Der Sommer der KI
Künstliche Intelligenz und die Künste sind das Thema der Saison: Gleich mehrere Ausstellungen und Festivals widmen sich den Voraussetzungen, Chancen und Gefahren der KI.
Künstliche Intelligenz und die Künste sind das Thema der Saison: Gleich mehrere Ausstellungen und Festivals widmen sich den Voraussetzungen, Chancen und Gefahren der KI.
In Hessen bekommen derzeit 6000 Jugendliche Werbung für eine neue Art des Freiwilligendienstes zugestellt. Sie sollen besser bezahlt und beraten werden – für den sozialen und den Wehrdienst.
Die Rettung der politischen Mitte ist eine Führungsfrage, mahnt der frühere Ministerpräsident von Hessen. Er rät Merz und Klingbeil: Riskiert eure Köpfe, damit eure Anhänger auf dem Weg bleiben.
Der Klimawandel beschäftigte den Chef der Sparkassenversicherung schon im Studium. Eine Trendwende sieht er nicht.
ChatGPT und Co beeinflussen, was in unserem Kopf vorgeht. Zeit zu überlegen, was mit einer Gesellschaft passiert, die das Denken an Maschinen auslagert.
Auf Abgeordnetenplätzen, aber auch in der Verwaltung des ersten Bundestags saßen Belastete. Die Erforschung des Parlaments als sozialer Raum steht erst am Anfang.
Drei Bildungsexperten, zwei Gegenpositionen: In neuen Büchern fragen Silke Müller, Mathias Brodkorb und Klaus Zierer, wie das deutsche Bildungssystem reformiert werden sollte.
Je tiefer die Krise der liberalen Demokratie, desto bekannter wird er: Der Politikwissenschaftler Philip Manow ist der Denker der Stunde. Was sieht er anders als andere? Ein Hausbesuch in der rheinischen Provinz.
Die Ministerpräsidentin war klug genug, ihr politisches Schicksal nicht an die Justizreform zu knüpfen. Die Botschaft der Niederlage muss sie dennoch beherzigen.
Die SPD verliert als Interessenvertreterin der Transferempfänger den Boden unter ihren Füßen. Ihre Zukunft kann nur in einer Reformpartei mit wirtschaftlicher Kompetenz bestehen.
Kein Termin wie jeder andere: Mit viel Prominenz gedenkt Berlin des vor zehn Jahren verstorbenen FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle. Auch Oliver Pocher ist anwesend.
Etwa 100 bis 150 Kinder und Jugendliche feierten in Brandenburg – und sangen rassistische Parolen wie „Ausländer raus“. Ministerpräsident Woidke zeigt sich „fassungslos“.
Die Demonstranten werfen der Regierung Einflussnahme auf Medien und Institutionen vor. Sie warnen vor einem „russischen Gesetz“. Der Druck auf die rechtskonservative Regierung steigt.
Frankreichs Arbeitgeberchef Patrick Martin warnt vor „Kettenreaktionen“, teilt gegen Brüssel aus. Und erklärt, warum er auch mit den Rechtspopulisten spricht.
Ein AfD-Verbot würde nur weiter spalten. Gegen die Polarisierung hilft die Besinnung auf einen deutschen Exportschlager, den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.
Nach Venezuela schielt der amerikanische Präsident auch auf Kuba. Profiteure eines Zusammenbruchs des Regimes könnten ausgerechnet die alten kubanischen Eliten sein.
Was bringt es noch zu wählen, wenn kaum etwas passiert? Die Volksvertreter und die von ihnen gewählten Diener (Minister) müssen auch etwas machen.
DeepMind reklamierte den Namen des Philosophen für eine KI, die Konsens stiften soll. Habermas selbst widersprach: Praktische Diskurse verlangen Urteile aus der Perspektive freier Personen – nicht die Berechnung von Zustimmung.
Am liebsten organisiert er Demonstrationen: Philipp Jacks ist Vorsitzender des DGB in Frankfurt und Rhein-Main.
Im „Bierstübchen“ in der Mainzer Altstadt kommen an den Abenden viele junge Menschen zusammen. Wem werden sie bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ihre Stimme geben?
Die Drohungen des US-Präsidenten, die NATO zu verlassen, weil er so enttäuscht von den westlichen Verbündeten ist, werden immer unverhohlener. Wir sprechen mit dem F.A.Z.-Außenpolitikchef Nikolas Busse.
Die Spanier in der EVP-Fraktion grenzen sich gegen die Sozialisten ab, die Deutschen gegen die AfD. Der Vorsitzende Manfred Weber steht dazwischen – und kriegt massiven Druck aus Berlin.
Der slowakische Autor Michal Hvorecky wuchs unter der sozialistischen Diktatur auf. Heute kämpft er dagegen, dass Demokratien wieder in Autoritarismus kippen. Doch wie kann man den Siegeszug der Populisten stoppen?
Buttons und Fotos gegen den Staatsminister, zwei Buchpreise für Fluchtgeschichten und eine endlose Schlange junger Menschen: Ein Zwischenbericht von der Leipziger Buchmesse 2026.
Jeder Fünfte wünscht sich einen starken Führer, eine Mehrheit der jungen Menschen ist unzufrieden mit der Demokratie. Das zeigt der Demokratiebericht NRW.
Am Freitag erscheint Paul Ingendaays Buch „Entscheidung in Spanien“. Es erzählt, wie Freiwillige aus mehr als fünfzig Ländern 1936 zu Hilfe kamen, um auf der Seite der Spanischen Republik gegen die Erhebung rechter Militärs zu kämpfen. Ein Auszug.
Wer darf hier was noch sagen? Sind die Bücher auch alle auf Linie? Hier kommt die Suada des F.A.S.-Feuilletons mit dem Branchengossip zur Leipziger Buchmesse.
Über die Welt der Superreichen, unser narzisstisches Zeitalter und die brutale Geschichte der jüdischen Flüchtlinge: Welche Neuerscheinungen aus dem Frühjahr sollte man nicht verpassen? Zehn Empfehlungen.
So etwas hat man in Leipzig noch nicht erlebt. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wird bei der Eröffnungsfeier der Buchmesse mit Buhrufen empfangen. Dabei liebt er doch alle. Holt er sich heute Abend das zweite blaue Auge?
In knapp einem Monat wählt Ungarn ein neues Parlament. Erstmals seit Jahren könnte Viktor Orbán seine Macht verlieren. Die Folgen für Europas Außenpolitik wären gravierend, erklärt unser Kolumnist.
In unserer Q&A-Folge beantworten wir Ihre Fragen zu Iran und Mohammad Mossadegh – mit Hilfe des Islamwissenschaftlers Tim Epkenhans.
Vor dem Europäischen Rat in Brüssel hält Merz eine Regierungserklärung. Er betont die Rolle der EU – und bekommt Lob für seine Selbstbehauptung gegenüber Amerika.
Likes bestimmen Sichtbarkeit, Interfaces lenken Klicks, Algorithmen sortieren Inhalte: Dirk Baecker und Anna-Verena Nosthoff zeigen, wie Gesellschaften digital gesteuert werden.
Die Frage, ob „wir“ Intellektuelle noch brauchen, sollte man nicht leichtfertig abtun. Letztlich ist sie eine Frage nach der Zukunft der Demokratie.
„Große Bitterkeit und tiefe Enttäuschung“: Der Stadtrat von Trient lehnt die Aberkennung der 1924 verliehenen Auszeichnung für Mussolini ab.
Zwei Lehrkräfte schildern den Rechtsruck in deutschen Schulen und greifen dabei auf eigene Erfahrungen zurück. Was können Lehrer tun?