Ist die Brandmauer undemokratisch?
Während Philipp Amthor dem aus der Versenkung aufgetauchten Kevin Kühnert „Leidenschaft“ attestiert, ist sich die Journalistenrunde bei „Maischberger“ meist einschläfernd einig. Weil alle einander duzen?
Bei Maischberger ist Salman Rushdie genau der Richtige, um Erhellendes über Iran und die USA zu sagen. Doch leider hat man nur eine Stunde Sendezeit, um etliche Gäste abzufertigen.
Während Philipp Amthor dem aus der Versenkung aufgetauchten Kevin Kühnert „Leidenschaft“ attestiert, ist sich die Journalistenrunde bei „Maischberger“ meist einschläfernd einig. Weil alle einander duzen?
In der Iran-Debatte bei Sandra Maischberger zeigt Unternehmer Carsten Maschmeyer mehr Rückgrat als ein profilierter Außenpolitiker. Auch eine ARD-Journalistin äußert sich zur Völkerrechtsfrage eindeutig.
Wehrhaft wirkte das nicht: Annalena Baerbock will bei Sandra Maischberger für die regelbasierte Ordnung werben. Sie zieht aber en passant die EU-Grenzen neu.
Hillary Clinton spricht bei Sandra Maischberger ganz kurz über den Epstein-Skandal – und droht den Republikanern. Statt Wahrheitsfindung bleibt es bei parteipolitischen Spielchen.
Sandra Maischberger lässt einen Trump-Unterstützer zu Wort kommen. Was er zu dessen Absichten zu sagen hat, beruhigt nicht und ist auch schnell in der Sendung widerlegt.
Bei „Maischberger“ sollte es um eine nicht ganz unwichtige Frage gehen: Aufschwung oder Klimaschutz? Doch dann verfing sich die Moderatorin in der „Stadtbild“-Debatte.
Bei Sandra Maischberger stellt Vizekanzler Lars Klingbeil klar, die Koalition brauche für ihr Rentenpaket eine eigene Mehrheit. Daneben geht es um den Krieg in der Ukraine: Die Europäer müssten nun Einigkeit zeigen.
Wie kurz angebunden der Wille zur Aufklärung, wie ausgeprägt der Wille zur Abkanzlung: Sandra Maischberger dachte, mit Sahra Wagenknecht leichtes Spiel zu haben. Warum das ein Irrtum war.
Kanzler Merz spricht vom „Problem“ im Stadtbild, Außenminister Wadephul vom „würdigen Leben“ in Syrien. Bei Maischberger streiten die Gäste darüber, was die CDU-Politiker damit sagen wollen.
Marie-Agnes Strack-Zimmermann zeigte sich bei Maischberger von ihrer hochgerüsteten Seite. Sie wollte ihrem Widerpart Ralf Stegner den Widerspruch verbieten. Beide schenkten sich nichts im Blick auf Putin und Trump.
Deutschland-Dämmerung: Das Lieferismus-Denken nimmt überhand und verstellt den Blick. Bei Sandra Maischberger liefert sich Grün mit Schwarz einen heftigen Schlagabtausch.
Die Rekrutierungspolitik der politischen Talkshows ist vorhersehbar: Dauerbrenner auf Mission – und potenzielle Aufsteiger. Gregor Gysi, Karl-Theodor zu Guttenberg und ein Ministerpräsident erfüllen diese Rollen.
Bei Sandra Maischberger diskutieren Journalisten und Politiker auch über die gescheiterte Wahl zum Bundesverfassungsgericht. Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff kritisiert die Union.
Bei Sandra Maischberger hörte man Vitali Klitschko zu und stellte der schwarz-roten Koalition ein befriedigendes Zwischenzeugnis aus. Dann bewarb sich plötzlich ein Däne als Motivationscoach für die missmutigen Deutschen.
Wolfram Weimer hält unermüdlich das Thema Meinungsfreiheit hoch. Dass sein Plot auch bei „Maischberger“ aufging, lag vor allem an Katrin Göring-Eckardt.
„Kann Trump die Eskalation in Nahost stoppen?“, fragt Maischberger. Guttenberg benutzt nebulöse Sprachbilder, Nouripour warnt vor einer Verhaftungswelle in Iran. Die Bauministerin erklärt, warum sie als Millionärin nicht angefeindet wird.
Jedenfalls bekommt man ihn nicht zu fassen: Lars Klingbeil spricht bei Maischberger über Milliardenkredite, Markus Söder und die Freude, die SPD zu führen.
Zwei Männer streiten sich wie geplant, eine Frau geht auf Distanz zum eigenen Wahrheitsanspruch: Bei „Maischberger“ treffen Ralf Stegner, Carlo Masala und Karin Prien aufeinander, um über Krieg und Frieden zu diskutieren.
Zwar war Thorsten Frei diesmal gar nicht bei Maischberger. Seine Behauptung, wer Vollzeit arbeite, könne davon leben, dominierte die Debatte aber auch so. Gut gemacht – oder dumm gelaufen.
Jens Spahn will bei Maischberger ein „Ruhepol“ sein, Melanie Amann kabbelt mit Robin Alexander, und ein deutscher Professor findet, in der Ukraine müsse Europa „Eskalationskontrolle“ betreiben.
Die erste Regierungserklärung des neuen Kanzlers kommt bei Maischbergers Gästen gut an. Hat sie gar einen Satz für die Geschichtsbücher geprägt?
Wolfgang Kubicki und Heidi Reichinnek sind bei Maischberger auf Kuschelkurs. Von Markus Söder wollen sich beide nichts sagen lassen. Roland Kaiser gibt der künftigen Regierung einen Song mit auf den Weg.
Hat Friedrich Merz seine Wähler bewusst getäuscht? Hat er ein Frauenproblem? Und gelten für Frauen wie Annalena Baerbock andere Maßstäbe, wenn sie nach der Macht greifen? Bei Sandra Maischberger ging es um Intrigen und durchgestochene Informationen.
Eine seltene, existentielle Dringlichkeit ging vom zentralen Gespräch der Sendung „Maischberger“ aus. Ein ranghoher Militär und ein Militärexperte redeten den Deutschen so ruhig wie beängstigend ins Gewissen: Seid nicht unbesorgt! Jetzt zähle die Vorbereitung.
Bei Maischberger ging es leider nicht um die Frage, welcher Sprengstoff im Green Deal „Klimaneutralität bis 2045“ steckt. Dafür durfte Christian Lindner seinen subjektphilosophischen Klassiker vertiefen: „Wer sind Sie, und was haben Sie mit Friedrich Merz gemacht?“
Volker Wissing erklärt bei Maischberger, was die Schuldenbremse will, und das Podcast-Duo Gregor Gysi und Karl-Theodor zu Guttenberg liefert blendende Nachtunterhaltung.
In der Talkshow von Sandra Maischberger läuft ein Interview mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Einen Frieden über seinen Kopf hinweg will er sich von Donald Trump nicht aufzwingen lassen.
Bei „Maischberger“ soll es um Trump und die Grünen gehen, aber die blasse Sprache der Außenministerin färbt alles grau.
Bundeskanzler Olaf Scholz wirft dem CDU-Chef Friedrich Merz in der Talkshow „Maischberger“ vor, mit den Prinzipien von Merkel, Kohl und Adenauer zu brechen. Er warnt vor einem schwarz-blauen Bündnis.
Die Moderatorin verweigert die entscheidenden Fragen zur Migrationspolitik: Markus Söder kann sich bei Sandra Maischberger auf Allgemeinplätze beschränken, weil ihr noch mehr als ihm vor allem an Unterhaltsamkeit gelegen ist.
Weidel gegen Wagenknecht reloaded: In der Talkshow von Sandra Maischberger umwarb die AfD-Chefin die CDU, nannte Hitler einen Kommunisten und fühlte sich in der Rolle der Stärkeren pudelwohl.
„Was willste?“, scheint Robert Habeck wie ein Preisboxer seine Kritiker zu fragen. „Willste Prügel?“ Bei Sandra Maischberger gingen dem Vizekanzler die Nerven durch.
Bei Maischberger wurde Friedrich Merz am Steuer einer Dienstwagenaffäre eingespielt. Und Beatrix von Storch rief die mit Robert Habeck anbändelnde CDU zur Ordnung.
Augenöffner in rauchenden Trümmern: Der geschasste Finanzminister setzt höfliche Spitzen gegen Olaf Scholz, Robert Habeck und die Moderatorin – und nimmt den Ablenkungsversuchen vom wirtschaftlichen Desaster damit die Spitze.
Sandra Maischberger ruft die Grünen kühn zum Feindbild aus, bleibt aber dann jeden Beweis dafür schuldig. Einer grünen Spitzenkraft wie Kulturstaatsministerin Claudia Roth kann sie so nicht beikommen.
Sylt, Putin, E-Autos, Tempo 30, unsere Radwege in Peru: Bei Sandra Maischberger tummeln sich mehr Themen als Gäste, zum Schluss schwirrt einem der Kopf.