Wir müssen uns an Inflation gewöhnen
„Schon wieder ist alles teurer geworden“: Diesen Gedanken werden wir in den nächsten Jahren häufiger haben. Daran ist auch die EZB nicht ganz unschuldig.
Obwohl die Inflationsrate im Mai über drei Prozent gestiegen ist, dürfte die Bank of England vorerst den Leitzins nicht erhöhen. Notenbank-Chef Bailey zögert noch, ob er handeln soll.
Die Europäische Zentralbank (EZB) wurde 1998 als gemeinsame Währungsbehörde der Europäischen Währungsunion gegründet und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Präsidentin der EZB ist seit dem 1. November 2019 die französische Politikerin Christine Lagarde.
Die Aufgaben der EZB
Zu den wichtigsten Aufgaben der EZB gehören die Regulierung der Geldmenge und die Überwachung des europäischen Bankensystems. Ihr Ziel ist es, größere Schwankungen des Geldwertes zu verhindern und das Preisniveau in der Eurozone stabil zu halten. Ihr wichtigster Steuerungsmechanismus ist dabei der Leitzins, der bestimmt, zu welchem Zinssatz die nationalen Geschäftsbanken Geld leihen können. Damit beeinflusst die EZB die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone und die Inflationsrate. Weitere wichtige Steuerungsinstrumente sind die Festlegung der Mindestreserve und die Intervention am Devisenmarkt.
Die Organisation der EZB
Das Direktorium setzt sich aus sechs Mitgliedern zusammen, von denen vier gewöhnlich aus den großen Eurostaaten Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien stammen. Das Direktorium bildet gemeinsam mit den Präsidenten der nationalen Zentralbanken den EZB-Rat, der die wichtigen Entscheidungen fällt, wie beispielsweise die Festlegung des Leitzinses. Im Vertrag von Maastricht wurde die politische und finanzielle Unabhängigkeit der EZB vereinbart, die Interessenkonflikten und der Einflussname von außen vorbeugen soll.
„Schon wieder ist alles teurer geworden“: Diesen Gedanken werden wir in den nächsten Jahren häufiger haben. Daran ist auch die EZB nicht ganz unschuldig.
Bundesbankpräsident Joachim Nagel bekommt die höchste Auszeichnung Frankreichs. Den Orden hatte Napoleon gestiftet. Goethe hatte zu den ersten Trägern gehört.
Die Europäische Zentralbank muss die Inflation eindämmen, daher war die Zinserhöhung erwartet worden. Den schwankenden Ölpreis kann sie nicht bekämpfen, das aber ist auch nicht ihre Aufgabe.
Nach einer langen Pause steigt der wichtigste Leitzins im Euroraum auf 2,25 Prozent. Damit reagiert die Notenbank auf die aufkommende Inflation. Was heißt das für Sparer und Hausbauer?
Heute beginnt die Fußball-WM der Superlative. Die EZB erhöht wohl erstmals seit drei Jahren die Zinsen. Und es startet der erste Prozess zum Millionenraub von Gelsenkirchen. Der F.A.Z.-Frühdenker.
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Alte Börsenregeln verlieren zunehmend an Bedeutung. In einer immer komplexer werdenden Welt ist der Wettbewerb um das Geld der Investoren ein besonders wichtiger Faktor.
So, nun ist genug herumüberlegt. Die Inflation hat 3,2 Prozent erreicht. Zeit für eine Zinserhöhung.
Angesichts von 3,2 Prozent Inflation gilt eine Zinserhöhung der EZB am Donnerstag als ausgemachte Sache. Aber wie geht es danach weiter?
Anleihen solider Länder galten bisher als besonders sichere Geldanlage. Doch das ändert sich gerade. Was Anleger wissen müssen.
Für EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird ein Nachfolger gesucht. Aus welchem Land er kommt, ist dabei zweitrangig.
Der frühere spanische Notenbankchef de Cos gilt derzeit als Favorit für die Nachfolge von EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Für die deutschen Kandidaten scheint es nicht gut zu stehen.
Die Korrektur hatte sich abgezeichnet, nachdem zuvor Irland seine Konjunkturdaten massiv revidiert hatte: Auf der Insel brach das BIP im ersten Quartal um 12,1 Prozent ein.
Fallende Ölpreise sorgen für Entspannung. Doch die Zinsentscheidung der EZB und neue Gefechte zwischen USA und Iran belasten die Stimmung.
Nicht nur Energie, auch unverarbeitete Lebensmittel steigen teils deutlich im Preis. Durch den Tankrabatt ist die Teuerung in Deutschland etwas niedriger als in vielen anderen Euroländern.
Vor allem Anleihen und Schulden lauten häufiger als früher auf Euro. Im Devisenhandel holt der Renminbi auf. In den Währungsreserven liegt Gold jetzt ganz oben.
Mit den Plänen für einen digitalen Euro begibt sich die Europäische Zentralbank auf Abwege. Sie missachtet das subsidiäre Prinzip des Vorrangs privater vor staatlichen Lösungen.
Der Tankrabatt drückt die Benzinpreise etwas. Gleichwohl dauert die Energiekrise länger als erwartet. Darauf dürfte die EZB nun reagieren.
Der Irankrieg werde zur harten Probe für die Finanzmärkte, schreibt die EZB in ihrem Finanzstabilitätsbericht. Risiken sieht sie auch durch Cyberangriffe mit Künstlicher Intelligenz und durch amerikanische Private-Debt-Fonds.
„Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle an die Bundesbank.“ Über die Europäische Zentralbank sind solche Bonmots nicht bekannt. Denn die EZB verzettelt sich – zum Schaden der Euro-Europäer.
Als die EZB das letzte Mal anfing, die Zinsen zu erhöhen, hatte sie Angst vor Turbulenzen am Anleihemarkt. Es gab Notfallsitzungen. Im Moment steigen die Renditen wieder. Wird intern schon an Plänen gestrickt?
Die größte US-Bank startet mit der Wucht eines großen Werbe- und IT-Budgets und einem Lockvogelzins. Im F.A.Z.-Gespräch gibt der Deutschlandchef zu: Den hohen Zins gibt es nur vier Monate. Danach habe er andere Pläne.
Die Befürworter einer Übernahme übersehen die gesellschaftlichen Funktionen der Commerzbank: Banken versorgen die Unternehmen, Privatpersonen und die staatlichen Organisationen mit Geld und anderen Dienstleistungen.
Mario Draghi erhält den Internationalen Karlspreis. In seiner Laudatio spricht sich Merz dafür aus, Europa als eigenständige Macht zu festigen.
Er ist der Hoffnungsträger des rechtspopulistischen Rassemblement National und hat gute Chancen auf das Präsidentenamt. Wie würde ein Präsident Bardella Frankreich und die EU verändern?
Jetzt wächst die Gefahr, dass die EZB ihren gelegentlichen Fehlern der Vergangenheit einen weiteren Fehler folgen lassen wird.
19 Banken bieten Zinsen über drei Prozent und mehr für Tagesgeldkonten an. Wo Sparer wie viel bekommen und wann sie lieber aufpassen sollten.
In seiner Bilanz nach zehn Jahren in der EZB berichtet der französische Notenbankchef Villeroy de Galhau von Zyklen und Krisen. Populistische Kritik an der Notenbank hält er für ungerechtfertigt.
Der Nachfolger von François Villeroy de Galhau steht praktisch fest. Designierter Gouverneur der Bank von Frankreich ist Emmanuel Moulin – ein Technokrat und Politprofi.
Im April hat die EZB die Zinsen unverändert gelassen. Jetzt richten sich die Blicke auf die Juni-Sitzung. Was könnte sie da angesichts gestiegener Inflationsraten noch von einer Zinserhöhung abhalten?
Die Inflation im Euroraum steigt auf 3,0 Prozent. Trotzdem wartet die Europäische Zentralbank erst mal ab. Was heißt das für Sparer und Bauwillige?
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Am Donnerstag entscheiden die Euro-Währungshüter über die Leitzinsen. Worum es für sie geht.
Politik in Hinterzimmern: Mit „Churchill in Moscow“ kehrt das English Theatre Frankfurt in sein Stammhaus zurück und zeigt, wie brüchig Verständigung sein kann.
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