Orbán bekommt Schützenhilfe aus Amerika
Während der ungarische Wahlkampf immer schmutziger wird, spricht sich US-Außenminister Marco Rubio in Budapest offen für Viktor Orbán aus. Dessen Beziehung zu Trump sei „außergewöhnlich“.
Während der ungarische Wahlkampf immer schmutziger wird, spricht sich US-Außenminister Marco Rubio in Budapest offen für Viktor Orbán aus. Dessen Beziehung zu Trump sei „außergewöhnlich“.
Im Hamburger Thalia-Theater treffen Befürworter und Gegner eines AfD- Verbots aufeinander. Die AfD selbst war auch eingeladen, hat aber abgesagt. Über den Versuch, mit politischen Problemen Theater zu machen – und die Frage nach dem Sinn.
Die SPD fordert ein Verbot von sozialen Medien für Kinder unter 14 Jahren. Die Opposition und auch der Koalitionspartner sind skeptisch. Die Union will „differenzierte Lösungen“.
Am letzten Schultag vor den Ferien wird an deutschen Flughäfen nach Schulschwänzern gefahndet: Ist das wirklich das größte Problem des deutschen Bildungssystems?
Ein Theaterskandal? Die deutschsprachige Erstaufführung des Stücks „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ in Bochum brachte Teile des Publikums in Rage.
Bei Caren Miosga sind sich alle einig, dass Europa unabhängiger werden muss. Doch geht es der Moderatorin dann nur noch um nukleare Abschreckung.
Auf der Mathildenhöhe in Darmstadt wird eine Baustelle eingerichtet. Nadia Doukali hat einen Ramadankalender produzieren lassen. Und in Messel soll ein Erlebnispark entstehen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
In München protestieren 250.000 Demonstranten gegen das iranische Regime. Kundgebungen in dieser Größenordnung sind in Deutschland selten.
Dem Neubau für ein Besucherzentrum für das Darmstädter Jugendstil-Ensemble auf der Mathildenhöhe müssen Gehölze weichen. Vor der Fällung muss der Bauplatz geräumt werden, denn dieser ist seit Wochen von Aktivisten besetzt.
Die AfD-Fraktion hat im Landtag einen parlamentarischen Frühschoppen veranstaltet – mit Gast Björn Höcke. Am Sonntagabend will er im Allgäu auftreten.
Seitdem die Epstein-Akten rund um sexuellen Missbrauch einer gesellschaftlichen Elite öffentlich geworden sind, bekommen Verschwörungstheoretiker wie die QAnon-Bewegung plötzlich Nahrung. Die Folgen können verheerend sein.
Um reich zu werden, wirft man sämtliche moralischen Prinzipien über Bord: Woran können wir uns heute noch beim Kampf gegen totalitäre Mechanismen orientieren?
Sein Vater überlebte Auschwitz, seine Mutter ist die Tochter eines NS-Funktionärs: Martin Moszkowicz, einer der mächtigsten Filmproduzenten, spricht über Antisemitismus, die deutsche Kinomisere und Amerikas Selbstheilungskräfte.
Noch hatte sich Frankreichs bürgerliche Rechte nicht auf einen Präsidentschaftskandidaten verständigt. Nun prescht der Vorsitzende der Republikaner voran.
Was unbedingt nicht zum Sound von theologischem Schrot und Korn gehört: Der Vatikan setzt den traditionalistischen Piusbrüdern die Pistole auf die Brust. Werden sie sich zur Religionsfreiheit bekennen oder nicht?
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz geht es um Sicherheit und Wohlstand. Viele Menschen trauen den Versprechen der etablierten Parteien nicht mehr – und akzeptieren, wenn sich bewährte politische Strukturen ändern.
Harsche Worte richtete J.D. Vance auf der vergangenen Sicherheitskonferenz an die Europäer. Im Frankfurter Forum Demokratie rät Historiker Andreas Rödder, den Amerikanern in diesem Jahr genau zuzuhören, und mahnt zu Selbstkritik.
Ob Homöopathen oder Klimawandelleugner: In den Vereinigten Staaten lässt sich beobachten, wie politische Esoterik wissenschaftlich bemäntelt wird. Die Deutung der Welt wird zur bloßen Ansichtssache pervertiert.
Schlimm genug, dass der Bundestag das Mehrheitsprinzip ausgehöhlt hat. Jetzt soll er auch noch zur Verwirrung über „Repräsentanz“ beitragen.
Rassismus, menschliche Hybris, Ausbeutung der Natur: Christoph Nußbaumeders Roman „Das Herz von allem“ verhandelt die großen Themen der Kolonisierung Amerikas. Sprachlich ist er allerdings misslungen.
Leserzuschriften zu dem Leitartikel „Verhängnisvoller Schulterschluss“ von Philip Eppelsheim
Totengedenken auf dem Helm? Nicht im Wettkampf! Das IOC wertet Wladyslaw Heraskewytschs Kopfschutz als Meinungsäußerung zum falschen Zeitpunkt und nimmt den Ukrainer aus dem Rennen – angeblich zum Wohle aller Athleten.
In der Serie „The Kollective“ versuchen Bürgerjournalisten, die Hintergründe eines Flugzeugabsturzes aufzuklären. Sie stoßen auf eine internationale Verschwörung.
Die Frankfurter Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Knacker spricht beim Besuch der F.A.Z. über die Verkehrspolitik und die grundsätzliche Bereitschaft zu Kompromissen.
In Wiesbaden sind Räume an eine islamistische Jugendgruppe vermietet worden und Vertreter der Organisation Milli Görüs wurden zu einem Empfang eingeladen. Im Stadtparlament ruft das Empörung hervor.
Im Bundestag liegt der Frauenanteil nur bei 32,4 Prozent. Nun fordern CDU-Politikerinnen ein Paritätsgesetz, gegen das sich die Union bislang gewehrt hat. Denn es gibt rechtliche Bedenken.
Am Freitag beginnt die 62. Münchner Sicherheitskonferenz. Wir sprechen über die angeschlagenen transatlantischen Beziehungen und die Situation in der Ukraine.
Das deutsche Recht zur Medienkonzentration ist überholt. Es nimmt Sender in den Blick, aber nicht Digitalkonzerne. NRW-Medienminister Nathanael Liminski will das ändern.
Das Völkerrecht der Nachkriegszeit gibt es nicht mehr. Die EU kann aus der Not eine Tugend machen und hohe Standards auch jenseits etablierter Partnerschaften vereinbaren und durchsetzen.
Als zweitstärkste Fraktion wollte die AfD in den zweitgrößten Sitzungssaal im Bundestag. In Folge 376 analysieren wir, warum sie damit in Karlsruhe gescheitert ist.
Ein Zugbegleiter zeigt seinen Alltag, die Stadt Frankfurt vergibt den Paulskirchenpreis und ein Taxifahrer wird zum Held. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Die Stadt Frankfurt vergibt erstmals den „Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie“ – an die iranische Journalistin, Autorin und Frauenrechtlerin Masih Alinejad.
CDU +++ Oberbürgermeister Mike Josef +++ Sicherheit in Zügen +++ Abgelehnte Afghanen
Dass immer weniger Menschen an eine Fortschrittserzählung glauben, darf nicht bedeuten, von ihr Abschied zu nehmen. Im Gegenteil.
Kirchenpräsidentin Christiane Tietz über die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, Sparbemühungen und die Bedeutung der Kirche für die Demokratie
Die Journalistin Ece Temelkuran floh vor Erdoğan aus der Türkei, 2023 kam sie nach Deutschland. Sie schreibt über die bittere Erfahrung des Exils und warnt vor dem Heimatverlust der Menschen.