Für Bayer stehen existentielle Wochen an
Milliardensummen hat der Dax-Konzern für die Rechtsstreitigkeiten rund um Glyphosat schon bezahlt. Jetzt geht es in eine entscheidende Phase – doch immerhin das Tagesgeschäft läuft gut.
Nvidia ist mehr wert als alle vierzig Dax-Unternehmen zusammen, Intel holt rasant auf. Wird der KI-Rausch zur Blase?
Der DAX (Deutscher Aktienindex) ist der für den deutschen Markt wichtigste Börsenindex. Er wird von der Deutschen Börse aus den Kursen der 40 umsatzstärksten deutschen Aktien berechnet und ist der meistbeachtete Indikator für die Entwicklung des Marktes. Der Index wurde 1988 vor allem als Basis für einen Terminkontrakt konzipiert, der an der damals im Aufbau befindlichen deutschen Terminbörse gehandelt werden konnte. Dies ermöglichte vor allem institutionellen Großanlegern, Anlage- und Handelsstrategien zu verfolgen, die bis dahin am deutschen Kapitalmarkt noch nicht möglich waren.
Zu festen Terminen entscheidet die Deutsche Börse über die Zusammensetzung des DAX. Der Leitindex wird regulär einmal im Jahr angepasst. Die in Verbindung mit dem DAX bekanntesten Unternehmen sind Allianz, Daimler, Deutsche Bank, Commerzbank, Siemens und VW.
Seinen größten Kurssturz erlebte der DAX kurz nach der Geburt: Am 16. Oktober 1989 ging es um 13 Prozent abwärts. Grund waren Sorgen um ein Ende des damaligen Fusionsfiebers. Das ist bis heute der stärkste Kurssturz, den der Index an einem Tag erlebte. Zwischen der Asienkrise 1997 und der Abschaffung des neuen Marktes im Jahr 2003 erlebte der DAX eine Reihe von Skandalen um Insiderhandel und Bilanzfälschungen, die zusammen mit den Ereignissen vom 11. September 2001 und der Dotcom-Blase bedeutungsvolle Baissen auslösten. Erst als die Hoffnung verloren schien, ging es wieder aufwärts, bis die Weltfinanzkrise von 2007 bis 2009 den DAX erneut ins Wanken brachte.
Der Weg aus der Finanzkrise führte über eine Lockerung der Geldpolitik. Das billige Geld bestimmte jahrelang über Wohl und Wehe des DAX. Im März 2009, fast auf den Tag genau sechs Jahre nach dem Ende der Technologie-Baisse, erreichte der DAX seinen Tiefststand. Zu einem Einbruch kam es zwischenzeitlich im August 2011, nachdem die EZB zweimal nacheinander die Leitzinsen angehoben hatte. Erst mit der Umkehrung der Zinspolitik begab sich der DAX in einen zunächst bis 2020 anhaltenden Aufwärtstrend.
Im Zuge der Corona-Lockdowns und der damit einhergehenden Einschränkung der Wirtschaftsleistung gab es einen kurzzeitigen Dax-Absturz, von dem sich der Börsenindex aber innerhalb der folgenden drei Jahre weitgehend erholt hat.
Milliardensummen hat der Dax-Konzern für die Rechtsstreitigkeiten rund um Glyphosat schon bezahlt. Jetzt geht es in eine entscheidende Phase – doch immerhin das Tagesgeschäft läuft gut.
KI, KI und noch mehr KI, aber bitte nach unseren Regeln: Mit einem Gegenschlag versucht der Softwarekonzern SAP, sein Geschäft zu schützen.
Milan Nedeljković ist der erste Dax-Chef, der als Einwandererkind in Deutschland aufwuchs. Eine Aufstiegsgeschichte.
Während der Dax seitwärts pendelt, entstehen bei einzelnen Standardwerten neue Aufwärtstendenzen. Für Anleger werden nun die Aktien von Brenntag und Symrise spannend.
Die Bedrohungslage für Spionage durch Drohnenüberflüge nimmt zu, weshalb sich Behörden wappnen. Zwei Dax-Schwergewichte wollen davon profitieren. Sie tun sich jetzt zusammen, um einen Schutzschild zu entwickeln.
US-Präsident Donald Trump hat Irans Angebot für Friedensgespräche abgelehnt. Der Dax zeigt sich zum Wochenstart dennoch stabil und Anleger warten auf Trumps geplanten China-Besuch.
Anleger sollten den Krieg zwischen den USA und Iran nicht vorschnell abhaken. Steigende Ölpreise und ein schwächerer Dax zeigen, wie stark die Inflation und die Aktienmärkte unter Druck geraten.
Langfristiges Sparen gilt als der beste Tipp für die Geldanlage. Wir haben geschaut, welche Aktien, Indizes und Rohstoffe am besten abschneiden. Was Anleger daraus lernen können.
Das Aktientief aus dem März ist längst vergessen. Der deutsche Leitindex Dax springt auf mehr als 25.000 Punkte – und die US-Börsen feiern Rekorde.
Die neuen Gefechte zwischen den USA und Iran verunsichern die Märkte. Der Dax rutscht ab, die Commerzbank verliert trotz Rekordgewinn.
Frauen sind in den Dax-Aufsichtsräten jünger und scheiden oft früher wieder aus. Die Zahl der Frauen an der Spitze der Kontrollgremien aber steigt weiter. Im Herbst dürften es erstmals sechs sein.
Moskau will seine Militärparade ungestört abhalten, die Commerzbank präsentiert ihre Strategie, und die Biennale in Venedig wird eröffnet. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Der deutsche Leitindex hat die 25.000-Punkte-Marke zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs zwischenzeitlich geknackt. Der Ölpreis sinkt, die Nachfrage nach Gold ist gestiegen.
Auf der Suche nach Rendite waren die USA lange Zeit das Maß aller Dinge. Doch auch Europa hat einiges zu bieten. Öl und Gas stehen hoch im Kurs.
Trotz Nahost-Krise und schwankendem Ölpreis bleiben deutsche Anleger erstaunlich gelassen. Eine Umfrage zeigt: Es gibt deutlich mehr potentielle Käufer als Verkäufer.
Während der Anteil der Frauen im Spitzenmanagement von Dax-Unternehmen in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist, hat sich in den deutschen Familienunternehmen weniger getan.
Nach fünf Jahren an der Spitze von Merck verabschiedet sich Belén Garijo. Aber statt mit 65 Jahren aufzuhören, wird sie Chefin des französischen Pharmakonzerns Sanofi – eine echte Mammutaufgabe.
An den Börsen ist momentan kein Blumentopf zu gewinnen, wenn man nur auf die Indizes schaut. Doch es gibt Aktien, die dem das Depot guttun. Meist spielt Künstliche Intelligenz eine Rolle bei ihrer Kursentwicklung - aber nicht immer.
Am Mittwoch berichten fünf Dax-Unternehmen über das erste Quartal, darunter die Deutsche Bank. Die Risikofreude ist zum Wochenbeginn an den Aktienbörsen groß. Das zeigt auch Bitcoin.
Mit unserem Angebot FAZ+ erhalten Sie jeden Monat Zugriff auf exklusive Beiträge auf FAZ.NET. Unter anderem auf diese ausgewählten Stücke der Woche.
In den Dax-Konzernen schafften es Frauen nie bis ganz nach oben. Dafür musste erst die Spanierin Belén Garijo nach Deutschland kommen. Jetzt tritt sie bei Merck ab. Aber genug hat sie noch nicht.
Auf der Hauptversammlung des Dax-Konzerns pochen die Aktionäre auf ein rasches Ende der Rechtsstreitigkeiten rund um Glyphosat. Auch die Aufspaltung wird wieder Thema.
Die Inflationsgefahr steigt, der Irankrieg dauert an – und der US-Leitindex S&P 500 erreicht einen Höchststand. Ist das fundamental gerechtfertigt, oder blenden Anleger Risiken aus?
Die Cloudsoftware treibt SAP an, doch das große Umsatzplus erwartet der Konzern erst 2027. Das Management bleibt dennoch optimistisch.
Die Lage ist besser als die Stimmung, findet der technische Analyst Achim Matzke. Aktuell sieht er aber nur Trading-Signale. Hoffnung hat er für den M-Dax.
Viele Vorstandsvorsitzende großer börsennotierter Konzerne in Europa haben 2025 deutlich mehr verdient als im Jahr zuvor. Sechs Dax-Chefs erhielten sogar mehr als zehn Millionen Euro.
Deutsche Aktien sind derzeit günstiger zu haben als in den vergangenen zwölf Monaten. Doch die Zahl der Schnäppchen ist rar. Eine Übersicht zu möglichen Auswahlstrategien.
Die Vorsitzenden der Dax-Unternehmen haben 2025 einiges mehr verdient als im Jahr zuvor. Insgesamt lagen die Vergütungen bei 261,3 Millionen Euro.
Indexfonds sind bei Anlegern beliebt. Aber der ETF-Boom führt dazu, dass Unternehmen weniger statt mehr investieren. Woran liegt das?
Die Straße von Hormus soll für Tanker wieder frei befahrbar sein. Der Ölpreis rauscht nach unten. Die Börsenkurse legen zu. Wie geht das weiter?
Wer seine Aktienanlage an den geopolitischen Unsicherheiten zwischen Krieg und Waffenruhe ausrichten will, dürfte gut beschäftigt sein. Lohnt sich der Aufwand?
Die Aussicht auf neue Friedensverhandlungen im Nahen Osten lassen den Dax wieder ins Plus drehen. Die Unsicherheit beherrscht das Geschehen.
Defensive Aktien wie Allianz, BASF und Sanofi bieten Chancen. Was diese neben stabilen Renditen für Anleger besonders attraktiv macht.
Eine wacklige Waffenruhe sorgt an den Börsen erst für Aufbruchstimmung, dann für Zurückhaltung. Nun schauen Anleger auf die Friedensgespräche zwischen Iran und den USA.
Besser als erwartet verdaut die Pharmasparte des Dax-Konzerns die auslaufenden Patente seiner Blockbuster. Vom gar leistungsstärksten Portfolio in der Geschichte spricht der Vorstand. Das Wachstum bringt hohe Erwartungen – und großes Risiko.
Dass die USA und Iran eine tragfähige Friedensvereinbarung finden, bezweifeln viele Anleger. Zwar sinken erstmals seit Langem die Spritpreise. Doch der Goldpreis und die Anleiherenditen bleiben hoch.