Doch beide von Rembrandt?
Für einen britischen Privatsammler könnte ein Traum wahr werden: Ein als Kopie eines Gemäldes von Rembrandt abqualifiziertes Ölbild wird von einem Experten in Chicago wieder dem Meister selbst zugeordnet.
In Hanau siegt Maximilian Bieri mit 59 Prozent. Und die FDP meldet sich aus Karlsruhe: Hessens Parteichef Thorsten Lieb organisiert eine Verfassungsbeschwerde gegen die Grundgesetzänderungen zur Schuldenbremse. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Für einen britischen Privatsammler könnte ein Traum wahr werden: Ein als Kopie eines Gemäldes von Rembrandt abqualifiziertes Ölbild wird von einem Experten in Chicago wieder dem Meister selbst zugeordnet.
Die Seniorinnen des Münchener Sozialprojekts „Kuchentratsch“ backen Kuchen und kochen Konfitüren nach eigenen Rezepten. Jetzt haben sie ein Marmeladen-Kochbuch herausgebracht.
Im Jahr 1887 erregte sich die deutsche Öffentlichkeit über ein Gemälde von Hermione von Preuschen. Die Berliner Akademie wollte „Mors Imperator“ nicht ausstellen, die Malerin zeigte es trotzdem. Eine Ausstellung erzählt ihre Geschichte.
Dieser Künstler will seine Ausstellung in Tübingen mit bald 99 Jahren unbedingt noch besuchen: In Alex Katz’ energetischer Schau „Dancing With Reality“ der Kunsthalle tanzen selbst die Bäume und Gräser voll Energie
Hannah Häffners „Die Riesinnen“ erzählt von drei Frauen vom Dorf auf der Suche nach ihrem Platz auf der Welt. Das Buch steht seit Wochen auf der Bestsellerliste. So richtig vertrauen will die Autorin dem Erfolg aber nicht.
Die Fotorealisten wollten die Welt objektiv spiegeln – und verloren sich stattdessen in einer hoch polierten Trompe-l’Œil-Malerei. Eine Ausstellung in Baden-Baden zeigt Gründerfiguren und ihre Erben.
Aus einem Städtchen in Sachsen-Anhalt kommt ein Jahrhundertfund der Steinzeit: Das mit reichen Beigaben ausgestattete Grab einer Schamanin ist einzigartig für ihre Epoche. Nun gibt es neue, rätselhafte Erkenntnisse.
Ein Jahrhundertfund der Mittelsteinzeit: Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle stellt die Schamanin von Bad Dürrenberg in den Mittelpunkt einer spektakulären Ausstellung.
Während in Bonn die Porträts Peter Hujars zu sehen sind, wird der Fotograf in Berlin zusammen mit der Künstlerin Liz Deschenes gezeigt. Was auf den ersten Blick willkürlich erscheint, erweist sich als Glücksgriff.
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet der Influencer Timur.
Patina statt Perfektion: Makellose Designerhandtaschen gelten jetzt als verdächtig bemüht – und Kratzer sind cool. Warum aber sind gebrauchte Taschen plötzlich mehr wert als neue?
1973 steht die Bundesrepublik plötzlich still: leere Tankstellen, autofreie Sonntage, ein Land im Schock.
Der Bildhauer Constantin Brâncuși war einer der wichtigsten Wegbereiter der Moderne – und ist hierzulande kaum bekannt. In der Neuen Nationalgalerie in Berlin wird jetzt sein Werk in einer glänzenden Ausstellung neu entdeckt.
Legenden im Einsatz: Die Galerie Eigen + Art stellt ihre Anfänge in der DDR aus – und damit Kunstgeschichte. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten der Fotografin Karin Wieckhorst.
Den neuen Standard bei den Goethe-Biographien setzt einmal mehr ein Engländer: Matthew Bell erzählt das Leben des Dichters als Ideen- und auch als Frauengeschichte.
Er selbst ist nicht gekommen, aber die Fotografien von Bryan Adams zeigen im Hessischen Landesmuseum Darmstadt den Popstar als Menschenversteher.
20 Porträts, 20 Schicksale, eine Schule als Erinnerungsort: Die Ausstellung „Gegen das Verbrechen“ ist auf dem Schulhof der Schillerschule zu sehen.
Jahrzehntelang waren rechte Hooligans parteipolitisch heimatlos. Heute finden sie ihr Sammelbecken häufig bei der AfD. Eine Studie zeigt: Die Wurzeln dieser Entwicklung reichen bis in die DDR zurück.
Dass die Deutsche Bahn noch zu retten ist, daran zweifeln inzwischen viele. An der Spitze des Schienenkonzerns steht seit einem halben Jahr eine Frau, die es trotzdem versucht. Bislang mit mäßigem Erfolg.
Dieser „nationale Kulturschatz“ soll Frankreich nicht verlassen: Kurz vor der Auktion von Hans Baldung Griens kürzlich erst wiederentdecktem „Porträt der Susanna Pfeffinger“ macht der französische Staat Kulturgutschutz geltend. Er will das Werk für eine öffentliche Sammlung sichern.
Warum und wie Clara Leinemann mit ihrem Roman „Gelbe Monster“ den Debütpreis der lit.Cologne gewonnen hat.
Über den Meister der Moderne ist alles schon gesagt? Die Kathedrale von Burgos in Spanien beweist mit dem Freilegen der christlichen Wurzeln seiner Bilder das Gegenteil.
15 Jahre nach der Eröffnung der Keltenwelt am Glauberg hat deren Leiter einen Sonderband der Reihe „Archäologie in Deutschland“ herausgegeben. Darin erfahren Laien alles zum Stand der Keltenforschung.
Wie hängen Kunst und Pop zusammen? Mit Bryan Adams im Landesmuseum Darmstadt und zahlreichen weiteren Ausstellungen stellt sich diese Frage jetzt neu und anders.
Vom Gelsenkirchener Jungen zum Erdoğan-Anhänger: Eine Dokumentation über den Fußballer Mesut Özil schildert die tragische Geschichte einer gescheiterten Integration.
Heute wird Joachim Sartorius achtzig Jahre alt. Ein Besuch bei dem Dichter mit dessen neuem Gedichtband „Die besseren Nächte“ im Gepäck.
In ihren Romanen erzählt Elizabeth Strout die sozialen Konflikte der USA als Familiengeschichte. Im Moment der Polarisierung sind ihre intimen Bücher über die Menschen von der Ostküste das, was es jetzt braucht. Ein Porträt.
Riesige Begeisterung im Saal: Die Oper Dortmund zeigt in Verbindung mit dem Palazzetto Bru Zane die Oper „Mazeppa“ der Chopin-Schülerin Clémence de Grandval.
Orne Mayinga modelt für internationale Konzerne. Nun baut er seine eigene Streetwear-Kollektion aus, er boxt und versucht sich im Film. Porträt eines Aufsteigers.
Muss ein Literaturprofessor denn gerne lesen und schreiben? Der Geistessportler Hans Ulrich Gumbrecht blickt auf sein Leben als Karriere zurück.
Wie die Arbeitskraft zu einem Rohstoff wurde: Das LVR-Landesmuseum in Bonn zeigt die Ausstellung „Schöne neue Arbeitswelt. Traum und Trauma der Moderne“.
Meißener Porzellan der Spitzenklasse: Sotheby's versteigert bald Hunderte Objekte aus dem Bestand der renommierten Münchner Kunsthandlung Röbbig. Die Geschichte ihrer Insolvenz ist damit noch nicht zu Ende.
Sie sitzen an den Hebeln der Macht, wetteifern um die Größe ihrer Yachten – und erwarten den Zusammenbruch des Systems. Evan Osnos’ Reportagen zeigen, wie Amerikas Geldelite lebt und denkt.
Der Irankrieg treibt in Frankfurt Tausende auf die Straßen: Gegner genauso wie Befürworter der amerikanisch-israelischen Angriffe. Am Ende löst die Polizei einen der Aufmärsche auf.
1993 war Péter Nádas nach einem Herzinfarkt für kurze Zeit klinisch tot. Jetzt legt der Schriftsteller Fotografien vor, die seine Obsession mit Licht und Schatten bis an die metaphysische Grenze treiben.