Sinnestäuschung in Rosarot
Bei den Auktionen moderner, zeitgenössischer und Schweizer Kunst von Koller in Zürich kommen vier Werke mit Millionentaxen unter den Hammer. Das teuerste Los ist eine Ansicht des Genfer Sees von Ferdinand Hodler.
Von Ferdinand Georg Waldmüller bis zu Otto Muehl: Das Wiener Auktionshaus im Kinsky präsentiert bei seiner großen Sommerauktion Werke von bewunderten und kontroversen Künstlern.
Bei den Auktionen moderner, zeitgenössischer und Schweizer Kunst von Koller in Zürich kommen vier Werke mit Millionentaxen unter den Hammer. Das teuerste Los ist eine Ansicht des Genfer Sees von Ferdinand Hodler.
Erst am Tag der Auktion trafen sich die zwei Unternehmer, die nun zusammen die verwahrloste DDR-Marinestation Ostervilm ersteigert haben. Jetzt wollen sie die marode Insel so schnell wie möglich in etwas „Großartiges“ verwandeln.
Das Münchner Auktionshaus Ketterer feiert Jubiläum, mit Werken von Kandinsky und Kirchner zu sechsstelligen Preisen. Seine Anfänge in Stuttgart waren von der Aufbruchstimmung nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmt.
So kann es enden, wenn Restitutionsansprüche für ein Millionenwerk mit lückenhafter NS-Geschichte vor der Versteigerung nicht vollständig geklärt werden. Wer hat Anspruch auf Gustav Klimts „Bildnis Fräulein Lieser“?
Mit einer Abstraktion von Joan Miró möchte das Auktionshaus Karl & Faber in München bis zu 2,5 Millionen Euro einspielen. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit einem früheren Spitzenlos von Max Beckmann.
In Hamburg wird die DDR-Marinestation Ostervilm versteigert. Einer ihrer Besitzer erzählt, wieso er die baufällige Plattform damals unbedingt haben wollte. Und warum er auch jetzt noch nicht ganz loslassen will.
Neuzugang in der Sammlung des Städels: Das Museum erwirbt auf einer Auktion in New York das Porträt eines Kardinals von dem italienischen Barockmaler Guido Reni.
Bei einer Auktion kommt eine ungewöhnliche Immobilie unter den Hammer: eine künstliche Insel in der Ostsee. Ideen zur Nutzung gibt es bereits. Auf den Käufer wartet aber viel Arbeit.
In der Theorie sind Auktionen eine gute Sache. In der Praxis gibt es Probleme.
Nach mehr als 100 Jahren in einer Privatsammlung kommt eine eigenhändige Marmorskulptur von Wilhelm Lehmbruck erstmals zur Auktion: Vorschau auf den „Evening Sale“ bei Lempertz in Köln.
Ein Konvolut von frühen Zeichnungen Arnulf Rainers kommt bei Bassenge in Berlin zur Auktion. Mit von der Partie ist seine einstige Lebens- und Schaffensgefährtin Maria Lassnig.
Eine Stilikone auf der Leinwand und abseits davon: Gut ein halbes Jahr nach Diane Keatons Tod kommt ein Teil ihres Nachlasses zur Auktion – und verrät, wie die Schauspielerin sich ein Bild von sich selbst und der Welt machte.
Die japanische Stadt Hakodate stand einst für den besten Fisch im ganzen Land. Doch der Klimawandel lässt die Netze immer öfter leer bleiben. Die Suche nach Alternativen ist mühsam.
Der Ölkonzern wiegelte ab, als die Welt sich 2023 wunderte, warum er Milliarden für Windpark-Baurechte ausgab. Inzwischen ist die Stimmung düsterer.
Milliardenumsätze mit Millionenlosen: Bei den großen New Yorker Frühjahrsauktionen schießen die Preise für Spitzenwerke moderner Kunst wieder in Rekordhöhen. Ist das der nächste Boom im Topsegment des Markts?
Die Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst im Wiener Dorotheum zeigen, wie stark die Nachfrage nach einzelnen Nachkriegskünstlers steigen kann – und welche Klassiker bei den Sammlern immer hoch im Kurs stehen.
Kunstwerke im von geschätzten Wert von 1,3 Millionen Euro kommen bei der kommenden „Fine Art“-Auktion von Van Ham in Köln zum Aufruf. Drei von ihnen stammen aus der Sammlung Augusts des Starken.
1,1 Milliarde Dollar Umsatz an einem Abend: Die Auktionen von Christie's in New York beweisen, wie gut das Geschäft an der Spitze des Kunstmarkts wieder läuft. Die Sammlung von S.I. Newhouse sorgte für Rekordzuschläge.
Mit Werken aus Italien, Amerika und Österreich spielt das Dorotheum bei kommenden Auktionen wieder seine besten Karten aus. Wer auf der Suche nach Kunst mit politischer Botschaft ist, kann hier fündig werden.
Es geht wieder in schwindelerregende Höhen an der Spitze des Kunstmarkts: Bei den kommenden New Yorker Großauktionen treten gleich drei Werke mit neunstelligen Schätzpreisen an. Ein Überblick über die spektakulärsten Lose.
Barocke Meisterwerke bilden den Schwerpunkt der kommenden Auktionen mit Alter Kunst und Arbeiten des 19. Jahrhunderts bei Lempertz in Köln. Teuerstes Los ist ein Stillleben von Jan Davidszoon de Heem.
Gemälde aus herzöglichem Besitz, ein restituiertes Marienrelief und Radierungen von Rembrandt: Vorschau auf die Auktionen mit Alten Meistern, Kunst des 19. Jahrhunderts und Druckgrafik bei Karl & Faber in München.
Ein verstümmeltes Gemälde der Barockmalerin Artemisia Gentileschis übertrifft bei seiner Auktion im Wiener Dorotheum weit die Erwartungen. Damit erzählt es auch etwas über Unzerstörbarkeit.
Zurück an den Ort ihres Ursprungs: Eine spektakuläre Prunkvase der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin wird von KPM-Eigentümer Jörg Woltermann ersteigert. Er zahlt 381.000 Euro für das Einzelstück.
Artemsia Gentileschi ist eine der gefragtesten Malerinnen des Barock. Kann sie auch überzeugen, wenn ein zerschnittenes Bild von ihr zur Auktion kommt? Die Probe aufs Exempel wagt das Wiener Dorotheum.
Historische Kostbarkeiten aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur: Mit seiner zwanzigsten „Berlin Auktion“ in der Hauptstadt feiert das Kölner Auktionshaus Lempertz ein Erfolgsmodell.
Phillips lädt mit der Auktion „Duchamp & Company“ zu einer Spurensuche in der Tradition von Dadaismus und Konzeptkunst. Höhepunkt ist eine „Boîte-en-valise“ voller Miniaturrepliken von Marcel Duchamp.
Da hat jemand Glück gehabt: Bei der Verlosung eines Werks von Pablo Picasso in Paris zieht ein Ingenieur das große Los. Dafür gezahlt hat er gerade einmal hundert Euro. Interessenten aus Deutschland hatten dagegen das Nachsehen.
Die Deutsche Finanzagentur hat grüne Anleihen aufgestockt. Doch sinkende Nachfrage und steigende Renditen bei der 2050er-Anleihe werfen Fragen auf.
Das Auktionshaus Christie's bietet bei den kommenden Versteigerungen in Paris einen besonders schönen Apfel an – zum Millionenpreis. Bei Sotheby's sind zwei wiederentdeckte Gemälde von Claude Monet zu erstehen.
Aus Familienbesitz in den Auktionssaal und weiter ins Museum: Jan Davidszoon de Heems wiederentdecktes Blumenstillleben, das voriges Jahr bei Lempertz in Köln versteigert wurde, kommt nach Los Angeles.
Die Versteigerung im Sommer soll noch wie geplant stattfinden, danach geht der Geschäftsbetrieb seinem Ende entgegen: In München schließt das Auktionshaus Neumeister. Besondere Verdienste hat es sich in der Provenienzforschung erworben.
Bis vor einem Jahr war Guillaume Cerutti CEO von Christies’s. Dann wechselte er als Präsident zur Kunstsammlung des Milliardärs François Pinault, dem das Auktionshaus gehört. Auch diesen Posten verlässt er nun überraschend.
Die Authentifizierung eines bei Christie’s für gut 114.000 Euro versteigerten Gemäldes von Giorgio de Chirico wirft Fragen auf – dabei hat die Stiftung des Künstlers die Echtheit des Bildes bestätigt. Wie geht sie vor?
Dieser „nationale Kulturschatz“ soll Frankreich nicht verlassen: Kurz vor der Auktion von Hans Baldung Griens kürzlich erst wiederentdecktem „Porträt der Susanna Pfeffinger“ macht der französische Staat Kulturgutschutz geltend. Er will das Werk für eine öffentliche Sammlung sichern.
Uschi Niggemann, die frühere Präsidentin von Sotheby's Deutschland, ist gestorben. Von Köln aus spannte sie ein Netzwerk um die Welt, von dem der hiesige Kunsthandel enorm profitierte. Ein Nachruf.