„Die Freiheit stirbt zentimeterweise“
Der FDP-Politiker Guido Westerwelle sorgte mit seiner Art, für Politik zu werben, oft für Spott. Zehn Jahre nach seinem Tod hat sich seine Methode durchgesetzt.
Der FDP-Politiker Guido Westerwelle sorgte mit seiner Art, für Politik zu werben, oft für Spott. Zehn Jahre nach seinem Tod hat sich seine Methode durchgesetzt.
Der Bundeskanzler gibt eine Regierungserklärung ab. Inmitten der Ölpreis-Rally schauen Anleger auf den Zinsausblick der US-Notenbank. Und: Wird Wolfram Weimer in Leipzig ausgebuht? Der F.A.Z. Frühdenker.
Nach der Pandemie ging es Schülern in Deutschland zeitweise etwas besser. Einer Studie zufolge ist nun aber wieder jeder vierte Schüler psychisch belastet. Bei der Sozialarbeit soll trotzdem gespart werden.
Läuft der deutsche Fußball in das nächste sportpolitische Fiasko? Oke Göttlich kritisiert auch bei einer Veranstaltung im Bundestag das Schweigen zu drängenden Fragen mit Blick auf die WM im Sommer.
Dass die EVP sich mit der AfD abgesprochen hat, berührt bei der CSU wunde Punkte. Wird das Vorgehen im Europaparlament zur Belastung für die Union in den bevorstehenden Wahlen?
Linksbündnis in Wiesbaden ist abgewählt. Auch die SPD in Frankfurt macht Verluste, dort werden die Stimmen aktuell noch ausgezählt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Auch in Hessens Kommunen muss die CDU nun flächendeckend Mehrheiten links der Mitte schmieden. Das ist nicht immer leicht zu erklären.
Die Soziologin Selina Alin ist überzeugt, dass vermeintlich harmloser Content im Netz nicht nur alte Hierarchien zwischen Mann und Frau bestärkt, sondern auch demokratische Grundsätze ins Wanken bringt.
Die US-Regierung wird nervös im Irankrieg: Schlechte Nachrichten kann sie nicht gebrauchen – und übt Druck auf die Presse aus. Der Medienaufsichtschef droht mit Zensur, während der Verteidigungsminister Schlagzeilen empfiehlt.
Arbeitet die Union im Europäischen Parlament mit der AfD zusammen? Die Chats auf EU-Ebene gefallen dem CDU-Vorsitzenden zumindest nicht. EVP-Fraktionschef Manfred Weber gerät in die Kritik, andere beschwichtigen.
Der Subkontinent importiert sein Gas fast komplett vom Golf. Das kommt die Inder nun teuer zu stehen.
Jürgen Habermas beschwor elementare Rettungsgewissheit, wenn er mit Religionsintellektuellen über den Begriff der Religion diskutierte. Und vom Gespräch über Politik konnte er auch dann nicht lassen, wenn es gar keinen Dissens gab.
Geheimhaltung wie im Thriller: Handys abgeben, keine Notizen, 10.000 Euro Strafe für Missachtung. In Rom hält Tech-Milliardär Peter Thiel vier Vorträge über „Antichrist und Apokalypse“.
Jürgen Habermas durchbrach die hierarchischen Konventionen der deutschen Universität und setzte auch als Mentor Maßstäbe, die nur schwer erreichbar sind. Weil es ihm um Argumente und nichts anderes ging, konnte ich seine Studentin werden.
Die Münchner Konferenz von 1938 gilt als Inbegriff einer gescheiterten Appeasement-Politik. Eine minutiöse Rekonstruktion zeigt Kontinuitäten bis zum Ukrainekrieg auf.
Wie lässt sich Kindern Demokratie erklären? Indem man bei der Staatsform beginnt, die ihnen vertraut ist.
Der Konflikt um die Ölinsel Kharg und die Straße von Hormus spitzt sich zu. In Berlin trifft sich die Energiepreise-Taskforce. Und in Los Angeles sind die Oscars verliehen worden. Der F.A.Z. Frühdenker.
Bringt die AfD die Demokratie in Gefahr oder wohnt dem Populismus im Gegenteil auch ein belebendes Element inne? Diese provokante Frage wurde bei Caren Miosga gestreift – und zwar von einem SPD-Mitglied.
Die Rechtspopulisten liegen im Aufwind. Aber auch ein anderer Kandidat kann aufatmen. Warum die landesweiten Kommunalwahlen ein Stimmungstest sind.
Giovanni Speranza betreibt ein Kleinstadtkino mitten in Hessen. Hier verrät er, wie er der Dauerkrise in der Branche trotzt, wie Oscar-Gewinner beim Publikum ankommen und warum es bei ihm kein Popcorn gibt.
Stimmzettel mit Überbreite, Schlangen in Bad Soden und Zettelwirtschaft mit Farbcode in Schwalbach: ein Besuch in drei Wahllokalen.
Jürgen Habermas verteidigte die Aufklärung gegen postmoderne Kritik. Seine Idee der unvollendeten Moderne könnte heute neu belebt werden.
Jürgen Habermas war auch in Amerika wichtig – hilft sein Denken beim Kampf gegen Donald Trump?
Vor der Landtagswahl im Osten stellt sich eine unbequeme Frage: Warum verfängt die Rhetorik der AfD gerade dort so stark? Die Antwort reicht zurück in die Anfänge der Bonner Republik.
Demokratie und Rechtsstaat haben den gleichen Ursprung: Die praktische Bedeutung dieser theoretischen Einsicht von Jürgen Habermas kommt uns erst heute mit aller Macht zu Bewusstsein.
Voto ist eine Entscheidungshilfe bei der Kommunalwahl und soll den Zugang zu Lokalpolitik erleichtern: Der Kommunalwahlkompass der TU Darmstadt und der F.A.Z. ist nun online.
Nichts gegen große Wahlzettel. Erst recht nichts gegen mehr Auswahl. Aber eine Wahl sollte nicht allzu erklärungsbedürftig sein.
Die Briefwahl erleichtert die Teilnahme an der Wahl. Doch die Bequemlichkeit hat einen Preis. Das Wahllokal ist das bessere Leitbild.
In Iran ist das Internet gesperrt. Wer über den Krieg spricht, riskiert sein Leben. Drei Frauen tun es trotzdem.
In Berlin demonstrieren am Samstag Anhänger von Reza Pahlavi, dem Sohn des früheren Schahs. Sie begrüßen die Angriffe auf Iran – und sind auf andere Exil-Iraner schlecht zu sprechen.
Er hoffte auf die aufklärerische Kraft der öffentlichen Vernunft, wandte sich aber zum Lebensende wieder dunkleren Aussichten zu – ein Nachruf auf den Soziologen und Philosophen Jürgen Habermas.
Jürgen Habermas hält am Projekt einer noch nicht abgeschlossenen Moderne fest. Und sieht in ihr Rationalität walten, die zu besseren Verhältnissen führt. Und zu mehr Demokratie.
Wo genau liegen die Grenzen der Meinungsfreiheit, von der so gern behauptet wird, dass sie am Ende sei? Ronen Steinke legt sein glänzendes und unterhaltsames Buch „Meinungsfreiheit“ als Quiz an und fragt seine Leser.
Wie die Wahl in der Republik Kongo am Sonntag ausgeht, ist klar. Doch der Präsident, Sassou Nguesso, der seit 1979 herrscht, ist 82 Jahre alt. Und die Nachfolgefrage ist heikel.
Norbert Himmler ist als Intendant des ZDF wiedergewählt worden. Vor dem Fernsehrat pries er seinen Sender als Garanten der Demokratie. Da sollte sich das ZDF mal neu aufstellen.
Peter Sloterdijk fantasiert an Machiavelli vorbei. In seinem neuen Buch geht es um Carl Schmitt und Hitler, Dämonie und Nietzsche. Also um alles, was sich mit Machiavelli am allerwenigsten in Verbindung bringen lässt.