Dax kratzt an der Marke von 25.000 Punkten – Ölpreis rutscht ab
Der deutsche Leitindex hat die 25.000-Punkte-Marke zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs zwischenzeitlich geknackt. Der Ölpreis sinkt, die Nachfrage nach Gold ist gestiegen.
Anleger sollten den Krieg zwischen den USA und Iran nicht vorschnell abhaken. Steigende Ölpreise und ein schwächerer Dax zeigen, wie stark die Inflation und die Aktienmärkte unter Druck geraten.
Ölsorten wie die europäische Brent und die amerikanische WTI (West Texas Intermediate) haben unterschiedliche Preise, die hauptsächlich durch den Schwefelgehalt und die Energiedichte des Rohöls bestimmt werden. Die Preise werden an den internationalen Ölbörsen in New York, London, Rotterdam, Chicago, Shanghai und Singapur gebildet. Ein großer Anteil des Handels erfolgt jedoch direkt zwischen Lieferanten und Abnehmern.
Die Tendenz der Ölpreisentwicklung
Die aktuellen Ölpreise entstehen durch Angebot und Nachfrage. Der Heizölpreis und Preise für Benzin und Diesel spiegeln die Tendenz der Ölpreisentwicklung wider. Außer den Fördermengen und den Finanzmarktfaktoren haben politische Krisen, Kriege und Naturkatastrophen erheblichen Einfluss auf die Ölpreise. Im Jahr 2008 hatten diese ihre bisherigen Höchststände erreicht. Während der Corona-Krise gab es einen enormen Preissturz bei Öl. Im Jahr 2022 stiegen die Preise im Zuge des russischen Angriffskrieges und der damit verbundenen Wirtschaftskonflikte wieder stark an. Ein Jahr nach Kriegsbeginn haben sie sich wieder stabilisiert.
Der deutsche Leitindex hat die 25.000-Punkte-Marke zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs zwischenzeitlich geknackt. Der Ölpreis sinkt, die Nachfrage nach Gold ist gestiegen.
Trotz Nahost-Krise und schwankendem Ölpreis bleiben deutsche Anleger erstaunlich gelassen. Eine Umfrage zeigt: Es gibt deutlich mehr potentielle Käufer als Verkäufer.
Der britische Energiekonzern profitiert vom hohen Ölpreis und dessen Volatilität infolge des Irankriegs. Goldman Sachs prognostiziert bis zu 120 Dollar für Erdöl bis zum Jahresende. Shell kauft in Kanada einen Schieferölkonzern.
Der Ölpreis ist das Barometer der Märkte. Doch er taugt nicht zur langfristigen Neubewertung der eigenen Anlageziele.
Sogar im MAGA-Lager wird die Frage lauter: Ist der Präsident noch zurechnungsfähig? Trump aber denkt nicht daran, einen Gang zurückzuschalten.
Der schwankende Ölpreis befeuert die Spekulationen in diesem Bereich. Auch Privatanleger können profitieren – oder eben auch viel verlieren.
Für Fährbetreiber hat der hohe Ölpreis die Kalkulation durcheinandergebracht. Und auch manche Verbraucher werden neu rechnen.
Die Straße von Hormus soll für Tanker wieder frei befahrbar sein. Der Ölpreis rauscht nach unten. Die Börsenkurse legen zu. Wie geht das weiter?
Mit zehn Milliarden Dollar will Tokio die von den hohen Ölpreisen gebeutelten Staaten Südostasiens unterstützen. Dabei dürfte auch China eine Rolle spielen.
Während die Ölpreise aufgrund von befürchteten Versorgungsengpässen am Mittwoch wieder leicht anzogen, erreichten Norwegens Ölexporte einen Rekordwert.
Die Energiepreiskrise verschärft die Notwendigkeit einer aktiven Energie- und Industriepolitik. Europa sollte „Verlierer gehen lassen“, sagt die Chefökonomin der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung.
Hohe Ölpreise machen Elektroautos attraktiver und sorgen in der Volksrepublik für Turbulenzen. VW-China-Vorstand Ralf Brandstätter erklärt, warum eine Welle chinesischer Autos in den globalen Süden rollt – und was Deutschland von China lernen kann.
Der Ölriese Saudi Aramco leidet zwar unter dem Irankrieg, aber er profitiert vom hohen Ölpreis. Analysten raten mehrheitlich zum Kauf der Aktie. Aber das ist für Privatanleger gar nicht so einfach.
An den Tankstellen in Deutschland gibt es noch mal einen kräftigen Preissprung. Entlastung soll die Steuersenkung bringen. Was können Verbraucher in nächster Zeit erwarten?
Ungewöhnliche Wetten vor Trumps Ankündigungen werfen Fragen auf. Das Weiße Haus warnt Regierungsbeamte davor, exklusive Informationen für private Geschäfte zu nutzen. Die Ansage kommt nicht von ungefähr.
Mit einer wüsten Tirade versucht US-Präsident Trump, die Öffnung der Straße von Hormus durch Iran zu erzwingen. Teheran kontert und will Reparationen für die Kriegsschäden eintreiben. Derweil steigt der Ölpreis immer weiter.
In Deutschland waren die Kraftstoffpreise besonders stark in die Höhe gegangen. Doch auch andere Euroländer spüren die Ölkrise wegen des Irankriegs deutlich. Was heißt das für die weitere Entwicklung der Zinsen?
An den Tankstellen stöhnen die Kunden, für die Mineralölkonzerne sprudeln die Gewinne. Da passt es, dass sich der britische Energiekonzern BP wieder ganz auf Öl und Gas konzentriert. Die neue Chefin Meg O’Neill steht fest hinter dieser Strategie.
Sollten im Zuge des Irankriegs die Exportanlagen auf der iranischen Insel Kharg beschädigt werden, könnte der Ölpreis stark steigen. Schon jetzt belasten hohe Energiepreise die Weltwirtschaft.
Die Bundesregierung reguliert den Benzinpreis. Haben wir schon verstanden, was das für unseren Tagesablauf bedeutet?
Eigentlich würde Russland von den gestiegenen Ölpreisen profitieren. Doch Kiew greift vermehrt russische Exporthäfen an – mit empfindlichen Folgen.
Der Irankrieg und Wortmeldungen von Donald Trump dazu bewegen die Märkte. Nun zeigen sich Händler laut einem Medienbericht erstaunt über ein Geschäft am Ölmarkt.
Die Internationale Energieagentur warnt, die jetzige Bedrohung sei schlimmer als die Krisen der 1970er Jahre. Dabei fühlt es sich nicht so an. Zeit für einen kühlen Blick auf die Zahlen.
Airlines sind durch den Irankrieg gleich mehrfach gebeutelt. Flugrouten entfallen, das Kerosin wird durch hohe Ölpreise teurer – das zeigt sich auch an den Börsen.
Der Irankrieg hat die Börse weiter fest im Griff. Am Morgen rutschte der Dax erst unter die Marke von 22.000 Punkten. Nach weiteren Einlassungen von Donald Trump zu potentiellen Angriffen auf Iran stieg er deutlich an.
Nachdem Iran die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten angegriffen hat, steigt der Preis für die Nordseesorte Brent am Donnerstag stark an. Bundeswirtschaftsministerin Reiche sorgt sich um die Folgen.
Seit Beginn des Irankriegs sind die Kurse von Shell, BP und Total um mehr als zehn Prozent gestiegen. Spitzenreiter ist der Gas-Konzern Equinor.
Die Europäische Zentralbank steht stärker unter Druck, auf den Ölpreisanstieg zu reagieren als die amerikanische Notenbank Fed. Was machen Japan und Großbritannien?
Der Subkontinent importiert sein Gas fast komplett vom Golf. Das kommt die Inder nun teuer zu stehen.
Die Märkte reagieren während des Irankrieges erstaunlich gelassen. Aber was passiert, wenn eine Krise länger dauert?
Die Blockade der Straße von Hormus hält die Weltwirtschaft in Atem. Mit jedem weiteren Tag werden die Folgen verheerender. Ein Blick auf die kommenden Monate.
Die geplante neue Regel, Spritpreise nur einmal am Tag zu erhöhen, könnte zügig kommen. Welche weiteren Nachrichten bewegen den Benzinpreis?
Der Ölpreis steigt deutlich, nicht nur Benzin wird dadurch teurer. Das wirft die Frage auf, wie dieser wichtige Markt funktioniert.
Der Krieg in Iran schockt den internationalen Ölmarkt: Deutschland, die USA und andere Nationen wollen mit Ölreserven in Rekordmenge gegensteuern. Der gewünschte Effekt bleibt vorerst aus.
Der Ölpreis bleibt dominierend auf den globalen Märkten. Am Mittwoch konnte aber auch die Freigabe strategischer Reserven die Märkte nicht beruhigen.
Die Bundesregierung wirft Mineralölunternehmen Preistreiberei vor, liefert aber keine Belege. Ein Blick über die Grenze zeigt, was Autofahrern helfen könnte.