Wen darf der Verfassungsschutz überprüfen?
Extremisten sollen kein Steuergeld bekommen. Deswegen können Ministerien Abfragen beim Verfassungsschutz stellen. Durch Kulturstaatsminister Weimer hat das Verfahren an Brisanz gewonnen.
Politische Extremisten wird Wolfram Weimer die von ihm gemaßregelten Buchhandlungen nicht mehr nennen. An ihrem Ausschluss von seinem Preis hält er fest, ohne der Öffentlichkeit seinen Rechtsstandpunkt zu erklären.
Extremisten sollen kein Steuergeld bekommen. Deswegen können Ministerien Abfragen beim Verfassungsschutz stellen. Durch Kulturstaatsminister Weimer hat das Verfahren an Brisanz gewonnen.
Wolfram Weimer war in der Öffentlichen Sitzung des Ordens pour le mérite erwartungsgemäß abwesend. Er verpasste die zur Hälfte gesungene Dankesrede des neunundachtzigjährigen Jungmitglieds Wolf Biermann.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat es dem Kulturstaatsminister am 30. April untersagt, Buchhändlerinnen, denen er den Buchhandlungspreis vorenthält, Extremistinnen zu nennen. Der Beschluss ist jetzt rechtskräftig.
Die Bundesregierung bringt das Gesetz auf den Weg, das Sender und Streamer zwingt, acht Prozent ihres Umsatzes in heimische Filme zu stecken. Die freiwillige Regel, die Kulturstaatsminister Weimer wollte, ist passé.
Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung unterstand bislang dem Deutschen Historischen Museum. Das soll ein neues Stiftungsgesetz ändern. Der Kulturstaatsminister kommt darin nicht mehr vor. Warum?
Die deutsche Bundesregierung drückt Sarah Engels die Daumen, und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer kommt sogar nach Wien. Allerdings aus einem anderen Grund.
Ex-Verfassungsrichter Udo Di Fabio über Reformstau, Vertrauensverlust und die Frage nach der Regierungsfähigkeit. Außerdem: Das VG Berlin weist die Bundesregierung gleich doppelt in die Schranken.
Was Musik angeht, ist Kulturstaatsminister Weimer ein ziemlicher Mainstreamer – mit einer Ausnahme: Auch Latino-Pop gehört zu seinem Repertoire.
Die Nürnberger Kulturbürgermeisterin Julia Lehner wird in den politischen Ruhestand verabschiedet. Auch Ministerpräsident Söder reist für sie an und lässt durchblicken, dass sie eigentlich ein guter Weimer-Ersatz wäre.
„Extremismus“ verlangt Fakten: Das Verwaltungsgericht Berlin hat einen Beschluss zum Buchhandlungspreis gefällt. Die Richter erteilen Wolfram Weimer eine gründliche Lektion, die er wahrscheinlich nicht beherzigen wird.
Im Streit um drei linke Buchläden muss Kulturstaatsminister Wolfram Weimer eine Niederlage einstecken. Wenn es rechte wären, hätte er wohl weniger Probleme.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer darf die Betreiber eines Berliner Buchladens nicht als „politische Extremisten“ bezeichnen. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin entschieden.
RTL will mit der Übernahme sein Angebot diversifizieren, um mit den globalen Streaming-Diensten mitzuhalten. Man erwartet Synergien von jährlich rund 250 Millionen Euro.
Um „Meinungs- und Kunstfreiheit“ geht es im Kulturausschuss. Im Zentrum steht Wolfram Weimers Umgang mit dem Deutschen Buchhandlungspreis. Doch der Kulturstaatsminister verlässt nach kurzem Auftritt den Saal.
Aktivisten der Kufiyas-Kampagne verbreiten kurz vor der Zeremonie am Sonntag ein Video aus der Gedenkstätte. Redner mahnen, die Gräueltaten der Nationalsozialisten nicht zu vergessen.
Die AfD schwärzt im Bundestag zwei Buchhandlungen aus Frankfurt an. Die Inhaber von „Land in Sicht“ und der Karl-Marx-Buchhandlung vermissen eine Reaktion der Bundesregierung.
Die Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“ darf nicht in der Gedenkstätte demonstrieren. Doch Buchenwald sieht sich trotzdem politischem Missbrauch ausgesetzt.
Es fehlte einfach die Zeit, mit Wolfram Weimer zu hadern: Ein Besuch der Deutschen-Buchhandlungspreisträgerin „Serifee“ in Leipzig.
Der umstrittene Kulturstaatsminister genießt das Vertrauen des Bundeskanzlers. Wie sehen ihn die Abgeordneten in der Unionsfraktion?
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich hinter Wolfram Weimer gestellt. Ausdrücklich verteidigt in Sachen Buchhandlungspreis hat er seinen Kulturstaatsminister aber nicht.
Die Buchhandlung „Zur schwankenden Weltkugel“ beantragt eine Unterlassungserklärung gegen Wolfram Weimer. Der hat ein eigentümliches Verständnis davon, was er bereits unterlassen hat.
Die SPD greift den Kulturstaatsminister offen an. Und auch in der Unionsfraktion rumort es.
Auf der Leipziger Buchmesse wird darüber nachgedacht, den Kulturstaatsminister auf den Mond zu schießen. Und was passiert sonst noch?
Erst kamen die Künstler, dann die Labels, jetzt die Streamingdienste ins Kanzleramt. Will Wolfram Weimer vermitteln oder von eigenen Problemen ablenken? Und worum geht es beim staatlich geförderten „Polyton“, der nächste Woche vergeben wird?
Hat der Kulturstaatsminister die Kunstfreiheit verletzt? Eine Aktuelle Stunde im Bundestag sollte Aufklärung bieten. Doch Wolfram Weimer schwieg – und gab CDU/CSU reichlich Gelegenheit, ihn zu verteidigen.
Buttons und Fotos gegen den Staatsminister, zwei Buchpreise für Fluchtgeschichten und eine endlose Schlange junger Menschen: Ein Zwischenbericht von der Leipziger Buchmesse 2026.
In Rheinland-Pfalz wird gewählt, die Führungsetagen haben das Vertrauen in die Merz-Regierung verloren, Weimers Buchhandlungs-Affäre geht weiter, und „Peaky Blinders“ kommt als Film zurück. Der F.A.Z. Frühdenker.
Wer darf hier was noch sagen? Sind die Bücher auch alle auf Linie? Hier kommt die Suada des F.A.S.-Feuilletons mit dem Branchengossip zur Leipziger Buchmesse.
Drei Preise, die es in sich haben: Im Frühjahr gibt es keine mehr beachteten literarischen Auszeichnungen als die Preise der Leipziger Buchmesse für Belletristik, Sachbuch und Übersetzungen. Jetzt wissen wir, wer sie bekommt.
Wolfram Weimer wird auf der Leipziger Buchmesse ausgebuht, tut aber so, als wäre alles gut. Wie hat der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den Abend empfunden? Ein Gespräch mit Sebastian Guggolz.
So etwas hat man in Leipzig noch nicht erlebt. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wird bei der Eröffnungsfeier der Buchmesse mit Buhrufen empfangen. Dabei liebt er doch alle. Holt er sich heute Abend das zweite blaue Auge?
Wolfram Weimer soll im Kulturausschuss erklären, warum drei Buchhandlungen nachträglich vom Buchhandlungspreis gestrichen wurden. Er bleibt vage – und kann am Ende nicht sagen, welche Hinweise vorlagen.
Am Mittwochabend wird die Leipziger Buchmesse feierlich eröffnet. Mit dabei als Redner soll Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sein, der gerade weder unter der Buchbranche noch in Leipzig selbst viele Freunde haben wird.
Die Kinoverbände fordern von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, dass er das „Zukunftsprogramm Kino“ weiterführt. Ohne die Förderung von 30 Millionen Euro jährlich, die Weimer gestoppt hat, drohe vielen Häusern das aus.
Die Kritik am Ludwig-Erhard-Gipfel der Weimer Media Group reißt nicht ab. Sponsoren stellt man jetzt Satzbausteine zur Verfügung, um auf kritische Mediennachfragen zu reagieren.
Der Kulturstaatsminister entzieht drei Buchhandlungen einen Jury-Preis – mit Verweis auf nebulöse „Erkenntnisse“. So werden Verfahren, Öffentlichkeit und Vertrauen beschädigt: nicht durch Debatte, sondern durch Intransparenz und Machtgesten.