stirn bieten möchte.
Das Europäische Patentamt stellt Nachteile für junge Technologieunternehmen fest. Das bedroht das nachhaltige Wachstum.
Um die ökonomische Stagnation in Deutschland zu überwinden, wird eine Wirtschaftspolitik benötigt, die weniger dirigistisch operiert. Die wichtigsten Hebel für eine neue Wirtschaftsdynamik.
Italiens stellvertretender Regierungschef Salvini verteidigt die Amnestie als „Signal zur nationalen Versöhnung“. Andere kritisieren sie entschieden.
Kaum haben Sparer sich daran gewöhnt, dass es wieder vier Prozent Zinsen aufs Ersparte gab, da ist der ganze Spuk schon wieder vorbei. Wer sein Geld nicht rechtzeitig angelegt hatte, schaut in die Röhre.
Bei seinem zweiten Ukrainebesuch seit Kriegsbeginn verspricht Scholz die schnelle Lieferung von Rüstungsgütern. Er kommt in einer für Kiew besonders schwierigen Phase des Krieges.
Die Aussichten der deutschen Wirtschaft sind trübe, die Basis des Wohlstands ist gefährdet. Die Deutschen müssen dringend mehr Wandel zulassen!